Test - Marvel: Ultimate Alliance : Marvel: Ultimate Alliance

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Die Welle an Comicumsetzungen für die Kinoleinwand und die Spielebranche hält noch immer an. Vor allem Activision setzt weiterhin auf die enorme Popularität der Superhelden. Zusammen mit Raven Software präsentiert euch der Publisher jetzt mit 'Marvel: Ultimate Alliance' einen weiteren Ableger aus der Comicwelt. Doch was taugt er? Wir sagen es euch.

Der finstere Dr. Doom hat sich mit anderen Superschurken zusammengetan, die ab sofort als die Masters of Evil die gesamte Welt in Angst und Schrecken versetzen – sogar bis in den Weltraum hinaus. Doch natürlich stellt sich dieser Gruppierung ein Team von Superhelden entgegen, die den Bösewichtern das Handwerk legen wollen. Das wohl größte Aufgebot an Comicfiguren aus dem Marvel-Universum vereint seine Kräfte, um in einem Kampf auf Leben und Tod gegen Dr. Doom und dessen Handlanger anzutreten. Ob es ihnen tatsächlich gelingt, müsst ihr schon selbst Erfahrung bringen.

Die Mischung macht's

Wer bisher nichts mit Comics am Hut hatte, wird angesichts der Story sicherlich genervt mit den Augen rollen – zu abgedroschen ist das Konstrukt von Helden und Schurken. Marvel-Fans dürfen sich jedoch freudig die Hände reiben, denn die Handlung trumpft mit einigen interessanten Facetten der Comicvorlagen auf. Wir wollen an dieser Stelle jedoch nicht zu viel verraten. Die große Stärke des Spiels liegt jedoch ganz klar im gigantischen Aufgebot an mehr oder weniger bekannten Charakteren. Urväter der "Branche", wie Captain America und Thor, sind ebenso mit von der Partie wie Spider-Man, die Fantastischen Vier und natürlich die X-Men. Zu dieser Truppe gesellen sich einige Recken, die sicherlich nicht jedem ein Begriff sind. Vom wirbelnden Deadpool bis hin zum Ghost Rider reicht die Palette an eher unbekannten Gesichtern. Diese riesige Auswahl geht Hand in Hand mit dem allgemeinen Umfang des Spiels, das zahlreiche Missionen, Schauplätze und Bosskämpfe zu bieten hat. Von der Zentrale aus ziehen die Helden von einem Einsatz in den nächsten, bis sie endlich Dr. Doom persönlich zu Gesicht bekommen.

Nichts geht ohne Teamwork

Apropos Spiel: Raven Software handelt streng nach dem Motto "never change a running system" und baut auf den bewährten Elementen der 'X-Men Legends'-Reihe auf. Im Klartext: 'Marvel: Ultimate Alliance' ist ein reinrassiges Action-Rollenspiel mit zahlreichen Kämpfen sowie Aspekten der Charakterentwicklung. Wie in den inoffiziellen Vorgängern steuert ihr ein vierköpfiges Team durch Raumschiffe, Paläste und andere Schauplätze. Per Druck auf das Digitalkreuz wechselt ihr zu jeder Zeit zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her. Dann übernimmt der Computer die Kontrolle der Kameraden, was ihm meist recht gut gelingt. Große Aussetzer hat die KI nicht. Allerdings sind die Gegner nicht gerade clever und nur selten gefährlicher als Kanonenfutter. Der Heldenwechsel ist teilweise nötig, um die jeweiligen Spezialkräfte der Helden effektiv einzusetzen. So ist Wolverine beispielsweise ein hervorragender Nahkämpfer, der ordentlich austeilt. Iceman hingegen agiert lieber aus der Distanz und beharkt seine Gegner mit seinem Eisstrahl. An bestimmten Punkten könnt ihr die Mitglieder des Teams nach Belieben austauschen – ihr seid also nicht für immer und ewig auf eine Konstellation festgenagelt.

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