Test - NBA Live 2001 : NBA Live 2001

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Auch die 'NBA Live'-Reihe feiert nun ihren Einstand auf der PlayStation 2. Da stellt sich allerdings die Frage, was sich Electronic Arts wirklich an Neuerungen hat einfallen lassen und wie gut die PS2-Version überzeugen kann. Bringt 'NBA Live 2001' uns den Sport wirklich überzeugend auf den Bildschirm oder nicht?

Die erste Frage in der Einleitung kann ich euch sofort beantworten. Electronic Arts hat sich für die erste Auskopplung ihrer NBA-Serie, die mittlerweile im siebten Jahrgang angelangt ist, auf der PlayStation 2 eigentlich nichts neues einfallen lassen. Stellt euch einfach 'NBA 2000' der PSone mit neueren Daten und wesentlich hübscheren Grafiken vor und dann wisst ihr, was Sache ist. Für alle anderen erkläre ich gerne, was euch 'NBA Live 2001' auf der PlayStation 2 so alles bietet.

An Spielmodi gibt es zunächst einmal nichts neues. Ihr könnt ein Freundschaftsspiel mit beliebigen oder selbst ausgewählten Teams bestreiten, eine Saison meistern, direkt in die PlayOffs springen oder auf einem abgelegenen Hinterhof im 1:1 Spiel antreten. Alle Spielmodi sind sowohl alleine, als auch zu zweit im gleichen Team oder gegeneinander zu bestreiten. Abgesehen davon wird noch zwischen Simulation und Arcade unterschieden - letzteres eignet sich für alle, die mit den Regeln als solches kaum etwas am Hut haben.

NBA Live 2001
Das EA-typische Hauptmenü.

Auch dieses Jahr haben wir es mit einem lizenzierten Produkt der NBA zu tun. Daher sind alle Spieler, Teams und auch Stadien dem bekannten amerikanischen Profi-Sport nachempfunden. Leider konnte ich keine deutschen Teams ausfindig machen. Solche wären nicht schlecht gewesen, denn in Deutschland ist Basketball schwer im kommen. Selbst richtige Nationalmannschaften sind nicht enthalten. Dafür gibt es einige All-Stars-Teams der letzten Jahre. Man merkt recht schnell, dass 'NBA Live 2001' ein auf den amerikanischen Markt ausgerichtetes Produkt ist. Aber keine Sorge, alle Texte und auch die Sprachausgabe wurden lokalisiert.

NBA Live 2001
1:1 auf einem Hinterhof.

Nach einem kleinen Trainingsspielchen wird sehr schnell klar, dass Electronic Arts an der Steuerung des Spiels rein gar nichts geändert hat. Das soll aber kein Vorwurf sein, da sie recht schnell erlernbar ist und dennoch Ansprüchen fortgeschrittener Spieler gerecht wird. Sie ermöglicht einen schönen ausgereiften Spielfluss, der dem Spielspass zugute kommt. Ihr könnt sehr einfach zwischen den Spielern wechseln, Passen , Dribbeln, auf die Körbe werfen oder sämtliche Tricks und Fake-Aktionen praktizieren, wie sie im richtigen Sport auch zum Einsatz kommen. Die Steuerung ermöglicht euch ausserdem mit bestimmten Tastenkombinationen die Strategie zu wechseln. Auch könnt ihr bei euren Pässen direkt bestimmen, zu welchem Spieler sie gehen sollen. Dennoch habt ihr nicht auf alle Aktionen der Spieler Einfluss. Die Wurfarten auf den Korb könnt ihr nur bedingt steuern, was aber bloss richtige Freaks etwas stören dürfte. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass ihr die Gegner schnell auskontern könnt und auch überlegte Aktionen machen dürft, je nachdem wie die Situation es erfordert.

 

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