Test - Knights of the Temple : Knights of the Temple

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Wie wäre es wohl, wenn ihr die Gelegenheit hättet, euch eine Rüstung umzuschnallen, ein Schwert zu greifen und so bewaffnet in das tiefste Mittelalter abzutauchen? In 'Knights of the Temple', dem neuen Spiel von TDK Mediactive, soll genau das möglich sein. Entwickelt wird dieser Titel von den Starbreeze Studios, die mit 'Enclave' bereits einen riesigen Erfolg verbuchen konnten. Mit dieser Erfahrung auf dem Buckel ging es an die Entwicklung dieses neuen epischen Action-Abenteuers.
 

Satanische Gottesdiener
Ein satanischer Bischof, eine wunderschöne Frau, mystische Kräfte und ein mutiger Held - das zusammen gibt eine passende Geschichte für ein Spiel mit mittelalterlichem Hintergrund.
Ihr seid Paul, ein junger Mann, der in die Fußstapfen seines Vaters tritt und als Tempelritter die Welt verändern will. Der böse Lord Bishop hat Adelle, eine hübsche junge Frau mit magischen Kräften, entführt. Mit ihrer Hilfe geht er auf einen Kreuzzug, um die heiligen Stätten der Erde zu entweihen und so das Tor zur Hölle zu öffnen. Ihr habt die Aufgabe, ihn aufzuhalten sowie die arme Adelle und natürlich die ganze Welt zu retten.

Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Action-Adventure, das besonders von der Kombination aus Zwischensequenzen und Spielelementen lebt. Anders als bei vielen vergleichbaren Titeln steht hier die Story im Vordergrund und leitet euch von einem Szenario zum nächsten.
Ungewöhnlich viele Zwischensequenzen erzählen die Geschichte und versetzen den Spieler so mitten hinein ins Geschehen. Den jungen Kreutzritter erwarten 25 abwechslungsreiche Levels von einer mittelalterlichen Burg mit ihren dunklen Verliesen bis hin zum heiligen Land. Über 30 Gegner mit verschiedensten Stärken wollen euch den Weg so schwer wie möglich machen, von prügelnden Mönchen, über gewalttätige Folterknechte, bis hin zu untoten Sarazenen ist das ganze Übel der Erde vertreten. Alle Xbox Live-Besitzer haben zudem wohl bald die Möglichkeit, exklusives Zusatzmaterial herunterzuladen und einen Survival-Modus zu bestreiten. Damit auch alle Schwertlehrlinge unter euch nicht an der Vielzahl von Gegnern verzweifeln, gibt es vier Schwierigkeitsgrade, die für jeden eine Herausforderung bereithalten.

Auf ins geheiligte Land
Etwas schade ist, dass es keine Charaktereinstellungen gibt, die ihr verändern könntet, aber schließlich ist das Spiel ja auch kein Rollenspiel, sondern ein klassisches Action-Adventure, wobei die Betonung hier eindeutig auf dem Wörtchen 'Action' liegt. Vom ersten Level an machen euch die Gegner das Leben schwer und ihr seid voll damit beschäftigt, möglichst schnell den Umgang mit der Waffe zu erlernen. Obwohl es im Spiel zum Beispiel auch Äxte oder Bögen gibt, kämpft Paul meistens mit dem Schwert. Ihr könnt aber natürlich während der Levels ständig zwischen eueren Lieblingswaffen wechseln. In bester Hack&Slay-Manier gilt es, die heranstürmenden Ungläubigen einen Kopf kürzer zu machen, natürlich nur im Sinne der guten Sache, versteht sich. Dabei wird es im Verlauf des Spiels immer wichtiger, die Schwächen der Gegner zu erkennen und sie für die eigenen Zwecke auszunutzen. Denn während sich die Mönche in den ersten Levels meist ziemlich widerstandslos in ihr Schicksal ergeben, werdet ihr später immer besseren Kämpfern gegenüberstehen. Die KI eurer Widersacher steigt mit jedem Level an und ist wohl durchdacht, so dass diese im weiteren Spielverlauf immer häufiger euren Schlägen ausweichen oder sie einfach abblocken. Zudem werdet ihr immer öfter von mehreren Gegnern bedrängt, die euch dann einfach umzingeln.

 

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