Test - Monster Hunter: Generations : Die Jagd muss weitergehen

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Die Jagdtechniken selbst sind teilweise waffengebunden oder allgemein mit jeder Ausrüstung nutzbar. Jede Waffe besitzt drei feste Jagdtechniken, die zweimal im Verlauf des Spiels automatisch verbessert werden. Die restlichen allgemeinen Jagdtechniken lernt man ebenfalls einfach durch das Ausführen der Dorfquests. Während sich die waffengebundenen Techniken primär auf die Offensive oder auf Stärkungen der eigenen Waffe konzentrieren, geben euch die restlichen Jagdtechniken allgemeinere Unterstützungsfähigkeiten.

Um die Techniken nutzen zu können, muss man allerdings während der Jagd erst deren Technikbalken auffüllen, was man zum Beispiel durch Treffer am Gegner beschleunigt. Die Zeit, die man zum Aufladen der Fähigkeit benötigt, ist abhängig von der gewählten Technik. Wenn der Balken dann voll ist, darf man seine Jagdtechnik ausführen. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als einem Monster eine langsam aufladende und schwer auszuführende Technik um die Ohren zu hauen.

Besserer Einstieg, bessere Monster, bessere Katzen

Die Komplexität der Serie war besonders für Neulinge immer der größte Knackpunkt. Denn während Monster Hunter 4 schon ein wesentlich sinnvolleres Tutorial als die Vorgänger hatte, war es immer noch sehr schwierig, die Feinheiten der Jagd ohne Hilfe von außen zu erlernen. Da dürfte es besonders Einsteiger freuen, dass Capcom nicht nur am Tutorial geschraubt, sondern mit dem neuen Pirschermodus einen Spielmodus hinzugefügt hat, der sich vor allem an sie richtet.

Die bereits aus den Vorgängern bekannten Felynen, eure Begleiterkatzen, können nämlich nun von euch direkt kontrolliert werden, quasi als eine Art fünfzehnter Waffentyp. Der Pirscher unterscheidet sich zum einen dadurch, dass das Inventar-Management komplett wegfällt, und zum anderen dadurch, dass man nur einen Waffentyp und keine Stile oder Techniken ausrüsten kann. Stattdessen rüstet man Pirscherfähigkeiten aus, die Fähigkeitenpunkte kosten, die während der Jagd aufgefüllt werden, um sich selbst zu stärken oder Mitstreiter zu unterstützen.

Aber nicht nur Jägerneulinge profitieren von den Pirschern. Auch erfahrene Jäger sollten sich mit dem Pirschermodus auseinandersetzen, denn die Katzen brauchen keinerlei Werkzeuge zum Sammeln von Materialien und bringen in der Regel viele Fähigkeiten mit, die das Einsammeln beschleunigen. Wenn man seine Felyne dazu noch ordentlich auflevelt, kann man sie auch bei ernsthafteren Jagden einsetzen, denn der Pirscher ist definitiv kein Schwächling. Natürlich hat man auch weiterhin die Möglichkeit, zwei der Katzen als KI-Kameraden mit auf die Jagd zu nehmen – auch als Pirscher, was stellenweise für eine interessante Geräuschkulisse sorgen kann.

Ebenso wurden die Monster selbst überarbeitet. Neben den neu eingeführten Monstern, allen voran natürlich den vier neuen Flagschiffmonstern, besteht die Auswahl vor allem aus den beliebtesten Gegnern der vorherigen Monster-Hunter-Spiele. Allerdings könnte auch der erfahrenste Jäger nach den ersten 20 bis 30 Spielstunden durchaus überrascht werden. Capcom spendierte vielen Monstern neue Varianten, die nicht nur eindrucksvoller aussehen als die alten, sondern auch komplett neue Bewegungsmuster mit sich bringen. Dadurch bleibt die Jagd auf bekannte Gegner jederzeit spannend. Schade nur, dass die neuen Monsterintros so generisch und kurz sind.

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