Test - Lionheart : Lionheart

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Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Pest und Cholera - im Mittelalter ging's hoch her. Das haben offensichtlich auch die Programmierer von Avalon festgestellt und ein Rollenspiel kreiert, das in dieser Zeit spielt. 'Lionheart: Leagcy of the Crusader' ist der Titel und wie ihr euch sicher schon vorstellen könnt, geht es um einen kühnen Recken, der sich mit Horden von Gegnern herumschlagen muss. Es gibt einige neue Elemente in diesem Game, aber auch einiges, was ihr vielleicht aus anderen Rollenspielen wie 'Diablo II' oder 'Neverwinter Nights' bereits kennt. Ob 'Lionheart' sein Geld trotzdem wert ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.
 

Die Mischung macht’s?
Wie bei fast allen Rollenspielen ist die Story besonders wichtig. Ihr wird auch bei 'Lionheart: Legacy of the Crusader' viel Aufmerksamkeit geschenkt. Wie ihr bereits in der Einleitung lesen konntet, befindet ihr euch mit eurem Helden im düsteren Mittelalter. Doch damit nicht genug. Die wirkliche Geschichte wurde von der Spieleschmiede Avalon etwas geändert. Denn wenn man im Handbuch etwas von dem fünften Kreuzzug gegen die Nekromanten im Jahre 1418 liest, wird man merken, dass dieser in den Geschichtsbüchern so nicht dokumentiert ist. Das ist auch richtig so, denn bei 'Lionheart' haben die Entwickler einen Spagat zwischen realen geschichtlichen Ereignissen und bloßer Fiktion gemacht. So bekommt ihr es nämlich nicht nur mit menschlichen Gegnern zu tun, was auf die Dauer etwas langweiliger sein könnte, sondern auch mit jeder Menge anderer Kreaturen. Hässliche kleine Kröten, stinkende Untote und vieles mehr gilt es zu besiegen.

Doch bevor ihr richtig loslegen könnt, ist eine der wichtigsten Entscheidungen zu treffen: Welchen Helden wollt ihr spielen? Zum einen gibt es acht vorgefertigte Charaktere, mit denen ihr euch sofort ins Abenteuer stürzen könnt. Der andere Weg, der für fortgeschrittene Spieler sicher interessanter ist, besteht darin, einen eigenen Charakter zu erstellen. Als Erstes müsst ihr euch für eine der vier Rassen entscheiden. Es stehen euch Reinblütige, Dämonische, Sylvaner und Wilde zur Verfügung. Jede dieser Spezies weist bestimmte Vorteile, aber auch Nachteile auf. Reinblütige sind normale Menschen, die mit Magie nicht allzu viel am Hut haben. Sylvaner hingegen sind, was magische Fähigkeiten anbelangt, sehr talentiert. Dafür müssen sie aber Einbußen beim Kampf mit schweren Waffen hinnehmen. Wenn ihr euch schließlich für eine Rasse entschieden habt, müsst ihr nur noch das Geschlecht eures Helden auswählen.

Im Anschluss sind noch einige Eigenschaften zu steigern. Kraft, Klugheit und Glück sind einige von ihnen. Je nachdem, mit welchen Eigenschaften ihr euren Protagonisten ausstattet, könnt ihr mit ihm im Spiel agieren. Ein Charakter mit wenig Kraft sollte beispielsweise besser nicht mit zentnerschweren Waffen durch die Gegend laufen. Dann sind noch einige Zaubersprüche zu erlernen und nach dem Auswählen eines Geistes, der euch auf eurer Reise begleiten wird, geht es auch schon los.

Kalter Stahl und Magie
So, nun ist euer Held für den Kampf gerüstet. Erst mal brecht ihr aus einem Gefängnis aus und flüchtet dann nach Barcelona. Unterstützt werdet ihr dabei von eurem Geist, der euch Neues erklärt und euch hilft, gefährliche Situationen zu überstehen. Ähnlich wie bei anderen Rollenspielen auch, könnt ihr in der Stadt Aufträge sammeln. Durch diese erhaltet ihr zum einen Erfahrungspunkte, zum anderen aber auch nützliche Gegenstände. Ab einer bestimmten Anzahl von Erfahrungspunkten steigt euer Charakter einen Level auf. Ihr könnt dann seine Fähigkeiten steigern und beispielsweise neue Zaubersprüche lernen, mit denen es sich leichter lebt.

 

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