Test - Lumines 2 : Lumines 2

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Der Mix aus treibenden Musikrhythmen, einer stilvollen Präsentation und einer clever umgesetzten Blöcke-Puzzelei im ’Tetris’-Stil machte ’Lumines’ auf der PSP zum Hit. Nun folgt der zweite Teil, der mit einem deutlich größeren Umfang aufwarten kann.

Rückkehr der Blöcke

Das Spielprinzip von 'Lumines 2' erinnert auch im zweiten Teil sehr an den Klassiker 'Tetris'. Eure Aufgabe besteht darin, herabfallende Quadrate aus vier farbigen Segmenten so zu drehen und anzuordnen, dass aus den Segmenten Quadrate entstehen. Im Rhythmus der Musik bewegt sich parallel dazu eine farbige Linie über das Spielfeld, welche die zusammengebauten Quadrate auflöst und damit neuen Platz auf eurem Spielfeld schafft. Ein Tutorial-Modus sorgt dafür, dass ihr das simple Spielprinzip und die ebenso simple Bedienung ruckzuck verinnerlicht habt.

Während der erste Teil des Spieles noch mit einem recht mageren Angebot an Spielmodi aufwarten konnte, haben die Entwickler bei 'Lumines 2' kräftig nachgelegt. So könnt ihr im Herausforderungsmodus quasi ein Endlosspiel mit stetig steigendem Schwierigkeitsgrad absolvieren. Oder aber ihr tretet im Duell gegen die CPU an und versucht, mehr Quadrate als die virtuelle Konkurrenz aufzulösen. Der Trick dabei: Jedes aufgelöste Quadrat sorgt dafür, dass das Spielfeld eures Kontrahenten immer kleiner wird und er es somit immer schwerer hat, seine Klötze unterzubringen. Im Auf-Zeit-Modus geht es darum, so viele Blöcke wie möglich in einer vorgegebenen Zeit aufzulösen. Im Puzzle-Modus wiederum müsst ihr vorgegebene Figuren bauen und bei den Missionen gilt es, bestimmte Formationen in einer vorgegeben Zahl von Zügen aufzulösen. Der einzige Haken bei der Sache ist, dass der Schwierigkeitsgrad des Spieles in einigen Modi relativ schnell ansteigt und die Spielsessions zum Teil sehr lang ausfallen. Dafür könnt ihr immerhin auch jederzeit abspeichern, was die Angelegenheit wieder etwas relativiert.

Musikalisch

Weiterhin vorhanden sind WLAN-Multiplayer-Modus, Datentransfer-Optionen zu anderen PSPs, Game-Sharing und ein Sequencer zum Bearbeiten des Soundtracks. Selbiger kann sich übrigens hören lassen, neben Techno-Beats sind auch bekannte Titel wie „Pump it“ von den Black Eyed Peas zu entdecken. Der Rhythmus der Tracks hat auch durchaus seinen Sinn im Spiel selbst, immerhin bewegt sich der Auflöse-Balken im entsprechenden Takt. Die Präsentation kommt noch etwas stylischer daher als beim ersten Teil und bietet zudem eine Unmenge an freischaltbaren Skins für das Spiel.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Das Spielprinzip des gut gemachten 'Tetris'-Klons ist nicht gerade neu, doch die Entwickler haben konzentriert Schwächen des ersten Teils beseitigt und glänzen vor allem mit vielen neuen Spielmodi. Genau das Richtige für die Knobelfraktion der Unterwegs-Spieler.

Überblick

Pro

  • ansprechende Präsentation
  • toller Soundtrack
  • viele Spielmodi
  • simple Bedienung
  • hoher Suchtfaktor

Contra

  • Schwierigkeitsgrad steigt recht schnell
  • Multiplayer-Modus noch ausbaufähig

Wertung

  • PSP
    88
    %

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