Test - Hungry Shark World : Verrückter als Sharknado? Das ist Ubisofts Überraschungs-Release!

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Greift zu, wenn...

ihr bei der anhaltenden Sommerhitze ein Spiel sucht, bei dem ihr nicht nachdenken müsst.

Spart es euch, wenn...

ihr ein Spiel mit messbarer Tiefe sucht.

Fazit

Denis  Brown - Portraitvon Denis Brown
Not so Deep Blue Sea

Ich glaube, ich überrasche niemanden mit der Aussage, dass Hungry Shark World weit davon entfernt ist, ein wirklich gutes und tiefgängiges Spiel zu sein. Es ist einfach gestrickt, schnell erlernt und macht keinen Hehl um seine Tablet-Herkunft. Wer es alleine spielt, wird immerhin durch die Highscore-Hatz ein paar Minuten ganz nett unterhalten und kehrt gelegentlich für einen Pausensnack zurück. Die Progression durch das Freischalten neuer Haie, Schmuckgegenstände und Level ist zwar ein wenig Grinding-behaftet und einige der vorbestimmten Herausforderungen ergeben nicht viel Sinn, aber das streckt immerhin die Spielzeit.

Sein wahres Potenzial entfaltet der Titel allerdings, wenn mehrere Leute vor der Konsole hocken. Mal abgesehen von der schelmischen Präsentation mit ihrem schwarzen Humor, ist es genau jener schnell verstandene Spielablauf, der euch auch nach drölf Bierpullen in die Lage versetzt, euren Kumpels zu zeigen, wo der Hammerhai hängt. Geht der Controller rundenweise um, kann Hungry Shark World dank des Wettbewerbs einen ungeahnten Suchtfaktor entfalten. Lachanfälle inklusive. Man kann rund zehn Euro erheblich schlechter anlegen.

Überblick

Pro

  • witzige Highscore-Hatz
  • nette Comic-Grafik
  • viel blödsinniger Kram zum Freischalten und personalisieren
  • simple Steuerung
  • ein gewisser Suchtfaktor

Contra

  • so gut wie keine Spieltiefe
  • hoher Grind-Faktor
  • teils sinnlose Zusatz-Herausforderungen

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