Preview - Hegemony Rome: Rise of Caesar : Imperiumsmanagement

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Es war eine Zeit lang still um Hegemony Rome: Rise of Caesar und man hatte den Eindruck, dass das Projekt einfach tot wäre. Schließlich war das Spiel bereits für 2012 angekündigt. Bis zur gamescom 2013, auf der endlich eine umfassende Demoversion des Strategietitels spielbar war. Seitdem konnte Longbow Games die Veröffentlichung unter dem Dach von Kalypsos neuem Label Kasedo Games vorantreiben. Nun hat der Early Access auf Steam begonnen und wir hatten die Möglichkeit, uns den Titel in Ruhe anzuschauen. Allerdings war das Spiel noch nicht komplett, in der finalen Version kommen neue Kapitel hinzu.

Hegemony Rome: The Rise of Caesar ist ein historisches Strategiekriegsspiel, das sich auf die Taktik auf dem Schlachtfeld konzentriert und auf die Logistik, die nötig ist, um ein Imperium zu leiten. Dazu kommt das Verwalten von Handelsrouten, Städten und Gebäuden – ganz wie in einem Aufbauspiel. In der Kampagne spielt ihr Cäsars Eroberung von Gallien in den Jahren 58 bis 50 v. Chr. nach. Als Basis der Erzählung dient Cäsars Buch über die Gallischen Kriege "Commentarii de Bello Gallico".

Insgesamt gibt es 25 Kriegsparteien, die die einzelnen Gegenden bewohnen, plus die von euch gespielten Römer. Zwei verschiedene Modi werden euch angeboten: zum einen die Kampagne, die die Eroberung der Gebiete und die Heldentaten Cäsars in historischem Kontext nacherzählt, und eine Art Sandbox-Modus, in dem ihr mit einer gewählten Fraktion frei spielen könnt. Es geht bei letzterem wie so oft um die Eroberung der gesamten Welt, aber dynamisch generierte Ziele geben dem Ganzen eine ganz besondere Würze und laden zum taktischen Knobeln ein.

Karten, Taktiken, Truppen und Siege

Das gesamte Geschehen findet auf der Weltkarte statt und wer ganz hinauszoomt, fühlt sich an alte Papierkarten erinnert, auf denen Schachfiguren taktisch verschoben und platziert werden. Während ihr Aufgaben erledigt, eure Truppen strategisch an verschiedenen Orten zusammenzieht und eroberte Gebiete nach euren Vorgaben gestaltet, entdeckt ihr neue Gebiete und verlassene Rohstoffe, die es euch erlauben, die Truppen zu verstärken. Zudem dürft ihr Bauwerke zerstören, damit feindliche Truppen nicht in Gebiete einfallen können, in denen gerade keine Armee zur Verfügung steht, weil ihr sie beispielsweise an einer anderen Stelle braucht.

Hegemony Rome: The Rise of Caesar - Steam Early Access Developer Featurette
Zur Einstimmung auf den Early Access haben die Entwickler von Longbow ein knapp dreiminütiges Entwickler-Featurette veröffentlicht, welches die wichtigsten Frag

Ihr könnt neben der Papieransicht natürlich auch nah ans Geschehen heran, um in einem Kampf zu entscheiden, von wo welche Truppen angreifen sollen, um einen taktischen Vorteil zu bekommen. Außerdem sieht das Ganze gut aus, einfach nur zuzuschauen kann sehr spannend sein. Bei der ganzen Action dürft ihr allerdings eines niemals aus den Augen lassen: die Versorgung eurer Truppen. Wenn man Truppen auf der Papierkarte verschiebt, kann man leicht vergessen, dass vor Ort keine Versorgung gewährleistet ist.

Während eure Truppen in Echtzeit über die Karte wandern, bekommen sie Erfahrungspunkte für das Auskundschaften neuer Gebiete. Außerdem sind neutrale Städte immer gut, um Nachschub zu gewährleisten. Ein konstantes Erweitern eurer Handelsrouten ist wichtig, um den Krieg zu gewinnen. Dort kommt auch der Aufbausimulationsaspekt zum Tragen: Wenn ein Dorf oder eine Stadt euch gehört, kommen nicht nur Truppen und/oder Arbeiter aus den Liegenschaften, sondern ihr könnt auch, genügend finanzielle Mittel vorausgesetzt, die Gebäude verbessern und erweitern, um die Produktion zu steigern. Das ist Logistik und Aufbau in einer ziemlich genialen Verbindung, da nicht zu viel und nicht zu wenig auf einzelne Aspekte Wert gelegt wird.

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