Test - Metal Gear Solid : Metal Gear Solid

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Während Besitzer der neuen PlayStation 2 schon bald auf den Nachfolger 'Metal Gear Solid 2' zurückgreifen dürfen, müssen PC-Spieler vorerst mit dem ersten Teil um Hauptfigur Solid Snake Vorlieb nehmen. Bleibt nur die Frage offen, ob die Portierung von 'Metal Gear Solid' wieder die üblichen Schwächen der PC-Umsetzungen von PlayStation-Spielen mit sich bringt, oder nicht.

Ausgeliefert wird 'Metal Gear Solid', wie auch für die Konsole auf zwei CDs, was aufgrund des unglaublichen Umfangs an Zwischensequenzen und Dialogen verständlich ist. Vor dem Start geht es natürlich zunächst an die Installation, welche in zwei Varianten möglich ist. Entweder ihr greift auf die Normalinstallation zurück, die etwa 300 MB in Anspruch nimmt, oder ihr wählt die Vollinstallation, welche mit 1,1 GB schon wesentlich mehr Platz benötigt, euch dafür aber mit geringeren Ladezeiten und einen flüssigeren Spielablauf belohnt.

Metal Gear Solid
Das Zielobjekt: Metal Gear.

Habt ihr dies hinter euch gebracht, erwartet euch ein grafisch nicht ganz ausgereiftes, aber ansonsten wirklich atemberaubendes Intro, welches euch perfekt auf das Geschehen einstimmt. Hier seht ihr Solid Snake, dessen Rolle ihr in 'Metal Gear Solid' übernehmen werdet. Das Szenario ist dabei folgendes: Eine Gruppe Terroristen, die von Snakes ehemaliger Gruppierung, dem FOX-HOUND-Team geleitet wird, hat sich in einer Militär-Basis im eisigen Alaska eingenistet, um von dort aus einen wahrhaft meisterhaften Plan durchzuziehen. Dort nämlich fand die Entwicklung des Prototypen eines riesigen Kampfroboters, der den Namen METAL GEAR trägt, statt, der vornehmlich zum Feuern von atomaren Sprengkörpern konzipiert wurde. Passenderweise ist die Basis auch noch mit einigen Atomsprengköpfen ausgerüstet, so dass die Mittel, welche die Terroristen einsetzen werden, um ihre Ziele zu verwirklichen, von vornherein klar sind.

Da ein Luftangriff der Regierung bereits zurückgeschlagen wurde und nur noch 24 Stunden Zeit sind, bis das Ultimatum der Gegner abläuft, entschliessen sich die Verantwortlichen, eine sogenannte 'Black Operation' (kurz: 'Black Op'), also einen streng geheimen Einsatz, durchzuführen. Teilnehmer dieser Operation: Solid Snake. Alleine Macht ihr euch also von einem U-Boot aus auf, um per Unterwasser-Gefährt in einer Lagerhalle des Militär-Stützpunktes zu landen. Mit euch tragt ihr rein gar nichts, was eure Aufgabe natürlich nicht gerade leichter macht, aber bereits hier die Absicht von 'Metal Gear Solid' zeigt.

Metal Gear Solid
Das Waffenarsenal ist beachtlich.

Im Spiel selbst solltet ihr nämlich nur relativ selten zu grosskalibrigen Waffen greifen, um euren Gegnern den Garaus zu machen. Tarnung und unentdecktes Vorgehen sind die Zauberwörter, die zum Erfolg führen. Häufig ist es die bessere Alternative, Sicherheitskameras auszuweichen oder sich aus dem Sichtfeld von Wachen herauszubewegen, indem ihr zum Beispiel unter Tische kriecht oder euch hinter Ecken versteckt.

Dennoch ist aber auch das zur Verfügung gestellte Arsenal beachtlich. Zwar kommt ihr zunächst, vorrausgesetzt, ihr spielt nicht auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad, nur in Besitz der Socom, einer herkömmlichen Pistole, die sich später noch per Schalldämpfer aufrüsten lässt, schon nach kurzer Spielzeit könnt ihr dann aber auch eine FA-MAS oder NIKITA- und STINGER-Raketenwerfer euer eigen nennen, die aber nicht nur für den herkömmlichen Kampf gedacht sind.

 

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