Test - Killzone: Liberation : Killzone: Liberation

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Die Helghast-Krieger greifen wieder an! Diesmal wird allerdings nicht die PS2 attackiert, stattdessen müssen PSP-Spieler im Handheld-Format in den Krieg einrücken. Wir haben uns in die anspruchsvolle Shooter-Action gestürzt und kommen mit einem positiven Spielurteil von der Front zurück.

Ein Tag in der Hölle

Nach den Ereignissen des gewonnenen Krieges gegen die Helghast dachte Templar eigentlich, der Horror sei vorüber. Doch falsch gehofft: Die Helghast zogen sich nur kurz zurück, sodass sie nun auf dem Planeten Vektra quasi wieder auferstanden sind und die Soldaten der ISA erneut bekämpfen. Entsprechend muss der heldenhafte Krieger Templar einmal mehr ran. Er wird mitten im Kriegsgebiet abgesetzt, sodass er – und somit auch ihr – sich sofort in der braun-grauen Hölle der Schlachtfelder, Bunker, Schützengräben, Baracken und natürlich des allgegenwärtigen Todes wiederfindet. Zwar warten später noch andere Szenarios auf euch, trotzdem dreht sich stets alles um den Kampf gegen die Helghast-Armee. Mal müsst ihr einfach einen gegnerischen Stützpunkt einnehmen, mal mit einem Hovercraft in die Schlacht ziehen, feindliche Anlagen sabotieren, ISA-Kollegen begleiten, Mitstreiter befreien oder auch mal mit einem feindlichen Panzer durch die Gegnerstellungen brettern. Je nach Mission werdet ihr dabei von einem Kameraden begleitet, der sich tapfer an eurer Seite schlägt – solange er nicht unter feindlichem Beschuss das Zeitliche segnet.

Krieg mit Köpfchen

Helghast? ISA? Kommt euch das bekannt vor? Richtig, ’Killzone: Liberation’ ist die Fortsetzung zum PS2-Hit ’Killzone’ und wurde auch von denselben Entwicklern realisiert. Der PSP-Fortsetzung, die kurz nach dem Ende des PS2-Vorgängers einsetzt, merkt man durch und durch an, dass sich die Entwickler sehr viele Gedanken gemacht haben, wie ein Handheld-Spiel auszusehen hat. So verwundert es dann auch nicht, dass ’Liberation’ kein Ego-Shooter ist, stattdessen handelt es sich um einen Third-Person-Shooter aus einer Art Vogelperspektive – ’Chaos Engine’, ’Smash TV’ & Co. lassen grüßen. Anders als die genannten Vorbilder hat der Titel aber viel mehr zu bieten als stumpfe Ballerei – tatsächlich ist ’Killzone: Liberation’ eher ein Mix aus Shooter-Action und Echtzeit-Taktik. Zwar könnt ihr in einigen Passagen wild losballern und reihenweise Helghasts ins Jenseits befördern, viel öfter solltet ihr aber vorsichtig vorgehen, das dreidimensionale Terrain zu eurem Vorteil nutzen, hinter Wällen in Deckung gehen, Granaten clever einsetzen und mit gezielten Treffern den Feind ausschalten. Darüber hinaus gilt es, mit eurer Energie, den verschiedenen Waffen und der Munition sparsam umzugehen, denn allzu viel gibt es davon nicht. Noch mehr Taktik kommt durch die Kameraden hinzu: Diese agieren zwar recht clever alleine, ihr könnt ihnen aber auf Knopfdruck auch Befehle geben. Dabei schaltet das Spiel in eine Zeitlupe und ihr seht auf dem Bildschirm strategisch markante Punkte, wie etwa ein stationäres Geschütz, einen Schutz bietenden Betonpfeiler oder Ähnliches, wo ihr den Gesellen postieren dürft. Auch direkte Angriffsbefehle sind möglich, sodass ihr die Feinde in die Mangel nehmen könnt. Allerdings solltet ihr den Kumpel hin und wieder mit Spritzen versorgen und so seine Energie auffrischen, damit ihr nicht bald wieder alleine unterwegs seid. Darüber hinaus sorgen einige Abschnitte mit Fahrzeugen, Boss-Fights, unterhaltsame Zwischensequenzen sowie kleinere Aufgaben, wie das Platzieren von Bomben, um einen Weg freizusprengen, oder das Deaktivieren einer Mine für Abwechslung.

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