Preview - H1Z1: Battle Royale : Royal mit Käse

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Fazit

Denis  Brown - Portraitvon Denis Brown
Grundsolide, aber nicht mehr

H1Z1 macht einen guten und spaßigen Eindruck, solange man nicht mehr tun will als ein wenig erkunden und ballern. Erstaunlicherweise ist die Wartezeit in den 3-D-Lobbys sogar kürzer als auf dem PC, sodass es recht schnell zur Sache geht. Abspringen, Waffen suchen und rauf aufs Schlachtfeld. Erwartet nur kein hochtrabendes Actionfest. Die Physik ist sehr wählerisch in ihren Auswirkungen, das Umfeld wirkt oft generisch und die Spielgeschwindigkeit ist ein wenig schleppend.

Wer einen realistischen Anstrich gegenüber dem Comicstil von Fortnite vorzieht, könnte hier dennoch glücklich werden. Zumindest was die Stimmung angeht, denn Grafikpreise räumt das Spiel weder bei Gestaltung noch bei der Technik ab. Selbst auf der PS4 Pro sind bisher 1080p bei maximal 50 fps das höchste der Gefühle. Gut möglich, dass sich das nach der Betaphase noch ändert.

Spielerisch ist H1Z1 jedenfalls erheblich eintöniger und geradliniger als der Genreprimus. Von hitzigen Baumarathons und Versteckspielen wie in Fortnite fehlt jede Spur. Richtig spannend wird es immer erst ganz zum Schluss, wenn die letzten zehn, zwanzig Überlebenden auf engstem Raum zusammenkommen.

Die Betaversion auf der PS4 zeigt allerdings keine groben Schwächen. Abstürze, eingefrorene Szenen und sonstige Wehwehchen, die einst die PC-Fassung plagten, kommen auf der Konsole nicht vor. Die Steuerung wirkt zwar überbelegt, funktioniert aber tadellos, wenn man sich erst einmal an alle Funktionen gewöhnt und die Empfindlichkeit des Fadenkreuzes nachjustiert hat.

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