Test - James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau : James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau

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Nachdem Kollege Bond bereits vor einigen Wochen PS2 und Xbox unsicher machte, muss nun auch die PSP dran glauben. Wie sich der berühmteste Agent der Entertainment-Welt auf einer Handheld-Konsole schlägt, klärt unser Review.

007 im Mini-Format

Nachdem Kollege Bond bereits vor einigen Wochen PS2, GCN und Xbox unsicher machte, muss nun auch die PSP dran glauben. Wie schon dort stiefelt ihr als 007 in der Connery-Variante durch acht Hauptmissionen, unterteilt in verschiedene Missionsabschnitte, welche sich von der Story her mehr oder weniger lose am Kinofilm orientieren. Inhaltlich entspricht das Spiel dabei der PS2-/Xbox-Version, wurde allerdings erfreulicherweise um einige Minispiele und Multiplayer-Varianten ergänzt. Die Missionen enthalten jede Menge Action im typischen Bond-Stil, von Infiltration über wilde Schießereien bis hin zu Geiselbefreiungen, sowie einige Time Trials als optionale Minispiele. Und natürlich darf auch ein ordentliches Aufgebot an Bond-Werkzeugen aus dem Q-Labor nicht fehlen, vom Jetpack bis hin zur Laser-Uhr sowie Upgrades für die verschiedenen Waffen.

Herrn Bond steuert ihr dabei aus der Third-Person-Perspektive mit einer insgesamt gelungenen Steuerung. EA hat gar nicht erst versucht, ein überkomplexes System auf die Beine zu stellen, sondern beglückt euch mit einer recht intuitiven Steuerung. Mit dem D-Pad bewegt ihr den Agenten ihrer Majestät durch die Gegend, Kreis- und Quadrat-Taste dienen dazu, die Kamera nach links und rechts zu bewegen, leider recht träge. Die ordentliche Steuerung kann zudem sporadische Probleme bei der Kamera-Positionierung nicht verhindern. Die Schultertasten sind zuständig fürs Aufschalten auf Gegner und Abfeuern des umfangreichen Waffenarsenals, während die Richtungstasten für Waffenwechsel und -Modi verantwortlich sind. Dazu noch Tasten fürs Nachladen, Ducken und Benutzen von Objekten und schon war's das.

Multiplayer-Agent

Wer die Nase voll hat vom Einzelspieler-Modus, der dank verschiedener Schwierigkeitsgrade, Minispiele und freischaltbarer Goodies einiges zu bieten hat, der darf sich im Multiplayer-Modus verausgaben, der vier Varianten und eine nicht allzu große Anzahl Maps bietet. Vier Spielvarianten stehen zu Verfügung, von klassischer Bond-Action bis hin zu spaßigen Jetpack-Modi, in denen sich bis zu sechs Spieler verausgaben können. Auto-Target und Minimap mit Gegneranzeige vermiesen den Spaß allerdings etwas.

Optisch kommt 'Liebesgrüße aus Moskau' solide daher. Die im Großen und Ganzen ansprechende Spielgrafik kränkelt leider hier und da an Grafikfehlern und Framerate-Schwankungen. Die Story wird in Form von Missionsbriefings und Zwischensequenzen vorangetrieben. Das Spiel selbst ist komplett auf Deutsch umgesetzt und bietet eine ordentliche Sprachausgabe.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Ein echter Überflieger ist 'Liebesgrüße aus Moskau' nicht gerade, weiß aber durchaus für einige Stunden zu unterhalten, sofern man nicht unbedingt auf ausgefeiltes und komplexes Gameplay steht. Das PSP-Abenteuer von 007 ist eher simpel gestrickt, eignet sich damit aber gut für die Gelegenheitsspieler unter den Bond-Fans.

Überblick

Pro

  • zusätzliche Minigames und Spiel-Modi
  • gute Soundkulisse
  • gelungene Steuerung
  • abwechslungsreiche Missionen

Contra

  • gelegentliche Kamera-Probleme
  • Framerate nicht immer stabil
  • Rennmissionen fehlen
  • träge Kamerabewegung
  • zerhackte Story

Wertung

  • PSP
    71
    %

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