Test - Master of Orion III : Master of Orion III

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Weit weg, in einer fremden Galaxie, in einer fernen Zukunft, entsteht ein Universum voller intelligentem Leben. Krieg und Frieden liegen dort genauso nahe beieinander wie Reichtum und Armut. Im Zentrum liegt das Ziel aller Träume der Abenteurer und Kriegsherren: der mystische Planet Orion. Und ihr sollt eure Zivilisation in diesem Universum an die Macht führen. Ob mit Diplomatie oder Krieg, das ist jedem Volk allein überlassen. Mit 'Master of Orion 3' kommt der Nachfolger eines Spiels auf den Markt, das längst Kultstatus bei den Strategiefans hat. Ob der neue Herr Orions auch die Spielecharts erobern wird, könnt ihr hier lesen.

Master of Orion III
Da geht er hin, der gegnerische Kreuzer.

Vorraussetzungen zum Sieg
Ein Blick in das 160-seitige Handbuch genügt, um klar zu machen, dass das Spiel sehr komplex und der Einstieg keineswegs einfach ist. Zunächst einmal solltet ihr euch überlegen, wie groß die Galaxie sein soll, in der ihr herrschen wollt. Dabei gibt es von klein bis riesig verschiedene Stufen, und auch einen Schwierigkeitsgrad könnt ihr wählen, der sich besonders bei der Aggressivität der Rassen auswirkt, leider aber die etwas schwache KI der Gegner nicht erheblich verbessert, was für die sehr guten Spieler unter euch einen klaren Minuspunkt darstellt.
Die Auswahl einer Rasse sollte nun getroffen werden, nicht nur nach Aussehen, sondern auch nach den Fähigkeiten der Rassen. Sechzehn verschiedene Rassen aus acht Arten stehen zur Auswahl, jede mit eigenen Vor- und Nachteilen. Als Beispiele seien hier die Psilons, die Menschen, die Meklar oder auch die Ithkul, die das ultimativ Böse darstellen sollen, genannt. Zudem habt ihr - genau wie im Vorgänger - wieder die Möglichkeit, euch mit Hilfe eines Punktesystems eine eigene Rasse zu erstellen, die euren persönlichen Erwartungen entspricht. Die Wahl der Rasse will wohl überlegt sein, denn die Stärken und Schwächen der Rassen, wie zum Beispiel bei der Forschung oder der Kriegsführung können sich später spielentscheidend auswirken.

Master of Orion III
Eine Flotte aus Scoutships.

Heimat
Das wichtigste Steuerelement im Spiel ist die Sternenkarte, auf der ihr die meisten taktischen Entscheidungen treffen müsst. Hier werdet ihr eure Kriege führen und Scoutships zur Erforschung neuer Ecken des Universums schicken. Das Heimatsystem eurer Rasse steht am Anfang fest und hat schon eine gewisse Population auf einem Startplaneten. Der Planet ist in einzelne Sektoren unterteilt, die verschiedene Nutzbarkeitsstufen aufweisen. Während ein karges Felsgebiet eher der Mineraliengewinnung dient, steht in einer üppigen Graslandschaft die Landwirtschaft im Vordergrund. Mit den gewonnenen Rohstoffen wird euer ganzes Reich finanziert, von Baumaßnahmen über die Nahrungsversorgung bis hin zur Forschung.

Master of Orion III
Bomben wir den Planeten doch einmal in Grund und Boden.

Während die Nutzung der Gebiete fortschreitet, könnt ihr entweder die Flotte ausbauen oder auch Gebäude und frisch entwickelte Technologien auf der Planetenoberfläche platzieren. Anders als beim Vorgänger organisiert der Planetengouverneur diese Baumaßnahmen, wobei die KI hier doch meist die richtigen Entscheidungen trifft. Prinzipiell könntet ihr zwar jederzeit eingreifen, aber obwohl das Planetenmenü recht übersichtlich gestaltet ist, ist es schwer, auf Anhieb die richtigen Entscheidungen zu treffen - und die Ressourcen entscheiden meist über Sieg oder Niederlage.

 

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