Komplettlösung - Landwirtschafts-Simulator 15 : Landwirtschaft leicht gemacht

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Felder richtig bestellen, die perfekte Tierhaltung und Geld durch die BGA verdienen. Wie das geht und vieles mehr verraten wir euch in diesem Artikel. Die folgenden Tipps für den Landwirtschafts-Simulator 15 beziehen sich auf die Konsolenversion für PS4. In fast allen Fällen gelten sie aber auch für die PC-Version des Spiels. Sollte es doch einmal starke Abweichungen geben, so weisen wir euch im Text darauf hin.

Allgemeine Hinweise

Die Tutorials

Im Landwirtschafts-Simulator 15 werden euch 13 Tutorials angeboten (12 bei der PC-Version). Seid ihr ganz frisch im Spiel, solltet ihr sie kurz durchspielen. In einer knappen Stunde erfahrt ihr so die allgemeinen Grundlagen des Spiels und könnt euch ein wenig mit der Steuerung vertraut machen. Leider erfahrt ihr gerade in den Bereichen Tierhaltung und BGA nicht alles, was ihr wissen müsst. Diese Bereiche werden nur kurz angerissen.

Das richtige Fahrzeug

Größer ist nicht immer besser, auch im Landwirtschafts-Simulator 15 gilt das. Größere und teurere Traktoren haben zwar in der Regel mehr Leistung und damit auch Zugkraft, leider können aber einige Nobelmodelle nicht alle Anhänger ankuppeln. Daher solltet ihr immer darauf achten, in euren Fuhrpark auch kleinere oder mittlere Traktoren aufzunehmen, um nicht plötzlich Probleme zu bekommen. Nehmen wir einmal als Beispiel den Magnum 380 von Case. Mit ihm könnt ihr beispielsweise den Feldrandcontainer FRC nicht ziehen, da dem Traktor die passende Kupplung fehlt. Der Puma 160, das kleinere Case-Modell, hat hingegen keine Probleme, diesen Container von A nach B zu bewegen.

Die DLCs

Inzwischen gibt es mehrere DLCs, mit denen ihr neue Fahrzeuge und Zubehörteile ins Spiel bringen könnt. Normalerweise benötigt ihr diese DLCs nicht, da alle wichtigen Fahrzeuge bereits im Spiel vorhanden sind. Habt ihr aber vor, den Landwirtschafts-Simulator 15 auf längere Sicht zu spielen, solltet ihr euch die DLCs genauer anschauen. Das ITRunner-Pack lohnt sich besonders für all die, die gerne im Multiplayer-Modus spielen. Hierdurch erhaltet ihr einen Anhänger und mehrere Containervarianten, die ihr mit ihm transportieren könnt.

So könnt ihr beispielsweise Getreidecontainer neben eure Felder stellen statt komplette Anhänger. Vorteil dabei: Zum einen sind die Folgekosten wesentlich geringer, da die Container pro In-Game-Tag nicht viel kosten, zum anderen kann so ein Spieler munter den Container befüllen, während ein anderer mit einem bereits gefüllten zum Abladeplatz fährt.

Der JCB-DLC, der auch teurer ist, ist da vielleicht schon weniger interessant, denn er enthält zwei Traktoren, ein Radlader, ein Teleskoplader und einige Zubehörteile. Nur durch diesen DLC erhaltet ihr jedoch eine neue Kategorie beim Händler, denn ebenfalls im Pack enthalten ist ein Kompaktlader. Durch ihn könnt ihr zum Beispiel euren Vorderlader ersetzen. Optimal beim JCB-Kompaktlader ist, dass der fahrende Zwerg gerade einmal 49.000 € kostet und daher recht schnell angeschafft werden kann. Denkt aber daran, dass das kleine Gefährt nur maximal 20 km/h schnell fährt. Für Missionen ist er daher nur bedingt geeignet.

Eine Besonderheit gibt es, sobald ihr einen oder mehrere DLCs verwendet: Spielt ihr im Multiplayer-Modus, müssen all eure Mitspieler ebenfalls die DLCs gekauft haben. Ist das nicht der Fall, können sie eurem Spiel nicht beitreten. Trotzdem könnt ihr weiterhin mit anderen Spielern zusammen spielen, die die DLCs nicht besitzen. Schaltet einfach die DLCs in den Multiplayer-Optionen aus, wenn ihr ein Spiel startet. Achtung: Habt ihr beispielsweise gefüllte Container des ITRunners auf der Karte stehen, die ihr für den Multiplayer-Modus verwenden wollt, geht die Ladung der Container verloren. Leert daher immer alle DLC-Container, bevor ihr ein Multiplayer-Spiel ohne DLCs startet!

„Böse“ Stromproduktion

Im Landwirtschafts-Simulator 15 gibt es einige Objekte, die unter den Spielern, die das Spiel ernsthaft spielen, nicht gerne gesehen sind. Zum einen ist das die Solaranlage, zum anderen das Windrad. Beides findet ihr bei den platzierbaren Objekten. Auch wenn die Anschaffungskosten der beiden Teile recht hoch sind, stehen sie in keinem Vergleich zum Gewinn, den ihr machen werdet. Stellt ihr eines der Windräder auf, erhaltet ihr jede Stunde, die im Spiel vergeht, 2.000 €. Sprich: 24.000 € pro Tag. Diese Summe benötigt ihr nur, wenn ihr einen sehr großen Fuhrpark besitzt, dann jedoch werdet ihr andere Einnahmequellen haben.

