Test - Guardians of the Galaxy : Bis zur Unendlichkeit – und dann erstmal nicht weiter

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Greift zu, wenn...

… ihr Telltale-Spiele und Guardians of the Galaxy mögt. Haha, klingt blöd, ist aber so.

Spart es euch, wenn...

… ihr weder das eine noch das andere mögt. Klingt auch blöd, is' halt so.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Alles wie erwartet

Mal ehrlich: Du willst dir doch nicht jetzt schon den Season Pass holen und dann alle paar Monate zwei Stündchen weiterspielen? Wenn ja, dann nur zu. Denn im Grunde gilt hier ohnehin: Du kriegst, was du erwartest. Ein Guardians-of-the-Galaxy-Spiel von Telltale eben. Genau das. Mit allem, was dazugehört, inklusive aller Vor- und Nachteile. Der Rest ist Kristallkugel. Bis hierher gibt’s nur Exposition. Ich warte jetzt jedenfalls auf die übrigen Episoden und „binge-watche“ dann den Rest erst ganz am Ende.

Mehr gibt es eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt kaum zu sagen. Bisher schlagen die Guardians ungewohnt ernste Töne an. Fans des Films mag daher der Humor (noch) ein wenig zu kurz kommen, zumal Sidekick-Publikumslieblinge wie Rocket und Drax eher mürrisch bis grüblerisch auftreten. Auch an die im Vergleich zum Kinofilm optisch eher auf Kreisliga angesiedelte Action muss man sich erst gewöhnen. Dass die Entscheidungen eigentlich keine sind, weil sie einem keine schwerwiegende Wahl abverlangen, kennt man schon aus den letzten Telltale-Spielen. Ach ja, eins vielleicht noch: Anderthalb Stunden Spielzeit. So, das war's jetzt aber wirklich. Wir sprechen uns zum Ende der Staffel wieder.

Überblick

Pro

  • Action, Humor, Sci-Fi: die Guardians-Formel geht auf
  • spannende Prämissen für weitere Episoden

Contra

  • Dialoge-Wegklick-Gameplay ohne schwerwiegende Entscheidungen

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