Preview - Gunman Chronicles : Gunman Chronicles

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Die unendliche Geschichte um 'Gunman Chronicles' findet langsam aber sicher ihren Höhepunkt. Zunächst planten die Entwickler, den 3D-Shooter als Modifikation des Klassikers und Genre-Primus 'Half-Life' zu veröffentlichen, aufgrund des unglaublichen Umfangs machte Valve aber kurzerhand ein Add-on daraus. Letztendlich aber wurde 'Gunman Chronicles' doch ein vollwertiges Produkt auf Basis der 'Half-Life'-Engine, welches noch dieses Jahre erscheinen und den gleichen Spielspass, den Gordon Freeman mit sich brachte, bieten soll.

In 'Gunman' übernehmt ihr die Rolle eines Elite-Kämpfers der gleichnamigen Einheit, die seit geraumer Zeit die plötzlich auftauchenden Aliens namens 'Xenomes' bekämpfen. Unter dem Befehl des grossen Generals bestreitet euer Held, der, genau wie seine Mitstreiter, komischerweise in der Uniform der Südstaaten beim amerikanischen Bürgerkrieg gekleidet ist, also eine Schlacht nach der anderen, um die immer stärker werdenden Gegner zurückzuschlagen. Eines Tages jedoch kam es, wie es kommen musste. Die schier übermächtigen Feinde sind eurem Trupp gnadenlos überlegen und euer 'Gunman' flüchtet, in der Annahme, dass alle seine Kameraden ums Leben kamen.

Dass dem aber nicht so ist, erfahrt ihr schlappe fünf Jahre später. Nachdem ihr euch auf einer Raumstation etwas von den Strapazen des Krieges erholt habt, werdet ihr auf einen Dschungelplaneten geschickt, um die dortigen Vorfälle zu untersuchen. Mit der Zeit wird immer deutlicher, dass die ehemals verbündeten Elite-Kämpfer wohl doch noch am Leben und auf Rache aus sind. Neben den 'Xenomes' und anderen feindlich gesonnenen Kreaturen der Natur werden euch also später auch noch eure alten Kameraden entgegentreten, um euch den Garaus zu machen.

Gunman Chronicles
Das Intro ist schlichtweg genial.

Das eigentliche Spiel startet mit einem Intro, das sofort Erinnerungen an 'Half-Life' erweckt. In 'Gunman' fahrt ihr aber nicht in einer Bahn zur Arbeit, sondern schwebt in einer Kabine durch den Weltraum, um zu den übrigen Truppen zu gelangen. Dabei bekommt ihr verschiedene Einrichtungen und herumfliegende Raumschiffe zu Gesicht.

Um für den eigentlichen Kampf gewappnet zu sein, werdet ihr dann zunächst auf der Raumstation einer Einführung unterzogen. Diese ist voll ins Spiel eingebunden und ist vor allem auch deshalb sehr gut gelungen. Als nämlich eines der vielen kleineren, beschädigten Schiffe andocken will, kommt es zu einem Unfall und ihr müsst schnell handeln. Ein Begleiter erklärt euch dabei, wie ihr an Hindernissen vorbeikommt, an Leitern hinaufklettert und Schalter betätigt, um zum Beispiel diverse Kraftfelder zu deaktivieren. Habt ihr euch mit der grundlegenden Steuerung und Fortbewegung vertraut gemacht, gelangt ihr als nächstes zu verschiedenen Schiessanlagen, wo ihr einige Waffen zu Gesicht bekommt und in den Umgang mit diesen eingewiesen werdet.

Gunman Chronicles
Ein Panzerfahrt ist lustig, eine Panzerfahrt ist schön.

Die Waffen sind wohl auch eines der Highlights von 'Gunman Chronicles'. Relativ unspektakulär ist zunächst das Kampfmesser, mit welchem ihr zum Beispiel auch Glasscheiben ohne Verschwendung von Munition zerstören könnt. Dagegen bietet bereits die typische Pistole unterschiedliche Modifikations-Möglichkeiten. Der Clou an sämtlichen Waffen ist nämlich, dass ihr diese euren Bedürfnissen entsprechend einstellen dürft, um somit alle Situationen zu meistern. Die Pistole zum Beispiel besitzt neben dem einfachen Schussmodus noch einen Schnellfeuer-Modus und kann sogar, ein entsprechendes Erweiterungsset vorausgesetzt, zum Scharfschützengewehr umgebaut werden. Bei der Shotgun dagegen dürft ihr selbst bestimmen, wie viele Schüsse auf einmal abgefeuert werden.

 

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