Test - Moto Racer World Tour : Moto Racer World Tour

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Delphines neue Motorrad-Simulation 'Moto Racer World Tour', der dritte Teil der 'Moto Racer'-Serie, geht im Vergleich zu seinen Vorgängern andere Wege. Welche das sind, erfahrt ihr in diesem Review.

Die beiden vorherigen Teile erschienen hierzulande noch unter dem Deckmantel von Electronic Arts. Doch beide Firmen gehen getrennte Wege und der dritte Teil der sehr erfolgreichen Serie erscheint direkt von Sony. Entwickler bleibt nach wie vor Delphine Software und selbst das Programmierteam ist geblieben. Bei 'Moto Racer World Tour' hat dieses Team einen neuen Weg eingeschlagen. Während die ersten Teile noch zur Unterhaltung konzipiert wurden und der Schwerpunkt auf 'Arcade' lag, ist dies im dritten Teil nicht mehr der Fall.

Moto Racer World Tour
Nicht nur das Logo ist neu ...

Diesmal sollen sich auch Simulationsfans am Spiel erfreuen können. Gegenüber der Preview-Fassung wurden auch gravierende Änderung im Spiel vorgenommen, um dieses Ziel zu erreichen. Nach wie vor gibt es die grossen Menüpunkte 'Arcade', 'World Tour' und einen Zwei-Spieler-Modus. Bei 'Arcade' geht es sofort auf die Piste, ohne dass ihr irgendwelche Auswahl treffen könnt. Gegen vier Gegner und ein Zeitlimit rast ihr auf jeder Strecke drei Runden ab und solltet möglichst gewinnen, sonst kommt ihr nicht in die nächste Runde. Bei der Preview-Version war einzig die Zeit entscheidend. Damit wird das Spiel wesentlich schwieriger zu spielen. Allein bei der ersten Strecken (eine normale Rennstrecke auf Asphalt) spielte ich fast zwei Stunden lang, bis ich endlich als Sieger ins Ziel fahren durfte.

Moto Racer World Tour
Drei grosse Menüpunkte gibt es anfangs.

Es bedarf exakter Streckenkenntnis, da die Steuerung sehr realistisch ausfällt. Lenkt ihr eine Kurve zu weit innen ein, dann bekommt ihr die Kurve auch nicht und landet etwas abseits der Piste. Nun mag der eine oder andere von euch sicher denken: Zwei Stunden, bis der eine Strecke kapiert hat - der ist ja beschränkt. Aber es gibt noch einen zweiten Grund, der nicht so gefallen hat und das Spiel selbst im 'Arcade'-Modus schwierig gestaltet. Es sind die sehr gut fahrenden Gegner, mit denen ihr besser keinen Kontakt haben solltet. Wenn bei einer Berührung jemand stürzt, dann seid das meist ihr. Sobald ihr einen Gegner hinten an den Rädern oder auch seitwärts berührt, stürzt ihr vom Bike und wertvolle Sekunden gehen verloren. Manchmal rast euch auch der Gegner von hinten hinein, dann stürzt er. Dies könnt ihr euch ruhig merken, weil es manchmal passend ist, dies bewusst einzusetzen. Bei mir passierte das anfangs sehr oft. Entweder verbremste ich mich, nahm eine Kurve falsch oder berührte einen Mitstreiter. Gerade in dem Moment, wo ich langsam wütend wurde, da gewann ich. Im Anschluss sah ich mir die Wiederholung an und es genoss es.

 

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