Test - James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer : James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer

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Schöne Frauen, fiese Gangster, exotische Orte und reichlich Action. Das ist das Rezept, welches bereits seit einigen Jahrzehnten immer wieder Fans in die Kinos und vor die heimische Mattscheibe lockt. Klar, dass dieses Rezept auch für Spieler interessant ist. Nachdem vor einiger Zeit Agent 007 alias James Bond bereits auf PlayStation 2 einen gelungenen Einstand feiern konnte, folgt nun die Portierung von 'James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer' auf Nintendos Kraftwürfel GameCube. Klar, dass wir sofort die Lizenz zum Töten aus der Schublade gekramt haben.

James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer
Die Explosionen sind sehr sehenswert.

Eigentlich fängt alles ganz einfach an: Die CIA-Agentin Zoe Nightshade ist offenbar bei der Untersuchung mysteriöser Vorgänge im Zusammenhang mit einer Biotechnologie-Firma in Schwierigkeiten geraten. Nun ist die junge Dame verschwunden und natürlich wird Frauen- und Geheimnis-Experte Bond auf die Sache angesetzt. Schnell stellt sich heraus, dass hinter der Firma namens Identicon und deren Muttergesellschaft Malprave Industries wieder einmal ein größenwahnsinniger Verbrecher steckt, der mit Hilfe von Klonen seine Pläne zur Weltherrschaft umsetzen will. Um genau das zu verhindern, hat Bond allerdings erst mal einiges vor sich, und damit meine ich nicht nur aktionsreiche Einsätze in allen Ecken der Welt, von Hongkong bis Bukarest.

Shooter-Action mit Rennspiel-Flair
Spielerisch wartet auf euch in den zwölf Missionen der Singleplayer-Kampagne erst mal ein waschechter Egoshooter, doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn unter anderem müsst ihr euch auch ans Steuer namhafter Karossen wie Aston Martin DB5, BMW 750iL und BMW Z8 schwingen, oder aber euch als Beifahrer mit Waffengewalt etliche Gegner vom Halse halten. Diese Mischung aus Shooter-Action und ebenso spannenden Rennspiel-Segmenten entpuppt sich beim Spiel als echter Glücksgriff und lässt die gewohnte Action aus den bekannten Filmen auch auf der Konsole wirklich aufleben. Damit die Fahrerei nicht zu langweilig wird, haben die Jungs beim MI6 natürlich in die Trickkiste gegriffen und die Vehikel mit einigen nicht gerade TÜV-würdigen Extras ausgestattet. So gibt es nicht nur Lenkraketen, ein Bord-MG und Granatwerfer, sondern auch nette Extras wie Rauch- und Ölspurerzeuger, Tempobooster und ein Gerät zur Erzeugung elektromagnetischer Schockwellen, welche gegnerische Fahrzeuge lahm legen.

James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer
Wer unter der Kiste steht, hat bald Kopfschmerzen.

Aber auch wenn ihr zu Fuß unterwegs seid, ist für reichlich Arbeit gesorgt. Wie nicht anders zu erwarten, bekommt ihr es mit etlichen Gegnern zu tun, die allerdings nicht gerade über ein übermäßiges Intelligenz-Niveau verfügen, so dass selbst Einsteiger bestens mit dem Spiel klarkommen sollten, Profis werden bei den Gefechten allerdings in den beiden leichtesten Schwierigkeitsgraden wohl kaum ein Gähnen unterdrücken können.

Umfangreiches Equipment
Das Waffenrepertoire ist erfreulich umfangreich, vom Faustkampf über Pistole bis hin zu MP, schwerem MG und Sniper ist so ziemlich alles vorhanden, was das Herz des Action-Fans begehrt, wobei auch das Waffenverhalten angenehm unterschiedlich ist, sowie die Streuung der Waffen im Dauerschuss berücksichtigt wurde.

Neben dem Waffenarsenal stehen 007 aber noch einige andere Nettigkeiten zur Verfügung, denn auch hier hat das MI6 nicht gespart. Röntgenbrille und Fotoapparat sind ebenso vorhanden wie Code-Entschlüssler, ein praktischer Laser zum Schlösser zerschneiden und Seile mit Zugvorrichtung. Diese müssen in den Missionen auch immer wieder eingesetzt werden, wobei euch euer Hauptquartier per Funk immer wieder hilfreiche Hinweise zur Nutzung der Geräte übermittelt.

James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer
Selbst an die Patronenhülsen wurde gedacht.

Neben all dem Equipment gibt es auch in der Umgebung selbst oftmals Objekte, die zum Weiterkommen oder zum Ausschalten von Gegnern genutzt werden können. Dazu gehören sowohl zerschiessbare Überdruckventile als auch Fässer mit explosivem Inhalt oder ein gezielter Schuss auf ein Seil, an dem praktischerweise eine Kiste genau über einem versteckten Gegner hängt. Da sind Kopfschmerzen für den armen Kerl garantiert.

Damit eure Wummen auch immer genügend Futter haben, lassen getötete Gegner ihre Waffen fallen, die ihr beim Drüberlaufen flugs einsammeln könnt. Hier und da findet ihr auch in Regalen, Schränken oder dunklen Ecken nützliche Utensilien, von Rüstung über Codekarten bis hin zu Waffen und Munition. All diese Gerätschaften bieten euch locker die Möglichkeit, auf verschiedenen Wegen eure meist linear gehaltenen Missionen zu erfüllen. So könnt ihr sowohl in Rambo-Manier vorgehen und alles über den Weg ballern, als auch mit allerlei Tricks arbeiten.

 

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