Test - Imperium Romanum : Aufbaukost für Wohnzimmer-Römer

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Die Blütezeit des Römischen Reiches mitsamt seinen historischen Ereignissen und Verstrickungen ist derzeit mal wieder eine bei Spielern und Filmfreunden beliebte Epoche. Nicht zuletzt dank der grandiosen HBO-Serie 'Rome' wollen viele von euch sicherlich gerne mal in die Sandalen von Julius Caesar, Brutus oder Augustus schlüpfen. Da kommt das Aufbauspiel 'Imperium Romanum' genau zu richtigen Zeit. Die Vorraussetzungen für ein unterhaltsames Spiel sind gegeben. Zudem zeichnet das Team von Haemimont Games, das bereits einige Erfahrungen im Strategiespielgenre sammeln konnte ('Celtic Kings', 'Rising Kingdoms' etc.), für die Entwicklung verantwortlich.

Rom zu erbauen ist einfach

Bevor ihr euch an die Kampagne heranwagt, könnt ihr euer Können respektive Wissen als Statthalter im gut gemachten Tutorial auffrischen. Mithilfe praktischer Beispiele macht ihr dort eure ersten Schritte als Erbauer und Organisator einer kleinen Provinz. Schon nach den ersten Mausklicks wird klar: 'Imperium Romanum' setzt auf Zugänglichkeit und einfache Bedienung. Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein Radialmenü mit Bauoptionen, von denen ihr einfach die gewünschte Variante herauspickt und auf dem Erdboden platziert. Einziges Manko hierbei ist die geringe Größe der Icons – ohne Texteinblendungen könnte man diese stellenweise kaum unterscheiden. Dennoch geht die Konstruktion gut und ebenso einfach von der Hand. Selbst unbedarfte Naturen zimmern recht schnell eine erste Provinz zusammen.

Den Warentransport in der Stadt übernehmen – der Epoche angepasst – natürlich die Sklaven, von denen man stets eine ausreichend große Anzahl benötigt. Sind zu wenige in der Stadt, kommt der Nachschub ins Stocken. Also rasch eine neue Sklavenunterkunft gebaut und schon ist das Problem gelöst. Immerhin wollen die Bürger ihre Waren ins Haus geliefert bekommen. Apropos Bürger: Diese haben bestimmte Bedürfnisse, die ihr befriedigen müsst. Anfangs handelt es sich um recht banale Dinge wie die Versorgung mit Nahrung oder einen Platz zum Beten. Steigen die Bürger jedoch im Rang auf, dann verwandeln sich deren Behausungen in hübsche Villen und auch die Bedürfnisse werden etwas umfangreicher. Später müssen es dann schon feine Tuchwaren oder hübsche Statuen sein. Allzu komplex verästelt sich dieses System jedoch nicht, sodass ihr eigentlich stets einen guten Überblick behaltet und nur selten ins Schleudern kommt.

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