Test - Medal of Honor: Underground : Medal of Honor: Underground

  • PSone
Von Kommentieren

Wir schreiben das Jahr 1942 und befinden uns mitten im Zweiten Weltkrieg. Frankreich ist durch die Deutschen besetzt worden und wartet auf Hilfe von aussen. Doch nicht alle haben resigniert und geben sich einfach geschlagen: In der Rolle von Manon, einer französischen jungen Frau, tretet ihr im Namen der Resistance und des OSS (Office of Strategic Services) in Aktion, um die zerstörerischen Pläne der Deutschen zu vereiteln und schliesslich euer Heimatland von den fremden Truppen zu befreien.

Knapp ein Jahr ist seit 'Medal of Honor' vergangen, bis das im Abspann des Prequels gegebene Versprechen zur Rückkehr zumindest teilweise eingelöst wird. Anstelle von Jimmy Patterson, dem 24-jährigen Piloten aus dem Vorgänger, verkörpert ihr aber dieses Mal eine junge Frau namens Manon, die Patterson schon im zeitlich später stattfindenden Teil hilfreich zur Seite stand.

Kleine, aber feine Neuerungen
Im Vergleich zum Vorgänger hat sich vor allem im Hinsicht auf die Waffenauswahl und die Gegner etwas getan. Neu steht euch eine Armbrust zur Verfügung, mit der sich Feinde lautlos ausschalten lassen. Wenn's auf Lärm nicht ankommt, räumen Panzerfaust und Benzinbomben lästige Widersacher aus dem Weg. Schliesslich sind auf Seiten der Deutschen auch zahlreiche Fahrzeuge dazugekommen: Panzer, Kettenfahrzeuge und Motorräder mit Beiwagen sollen bekämpft, manchmal aber auch von euch in Besitz genommen werden.

Medal of Honor: Underground
Paris, die Stadt der Liebe.

Die Protagonistin hat aber nicht nur neue Waffen bekommen, ihr könnt jetzt auch die Schwierigkeit individuell anpassen. Insgesamt kann zwischen drei Stufen gewählt werden, die sich dadurch unterscheiden, dass jeder Level entweder mit voller Gesundheit als leichteste Vorgabe, mit mindestens 50%-iger Gesundheit als mittlere Variante oder mit dem Gesundheitszustand des vorangegangenen Levels begonnen wird, was das schwerste, aber auch realistischste Spielen bedeutet.
Auch das Element der Tarnung wurde ausgebaut. Während es im Prequel vornehmlich um das Aneignen falscher Papiere ging, nehmt ihr hier in einigen Levels die Identität einer Fotografin an, um als Kriegsberichterstatterin getarnt von den Wachen unbehelligt passieren zu können - dabei könnt ihr von diesen auch Fotos machen, für die sich die Posten extra in Szene setzten.
In verschiedenen Missionen seid ihr auch nicht länger allein unterwegs: Verbündete helfen euch die gestellten Aufgaben zu lösen, indem sie zum Beispiel verschlossene Türen knacken oder auch tatkräftig mitballern.

Im Krieg braucht's Waffen
Insgesamt stehen euch für die Erfüllung eurer Aufträge zwölf verschiedene Waffen zur Verfügung, die von der Armbrust über das Sturmgewehr bis hin zur Panzerfaust reichen. Je nach Mission könnt oder müsst ihr euch zusätzlich hinter ein Maschinengewehr klemmen, um zustürmende Soldaten oder sogar Panzer auszuschalten. Einige Waffen sind zudem auch in deutscher Hand vertreten, so etwa die Walther P38, das Gewehr und die beiden MPs.


Medal of Honor: Underground
Bewertung nach der Mission.

Abwechslungsreiche Missionen
Vor Missionsbeginn erhaltet ihr immer alle nötigen Informationen und die jeweiligen Aufträge, die erledigt werden sollen. Dabei müssen immer alle Ziele erreicht werden, um einen Abschnitt abzuschliessen und in den nächsten zu kommen. Die Missionen sind sowohl aufgrund ihrer Aufträge als auch durch die Wahl der Schauplätze sehr abwechslungsreich, wobei die Ziele durchwegs militärischer Natur sind: Falsche Papier zur Tarnung finden, Beweise für die Zugehörigkeit mit der Resistance zerstören, den Nachschub der Nazis vernichten oder sabotieren, Panzer und Artillerie ausschalten, geheime Pläne stehlen und ähnliches. Startpunkt ist Paris, wo ihr am Eifelturm vorbeikommt, in die Katakomben flüchten und Aufträge für die Resistance erledigen müsst. Danach geht es nach Casablanca, wo ihr vor allem als Fotografin agiert, und weiter nach Kreta zu archäologischen Ausgrabungen und Artillerie-Bunkern. Andere Schauplätze sind Deutschland und Italien.

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel