Test - Madden NFL 2001 : Madden NFL 2001

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Das Stadion kocht. Fast 80000 Fans haben 325 Dollar und mehr bezahlt, um euch heute hier spielen zu sehen. Über 800 Millionen weitere Zuschauer sitzen zu Hause vor dem Fernseher und beobachten jeden eurer Schritte. Enttäuscht sie nicht, denn ihr habt es endlich geschafft und steht im Superbowl!

Bis dahin ist allerdings noch ein weiter Weg zu bestreiten. Nichtsdestotrotz ist das Spiel in den Staaten der Renner und gehört immer noch zu den meistverkauften Games seit dem PS2-Release. Aber nun zum Spiel selbst:

Spielmodi
Zu Beginn habt ihr Wahl zwischen fünf verschiedenen Spielmodi: Quick Start, Exhibiton Game (Freundschaftsspiel), Season (Saison), Franchise und Practice (Training). Wer gleich loslegen will, wählt den 'Quick Start', entscheidet sich für eines der beiden zufällig ermittelten Teams und legt los. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass zusätzlich alle 'All-Madden-Teams', fünfzig der grössten NFL-Spieler, sowie Teams der alten Schule integriert wurden.
Aller Anfang ist bekanntlich schwer, darum ist vielleicht das Training die beste Möglichkeit, sich mit dem Spiel etwas vertraut zu machen. In einem Freundschaftsspiel wiederum, könnt ihr gegen ein beliebiges Team testen, wie gut ihr drauf seid. Wer alle 16 Spiele der Saison absolvieren will, wählt den 'Season'-Modus oder entscheidet sich für das Franchise.


Madden NFL 2001
Rangelei auf dem Spielfeld.

Season und Franchise
Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Modi ziemlich ähnlich zu sein, der Unterschied liegt aber im Detail: Im Franchise spielt ihr über mehrere NFL-Saisons und baut eure Aufstellung durch NFL-Drafts auf, indem ihr freie Spieler unter Vertrag nehmt. Weiter könnt ihr in diesem Modus Transfers vornehmen, so dass sich die Aufstellung des Teams immer wieder ändern kann. Im 'Season'-Modus hingegen, lassen sich die Spieler, die zu Beginn des Jahres eingesetzt werden, niemals ändern. Weiter sind keine Handlungen möglich, die ausserhalb der Saison stattfinden (also Draft-Picks). Wer sich zu Beginn des Spiels noch nicht sicher ist, ob er über mehrere Saisons spielen will, wählt am besten den 'Season'-Modus. Endet die Saison nämlich nach dem AFC-NFC Pro Bowl, habt ihr immer noch die Möglichkeit einer Fortsetzung. Dann wandelt sich nämlich die Spielart zum 'Franchise'-Modus und der Computer erstellt einen neuen Spielplan. Ausserdem könnt ihr im 'Season'-Modus jedes beliebige Team steuern. Der 'Franchise'-Modus wiederum kommt der Simulation am nächsten, da hier zwar ebenfalls mit mehreren (dafür aber immer mit den gleichen) Teams gespielt werden kann, aber auch Spieler ausfallen können: Entweder weil sie sich zur Ruhe setzten oder verletzungsbedingt pausieren müssen. Weiter kann es vorkommen, dass erfolgreiche Spieler mehr Geld verlangen, wenn es um eine Vertragsverlängerung geht.


Madden NFL 2001
Anzeige der geplanten Spielzüge.

Optionen-Vielfalt
Was sich zuerst etwas kompliziert anhört, wird verständlicher, wenn ihr euch ein bisschen länger mit dem Spiel befasst. So verhält es sich auch mit den Einstellungsmöglichkeiten: Neben den Aufstellungen, dem Stadion und dem Wetter lassen sich eigene Spieler mit individuellem Aussehen und Eigenschaften zurechtbasteln. Wenn ihr wollt, könnt ihr aber auch jeden beliebigen bereits vorhandenen Spieler nach euren Vorlieben bearbeiten. Weiter lassen sich für jedes Team insgesamt zehn Reihen ('Audibles') aufstellen - fünf für die Offensive und fünf für die Defensive. Diese 'Audibles' könnt ihr dann zusammen mit eurem Team und den dazugehörigen Statistiken als Benutzerprofil speichern.
Damit das Game auch für Anfänger spielbar bleibt, könnt ihr das Feature 'Easy Play' zuschalten. Hier lassen sich Pass-, Fang-, Schiess- und Laufhilfe einschalten, was das Ganze doch sehr vereinfacht. Weiter könnt ihr die Anzeige der Feldlinien verändern, so dass ihr zum Beispiel an der gelben 'First Down'-Markierung erkennen könnt, wie viele Yards ihr noch zurücklegen müsst.
Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang die Statistiken, mit denen ihr geradezu überhäuft werdet. Zu jedem einzelnen Coach, den Spielern, der Saison, den anderen Teams und dem aktuellen Spiel lassen sich allerlei nützliche und weniger nützliche Daten abrufen. Ein richtiger Football-Fan wird natürlich seine Freude daran haben.

 

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