Die Menge der Windräder, die ihr aufstellen könnt, ist nicht begrenzt. Ist also noch irgendwo Platz auf der Karte, könnt ihr dort weitere aufstellen. Es ist kein Problem, mehrere Hundert aufzustellen. Hierdurch werdet ihr jede Stunde von einem wahren Geldregen überschüttet. Fragt euch, ob ihr das wollt, denn der eigentliche Sinn des Spiels geht hierdurch sehr schnell verloren. Stellt die Windräder auf, beschleunigt die Zeit auf 120x und wartet einfach – Geld verdienen leicht gemacht. Ihr könnt euch dann wirklich alles kaufen und Tausende Maschinen in euren Fuhrpark aufnehmen. Ob das noch Spaß macht, müsst ihr allerdings selbst entscheiden.

Was mit den Solaranlagen und den Windrädern funktioniert, könnt ihr auch in kleinerem Rahmen beispielsweise mit den Bienenstöcken machen. Auch die bringen jede Stunde einen Geldbetrag, ohne dass ihr nach dem Kauf noch etwas dafür tun müsst. Zwar ist der Ertrag bei einem Bienenstock sehr gering, sehr viele davon könnten euch den Spielspaß aber ebenfalls schnell verderben.

Die Helfer

Ihr könnt maximal drei KI-Helfer einstellen, die euch bei der Arbeit auf den Feldern helfen. Dabei sind mehrere Dinge zu beachten: Helfer können nur bestimmte Arbeiten ausführen, nämlich Pflügen, Grubbern, Säen, Mähen (kein Gras!) und Düngen. Holzarbeiten können sie genauso wenig verrichten wie etwa die Ernte in die Silos fahren. Dies sind Arbeiten, die ihr selbst erledigen müsst. Besonders aufpassen müsst ihr, wenn eure Helfer säen und düngen. Ist die Sämaschine leer, ist das dem Helfer egal. Er fährt munter weiter übers Feld und verursacht Kosten, ohne dabei zu säen. Behaltet also immer das Saatgut im Auge, um euch diese unnötigen Ausgaben zu ersparen.

Düngt ihr mit Gülle, müsst ihr auf die Helfer besonders gut aufpassen. Die Tanks der Güllespritzen sind sehr schnell leer. Auch wenn ihr einen Feldrandcontainer neben dem Feld stehen habt und dieser mit Gülle gefüllt ist, gilt für den Helfer nur die Gülle, die im Tank ist. Ist sie aufgebraucht, düngt er auf wundersame Art und Weise weiter mit Gülle. Die wird aber nicht von eurem Vorrat etwa bei der BGA abgezogen, sondern kostet euch bares Geld, und zwar richtig viel. Düngt daher am besten selbst, wenn ihr eure Felder mit Gülle düngt.

Missionen

Im Landwirtschafts-Simulator 15 könnt ihr Missionen annehmen. Hierdurch stockt ihr euer Vermögen ein wenig auf und könnt euch zudem die Zeit vertreiben, wenn ihr auf die Erntereife eurer Felder wartet. Es gibt unterschiedliche Missionen, für die ihr dann auch unterschiedliche Fahrzeuge benötigt. Für Transportmissionen benötigt ihr einen Vorderlader mit Palettengabel, da ihr immer eine Palette mit unterschiedlicher Ware von A nach B bringen müsst. Den Abholort erkennt ihr nach dem Annehmen der Mission auf der Karte am grün blinkenden Symbol. Habt ihr die Palette dort aufgenommen, wird euch der Bestimmungsort angezeigt, diesmal durch ein blau blinkendes Symbol.

Ein anderer Missionstyp ist das Grasmähen. Hierzu benötigt ihr mindestens einen Traktor und ein Frontmähwerk. Das gemähte Gras müsst ihr nicht aufsammeln, auch wenn ihr dadurch Extrageld (BGA) verschenkt. Auf der Karte wird euch angezeigt, wo ihr mähen müsst. Fahrt hin und mäht die Fläche, bis ihr die Meldung erhaltet, dass es genug ist. Der letzte Missionstyp sind die Missionen, für die ihr eine bestimmte Menge an Erntegut zu einem Abnehmer bringen sollt. Eine Tonne entspricht immer 1.000 Litern, die euch im Silo angezeigt werden. Achtet daher darauf, dass ihr die geforderte Menge besitzt, bevor ihr die Mission annehmt. Holt anschließend die genannte Menge aus eurem Silo und bringt sie zum Zielort.

Die Qual der Kartenwahl

Zwei Karten stehen euch im Grundspiel zur Verfügung. Ob es weitere per DLC geben wird, bleibt abzuwarten. Die Karten Bjornholm und Westbridge Hills sind grundlegend verschieden, und das nicht nur bei der Optik der Gebäude. Während ihr in Bjornholm in einer skandinavischen Umgebung euren Hof bewirtschaftet, zieht es euch auf Westbridge Hills in die USA. In Bjornholm stehen euch alle Aspekte des Spiels zur Verfügung. Zudem eignet sich diese Karte besonders gut für Einsteiger, da an vielen Orten Hilfssymbole zu finden sind, was auf Westbridge Hills nicht der Fall ist.

Westbridge Hills verfügt im Gegensatz zu Bjornholm über keinerlei Wälder. Zudem gibt es wesentlich weniger Felder auf der USA-Karte, auf denen ihr die unterschiedlichen Pflanzen anbauen könnt. Dafür sind die Felder um einiges größer als in Bjornholm. Welche Karte ihr spielt, bleibt letztendlich euch überlassen. Im Folgenden geben wir euch Einsteigertipps, die euch auf beiden Karten zum erfolgreichen Landwirt machen.

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