Test - LucidSound LS25 eSports Stereo Gaming Headset : Erneut ein Akustikhighlight?

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Mit dem LS30 landete der noch recht junge Headset-Hersteller LucidSound bereits einen klangvollen Volltreffer, dem einige Kollegen nicht widerstehen konnten. Famoser Sound und hoher Tragekomfort zu einem humanen Preis ließen vergessen, dass das Mikrofon nicht so der Brüller war. Mit dem LS25 folgt nun eine kabelgebundene Variante zum Preis von 99,99 Euro, die vor allem E-Sportler und ambitionierte Zocker ansprechen soll. Die konnten wir uns nicht entgehen lassen.

Rein optisch ist die Ähnlichkeit zum LS30 unverkennbar, auch wenn das LucidSound LS25 mit seinem wuchtigen, dunkelroten Metallbügel, der als Basis für das Konstrukt dient, weniger dezent erscheint. Das Headset strahlt Hochwertigkeit aus und wirkt sehr robust. Das Kopfpolster ist mit Kunstleder überzogen, das hübsch mit roten Nähten abgesteppt wurde. Die geräumigen runden Ohrmuscheln sind stabil im Metallbügel verankert, können aber dank eines Gelenks um 90 Grad gedreht werden.

Die Kunstlederohrpolster mit weichem Memory Foam sind sehr bequem, die Auflagefläche ist zudem mit Textilmaterial überzogen. Das robuste Headset entpuppt sich trotz seines Gewichts von immerhin 318 Gramm dank der weichen Polster als enorm komfortabel. Der Sitz ist zwar straff und hält das Headset sicher auf dem Schädel, übermäßiger Druck entsteht aber auch bei längeren Sitzungen nicht. Beim Tragekomfort hat LucidSound schon mal alles richtig gemacht.

Mit dabei ist ein abnehmbares Mikrofon mit einem flexiblen, aber sicher positionierbaren Arm sowie einem abnehmbaren Poppschutz. Hinzu kommt ein weiteres Mikrofon, das unsichtbar im Headset integriert wurde. Als analoges Stereoheadset wird das LucidSound mittels 2,5-mm-Klinkenanschluss an die Klangquelle gestöpselt. Entsprechende Kabel liegen natürlich bei: ein kürzeres, 1,2 Meter langes vierpoliges Kabel für den Anschluss an Konsolen-Controllern oder mobilen Geräten sowie ein satt 3 Meter langes Kabel mit zwei dreipoligen Steckern für den Anschluss am PC.

Bedienelemente entdeckt man auf den ersten Blick nicht, doch das täuscht. Wie schon beim LS30 nutzt LucidSound die Außenkappen der Ohrmuscheln als intuitive Bedienelemente. Durch Drehen der linken Kappe regelt ihr die Lautstärke, mit der rechten schaltet ihr das Mikrofon an und aus. Mehr ist nicht vorhanden, LucidSound hat sich auf das Nötigste beschränkt.

Das LS25 ist mit zwei 50-mm-Treibern bestückt, die den fürs Gaming üblichen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz mit einer Impedanz von 32 Ohm abdecken. Bei der Klangqualität geht LucidSound erneut keine Kompromisse ein und liefert einen kräftigen, breiten und sehr ausgewogenen Sound ab. Die Bässe sind wuchtig, aber nicht zu dominant, die Mitten haben herrlichen Biss und die Höhen sind kristallklar. Für ein Headset dieser Preisklasse ist das LS25 außergewöhnlich stark.

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