Test - Motocross Mania : Motocross Mania

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Motocross Mania
Mit Spannung wartet der Fahrer auf den Start.

Die Grafik ist bei einer maximalen Auflösung von 1280*1024 ordentlich, aber die ganz große Realitätsnähe wie zum Beispiel in ‚Superbike' fehlt. Der Sound ist ein Manko in diesem Spiel, da die Maschinen sich nicht an diesem unterscheiden lassen und auch sonst auf Nebengeräusche wie Zuschauer verzichtet wurde. Auch einen Kommentator sucht ihr vergebens.

Im Hauptmenü könnt ihr nun wählen zwischen Schnelles Rennen, Meisterschaft, Zeitfahren oder Multiplayer. Hier habt ihr auch die Möglichkeit, euch eure besten Zeiten anzusehen oder die Einstellungen für die Grafik und den Sound zu ändern. Im Fenster Optionen könnt ihr euer Gamepad genau nach euren Vorstellungen konfigurieren.

Schnelles Rennen
Ihr könnt eure Motorradklasse zwischen einer kleinen 125er, der mittleren 250er oder einer großen 400er Maschine auswählen. In den Fahreigenschaften unterscheiden sie sich zu Beginn lediglich in der Motorisierung. Die 400er ist jedoch um einiges schneller auf einer Geraden als eine 125er. Wählt eure Disziplin sowie die Strecke schon geht's los.

Meisterschaft
Durch eine gute Plazierung in der Meisterschaft gewinnt ihr Geld, dieses benötigt ihr, um euer Motorrad in der Werkstatt aufzurüsten. Es gibt drei unterschiedliche Rennklassen, die jeweils auf anderen Strecken ausgetragen werden. Selbst in der niedrigsten Klasse, der dritten, wird es euch eine Menge Mühe abverlangen, mit den Computergegner fertig zu werden, denn jeder kleine Fehler lässt euch keine Chance mehr auf den Sieg. Habt ihr es in den drei Rennen geschafft, euch für die nächste Klasse zu qualifizieren, werdet ihr durch neue Strecken und stärkere Gegner erneut gefordert.

Motocross Mania
Das Werkstattmenü mit seinen vielen Möglichkeiten.

Zeitfahren
Hier könnt ihr für die Top Liste im Hauptmenü Bestzeiten sammeln.

Multiplayer
Im Multiplayer könnt ihr via LAN oder Internet gegen andere Gegner fahren, was der Sache einen besonderen Reiz verleiht. Leider gibt es keinen Gameserver, auf dem ihr spielen könnt oder ein Forum, wo ihr IP-Adressen für ein Spiel bekommen könnt.

Habt ihr euch mit der Steuerung vertraut gemacht und die Strecken kennengelernt, werdet ihr irgendwann in der Werkstatt landen, um eure Maschine zu tunen. Ihr könnt die Federung, die Bremsen oder die Übersetzung verändern, um die für euch am besten zu fahrende Einstellung zu finden. Bei der Übersetzung merkt ihr deutlich, ob ihr schneller beschleunigt oder auf der Geraden eine höhere Endgeschwindigkeit erreicht. Ihr könnt einen anderen Motor einbauen oder bessere Federn wählen. Mit einem leichteren Chassis erreicht ihr eine bessere Straßenlage.

Motocross Mania
Ein harter Sturz in die Schlucht.

Im Spiel selbst habt ihr einige Hilfen zur Verfügung. Ein 3D- Pfeil weist euch die richtige Richtung, unten links habt ihr eine kleine Karte, auf der ihr den Rennkurs und eure Position und die der Konkurrenten ablesen könnt. Es gibt vier verschieden Kameraeinstellungen, wobei ich am besten mit der Einstellung 'Chase' zurecht kam, in der man dem Fahrer von hinten über die Schulter schaut.

Die Computergegner sind teils harte Brocken, aber manchmal auch Hasenfüsse. Je nachdem, ob ihr ein schnelles Rennen mit fünf Computergegnern über zwei Runden oder ein Rennen mit voller Härte gegen elf Gegner über acht Runden bestreitet, wird von euch mehr spielerische Klasse erwartet.

 

Fazit

von Nikita
Das Spiel eignet sich aufgrund seiner komplexen Steuerung meiner Meinung nach nicht für Einsteiger. Doch wenn man schon einige Spielerfahrung bei Renn-Simulationen hat, so ist gerade diese komplexe Steuerung ein riesiger Spaßfaktor. Die vielen Strecken in der Halle und unter freiem Himmel, sowie die unzähligen Stunts lassen eine Langzeitmotivation aufkommen. Je häufiger man dieses Spiel spielt, desto mehr Möglichkeiten stehen einem zur Auswahl. Die Grafik und der Sound sollten in einer möglichen Fortsetzung noch stark verbessert werden, da man den Unterschied zwischen einer 125er und einer 400er nicht heraushören kann. Ein Kommentator wie in anderen Rennsimulationen wäre ebenfalls gut. Die Hintergrundgrafiken sind zwar nett, aber es gibt heute in einigen Spielen schon eine viel höhere Detailgenauigkeit. Aufspritzender Matsch oder Schnee wären auch ein sehr nettes Detail, das mir gefehlt hat, ebenso wie ich mir variierendes Wetter gewünscht hätte. Es fehlt leider auch eine Option, in der man Strecken selbst erstellen kann. Bei einem Sturz denkt man immer, dass der Fahrer keine Knochen hat, weil er wie eine Puppe alle Viere von sich streckt. Landet ihr mal im Wasser, so werdet ihr auch hier leider keinen Unterschied zu einem Sturz an Land feststellen. 'Motocross Mania' hat die Referenzstellung in diesem Genre knapp verpasst, denn einige Dinge sind in Microsofts 'Motocross Madness 2' besser gelöst. Ich persönlich finde die Unterschiede allerdings nicht so gravierend, dass ich zwingend zum Microsoft-Produkt raten würde.  

Wertung

  • PC
    82
    %

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