Test - Mille Miglia : Mille Miglia

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'Mille Miglia' ist das bekannteste Strassenrennen Italiens und führt mit einer Länge von 1000 Meilen von Brescia über Ravenna, Rom und Florenz. Die Ära dieses legendären Rennens begann 1927 und endete 1957, nachdem zwei Fahrer und zahlreiche Zuschauer bei einem Unfall getötet wurden. Der Wettbewerb wurde aber 1977 als Oldtimer-Rennen wieder eingeführt. Teilnahmeberechtigt sind aber nur Fahrzeuge, die bereits bei den Rennen bis 1957 am Start waren. Mit diesen Oldies könnt ihr in 'Mille Miglia' um die Wette fahren, ohne dass ihr euch dabei echten Gefahren aussetzt.

Wer nach dem Einschalten der Konsole gleich loslegen will, wählt den Ein-/Zweispielermodus 'Zufallsrennen'. Willkürlich werden für beide Fahrer eine Strecke, eine Zeitperiode und ein Auto vorgegeben - jetzt braucht ihr, um das Rennen zu starten, nur noch zu wählen, ob ihr lieber manuell schaltet oder die Automatik die Arbeit machen lasst.

Als weitere Spielmodi stehen euch 'Arcade', 'Zweispieler-Duell', 'Zeitfahren' und 'Meisterschaft' zur Auswahl. Im 'Arcade'-Modus, der zwischen drei und neuen Runden dauern kann, könnt ihr mit einem ausgewählten Auto auf einer beliebigen Strecke fahren - das Gleiche gilt für das 'Zweispieler-Duell'. Hier fahrt ihr mit dem gewohnten horizontalen Splitscreen. Beim 'Zeitfahren' könnt ihr ebenfalls selbst entscheiden mit welchem Wagen ihr auf welcher Strecke fahrt: In diesem Modus müsst ihr euch aber nicht gegen andere Fahrer behaupten, sondern bereits bestehende Runden- und Streckenrekorde brechen, um zu gewinnen.

Mille Miglia
Zehn einzelne Strecken könnt ihr auswählen.

Im Gegensatz zur freien Streckenwahl im 'Arcade'- und 'Zweispieler'-Modus beginnt die 'Meisterschaft' in Rom. Das ist zwar unlogisch, weil es sich dabei eigentlich erst um die sechste Etappe handelt (die erste ist Brescia), allerdings ist diese Strecke die einfachste und eignet sich daher besonders, sich etwas an das Fahrverhalten zu gewöhnen. In diesem Modus sind drei Meisterschaften mit unterschiedlichen Anforderungen zu bewältigen: Bronze-, Silber- und Gold-Cups, wobei Bronze die einfachste Stufe ist und Gold die schwierigste. Die Meisterschaft hat aber noch eine andere Bedeutung: Wie sooft bei solchen Spielen sind nicht alle Strecken und Wagen direkt wählbar und je weiter ihr in der Meisterschaft aufsteigt, desto mehr Rennstrecken und Wagen stehen euch zur Verfügung.

Mille Miglia
Die Rennen führen mitten durch schöne italienische Städte.

Eine gute Idee ist die Einteilung in drei verschiedene Zeitperioden, die vor den Rennen zur Auswahl stehen. In jeder stehen nur die unterschiedlichen Autos der jeweiligen Zeit zur Verfügung. Dadurch wird gewährleistet, dass alte Autos nicht gegen neue fahren und die Rennen fair bleiben. Schliesslich liegt die Spitzengeschwindigkeit eines Mercedes SSKL von 1928 doch merklich unter der eines Mercedes von 1955, auch wenn ihr das während des Spiels manchmal nicht merkt.

 

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