Test - Hybrid : Fly-by-Shooting!

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Seitdem es die Gears-of-War-Serie geschafft hat, mit Third-Person-Shootern Blockbuster zu landen, verbreitet sich dieses Genre in die verschiedensten Richtungen. Viele altbekannte und auch neue Marken adaptierten diese Spielmechanik. Egal ob Mass Effect, Uncharted oder jüngst auch Splinter Cell und sogar die gute alte Lara Croft, sie alle spielen sich mittlerweile mehr oder minder gleich. Nicht zuletzt deswegen stellten wir nach der E3 in Los Angeles bestürzt fest, dass eine zunehmende Action-Infizierung in die Welt der Spiele Einzug gehalten hat. Mit Hybrid erscheint nun erneut ein Titel, der sich des so beliebten Genres bedient. Doch braucht ihr das tatsächlich?

Hybrid ist ein reines Online-Spiel. Ohne eine Xbox-LIVE-Gold-Mitgliedschaft könnt ihr den Titel gar nicht erst spielen und guckt in die Röhre.

Die Hintergrundgeschichte ist etwas abgedroschen und für den weiteren Spielverlauf auch gar nicht weiter wichtig. Im Jahre 2032 kämpfen zwei Parteien, die Variants und die Paladins, um die Macht über die dunkle Materie und die Herrschaft der Welt. Beim Gerangel um den wichtigen Rohstoff entscheidet ihr euch zuerst für eine der beiden Fraktionen und begebt euch dann auf das Schlachtfeld. Im Grunde kämpft ihr in Dreiergruppen gegen weitere Dreiergruppen um die Dominanz in einzelnen Ländern.

Zu Beginn mag das Konzept von Hybrid etwas verwirren, denn ihr könnt euch in den Levels eigentlich kaum durch Laufen fortbewegen. Vielmehr gleitet ihr mithilfe von Jetpacks von Deckung zu Deckung. Diese Deckungsmöglichkeiten sind euch immer vorgegeben und ihr steuert sie ganz bequem per Tastendruck an. In den Flugphasen könnt ihr das Feuer eröffnen und eure Gegner quasi im Vorbeifliegen erledigen. Das wirkt ein bisschen wie die Schießereien in Max Payne, nur etwas schneller. Auch der Einsatz von Granaten und besonderen Eigenschaften, wie Heilung oder Nebel, muss taktisch geplant werden.

Upside down

Ab und an geht es auch an die Decke, jedoch verliert ihr dabei nie die Übersicht in den gut aufgebauten Levels. Die Steuerung ist schnell erlernt und flott und die Bewegungsabläufe sind rund. Die Mechanik ist sehr arcadelastig und fördert Teamplay. Die Spielerzahl ist jedoch immer auf sechs Kombattanten festgesetzt. Schade, hier wären mehr Teilnehmer interessanter gewesen.

Hybrid - Launch Trailer
Pünktlich zum Erscheinen des Third-Person-Shooters gibt es noch einmal einen neuen Trailer.

Was die Matchs zusätzlich spannend macht, sind eure Bots. Für eine gewisse Anzahl an Abschüssen bekommt ihr nämlich fliegende Roboter an die Seite gestellt. Sie unterstützen euch im Kampf und können spielentscheidend sein. Bis zu drei dieser Maschinen könnt ihr gleichzeitig ins Feld schicken. Das führt jedoch gelegentlich dazu, dass eure Gegner allzu leicht die Oberhand gewinnen. Allerdings schob Entwickler 5th Cell dem einen Riegel vor. Seid ihr nämlich etwas länger auf der Verliererspur, erhaltet ihr automatisch Bots und könnt somit leichter wieder aufholen.

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