Test - Midnight Club: L.A. : Absolute Freiheit im neuen Rennspiel

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Zeit für einen Fahrzeugwechsel. Als Nächstes nehmen wir in einem echten, nein, dem Muscle Car Platz: Ford Mustang. Natürlich auch ein wunderschönes Auto, allerdings sieht der Lack nicht mehr allzu frisch aus. Sollte es tatsächlich auch ein Schadensmodell geben? Die Antwort ist schnell gegeben, denn die Schrammen und Blechschäden sind eindeutig. Das durch Rennen gewonnene Geld muss nicht nur in den Kauf von neuen Fahrzeugen und das Tuning gesteckt werden, sondern auch die Reparatur der Autos. Zwei Möglichkeiten sind gegeben: Entweder ab in die Garage und alles wieder richtig hübsch hinbiegen inklusive teurem Airbrush oder direkt auf der Straße den „Hot Fix“ benutzen. Dabei werden alle Schäden repariert, doch an den behandelten Stellen befindet sich danach nur die matte Grundierung ohne die vielen Verschönerungen, die dort vorher zu finden waren. Neben den Herausforderungen können zu jeder Zeit Arcade-Rennen gestartet werden, in denen ihr selbst die Bedingungen festlegt, wo gefahren werden soll, wie viel Verkehr und wie viele Fußgänger unterwegs sein sollen und zu welcher Tageszeit gefahren wird. Damit sind wir auch schon beim Tag-und-Nachtwechsel angelangt, der direkten Einfluss auf die Stadt hat. Nicht nur, dass bei zunehmender Dunkelheit die Lichter der Metropole erwachen, auf den Straßen ist auch wesentlich weniger los. Zur Rush Hour quälen sich die Blechlawinen durch die Innenstadt, während in der Nacht kaum etwas los ist. Auch das Wetter spielt eine Rolle, aber bis auf die Tatsache, dass es Wetter geben wird, konnte man uns keine weiteren Details nennen.

Cockpits, sie haben Cockpits!

Ein Lamborghini Gallardo als offene Cabrio-Version war das dritte Auto, in dem während der Präsentation Platz genommen wurde. Ein herrlich anzusehendes Auto, in dem man nicht nur den Fahrer sehr gut sehen konnte, sondern auch das Fahrzeuginnere. Wie in 'Test Drive Unlimited' wurden auch für 'Midnight Club: L.A.' alle Cockpits der Wagen detailgetreu nachgebildet. Während der Fahrten könnt ihr in die Cockpitansicht wechseln und euch völlig frei umschauen. Genau richtig zum Cruisen! Wieder wird ein neues Rennen gestartet, die Jagd geht durch die Stadt, während immer wieder Abkürzungen genommen werden und auch die eine oder andere Karambolage den Spieler zurückwirft. "Nitro" ist das nächste Schlagwort, über das wir berichten können. Fünf Aufladungen können genutzt werden, um dem Fahrzeug den nötigen Vortrieb zu geben. Dabei kommt ein toller Effekt zum Einsatz. Wird die Nitro-Taste gedrückt, dann verdunkelt sich der Bildschirm, wird an den Rändern fast schwarz und die Kamera nimmt eine sehr viel näher am Fahrzeug liegende Position ein. Sieht toll aus und bringt zusätzliche Atmosphäre ins Spiel. Zuletzt noch ein Wort zu den so genannten Reputationspunkten, die nach dem Rennen neben dem Preisgeld winken. Mit diesen Punkten können neue Fahrzeuge, Tuningteile und andere Möglichkeiten freigeschaltet werden. Auch hier gilt das Motto "Freiheit", denn es wird nicht vorgegeben, was zu welcher Zeit freigeschaltet werden kann. Der Spieler entscheidet selbst, in welche Richtung sich seine Karriere entwickeln soll.

Fazit

von Dennis Hartmann
Das neue Rennspiel von Rockstar sieht toll aus und die absolute Freiheit zu haben, fand ich schon immer toll in solchen Spielen. Schon komisch, dass sich 'Need for Speed' von diesem Konzept wieder komplett verabschiedet hat und andere Hersteller auf große Städte und das Streetracing setzen. Letztendlich kommt es auch auf die Spielbarkeit an, doch darüber kann ich noch keine Aussage machen, denn irgendwie sah der Präsentator stärker aus als ich, sodass die aufkeimenden Gedanken, ihm das Pad zu entreißen, schnell wieder verworfen wurden.

Wertung

  • X360
    85
    %
  • PS3
    85
    %

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