Test - Halo 3 : Ganz großes Action-Kino

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Aller guten Dinge sind drei: Die ersten beiden ’Halo’-Episoden wurden auf der Xbox zum Millionenhit. Nun wartet die X360-Gemeinde gespannt auf den dritten Einsatz des Master Chiefs. Wir haben den Blockbuster auf der GC genauer in Augenschein genommen.

Endkampf

Aller guten Dinge sind drei: Die ersten beiden ’Halo’-Episoden wurden auf der Xbox zum Millionenhit. Nun wartet die X360-Gemeinde gespannt auf den dritten Einsatz des Master Chiefs. Das heiß erwartete ’Halo 3’ erscheint Ende September – tatsächlich werden die Arbeiten während der GC 07 gerade beendet, sodass uns die Entwickler von Bungie auf der Leipziger Messe eine fast fertige Fassung präsentieren konnten. Seit drei Jahren sitzen die Programmierer bereits an dem Titel und die Nervosität steigt mittlerweile in enorme Höhen, schließlich erwartet alle Welt einen Superhit. Nachdem im Sommer bereits eine öffentliche Online-Testphase einen Einblick in den Mehrspieler-Modus erlaubte, durften wir nun den Singleplayer-Modus begutachten.

Die Handlung von ’Halo 3’ setzt direkt nach dem abrupten Ende des zweiten Teils ein. Wir erinnern uns: Die Covenant hatten just die Erde entdeckt, die Flut ist im Anmarsch, Cortana ist verschwunden und der Master Chief trudelt durchs All. Doch nun geht es erst mal auf die Erde, denn dort gilt es, im letzten Kampf den Aliens kräftig in den extraterrestrischen Hintern zu treten. Die meiste Zeit kämpft ihr also auf unserem Planeten, allerdings deuteten die Entwickler recht offen an, dass es den Master Chief möglicherweise noch woandershin treibt. In dem gezeigten Level startet unser Held zusammen mit einigen Marines in einer Garage, wo diverse Warthog-Jeeps auf ihren Einsatz warten. Wie gehabt könnt ihr euch hinter das Steuerrad setzen oder aber die Bordkanone bedienen. Die CPU-Kameraden füllen die restlichen Plätze. Dann gehen die Kämpfe gegen die typischen ’Halo’-Gegner auch schon los und in kürzester Zeit befinden wir uns mitten in einem großen Gefecht.

Wie im Kino

Schnell fällt auf, dass das Gameplay und die filmreife Action enorm vertraut wirken, die KI von Freund und Feind aber deutlich an Qualität zugenommen hat – obwohl diese schon in den vergangenen Episoden sehr stark war. Die Charaktere agieren nun viel selbstständiger und kreativer – so nutzen etwa sowohl eure Kollegen als auch die Feinde die herumstehenden Fahrzeuge nun viel öfter, außerdem gehen sie mehr in Teams vor. Dies merkt man vor allem, wenn sich in der Feindmenge ein Anführer befindet. Dieser befehligt die anderen Feinde und gibt strategische Befehle. Ihr könnt je nach Situation selbst entscheiden, ob ihr nun die schwächeren Gegner zuerst ausschalten wollt oder gleich den Anführer aufs Korn nehmt.

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