Preview - Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs : Krieg an allen Fronten

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Ni-No-Kuni-Fans müssen sich noch etwas länger als geplant gedulden. Der zweite Teil namens Schicksal eines Königreichs wurde auf März 2018 verschoben. In Paris gab es jedoch eine neue Möglichkeit, das Rollenspiel anzuspielen: Bosskämpfe, klassische Erkundung und ... militärische Schlachten gegen Monsterarmeen?

In Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs geht es oftmals wie bei klassischen Rollenspielen aus Japan zu. Auch wenn Studio Ghibli nicht mehr wie noch beim ersten Teil die Finger im Spiel hat, sind dessen Einflüsse gerade bei den wunderschön gestalteten Charakteren in jedem Pixel spürbar. Etwas schade, dass die Umwelt nicht mit der gleichen Liebe behandelt wurde. Der staubtrockene Gebirgsabschnitt war kein Segen für die Augen.

Nichts zu meckern gibt es jedoch am erstklassigen Kampfsystem. In Echtzeit rennt ihr als kleiner König mit eurer Party durch eine Arena und bekämpft Monster. Das ist eine radikale Änderung zum Erstling. Dort wurden Monster in bester Pokémon-Manier eingefangen und für den Kampf eingesetzt. Diese sogenannten Vertrauten fehlen im zweiten Teil jedoch.

Stattdessen gibt es die Pikmin-artigen Higgledies. Auf dem Kampffeld wuseln die kleinen süßen Wesen durch die Gegend und bieten je nach Typ verschiedene Boni auf Angriffe oder Verteidigungen. Besonders nützlich machten sich die Feuer-Higgledies im Bosskampf gegen einen Feuer speienden Drachen inmitten eines Lavasees. Jede Gruppe von Higgledies erschafft regelmäßig einen Kreis, der die jeweilige Verbesserung aktiviert. Bei den Feuer-Higgledies ist das eine stärkere Verteidigung gegen Feuerangriffe. Ohne diese Helferchen wäre dieser spektakuläre Bosskampf deutlich schwieriger.

Ein anderes Schlachtfeld

In Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs werden aber auch ganz andere Schlachten geschlagen. Ihr steuert euren Helden Evan aus der Vogelperspektive mit zwei kleinen Armeen im Schlepptau, die ihr um euren Charakter drehen könnt. Im traditionellen Stein-Schere-Papier-Prinzip gibt es unterschiedliche Einheitentypen, die jeweils besser oder schlechter gegen andere Armeen aufgestellt sind. Wenn Feinde in der Nähe sind, wird automatisch gekämpft.

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Zwar klingt das im ersten Moment so, als ob Ni No Kuni 2 eine tief gehende Echtzeitstrategieerfahrung zu bieten hat, aber zumindest in dem spielbaren Abschnitt waren die ″Schlachten″ kurzweilig und actionreich: Ihr rennt durch die Gegner und positioniert eure beiden Truppen so um den Protagonisten Evan, dass möglichst viel aus ihren Fähigkeiten herausgeholt werden kann. Es bleibt spannend, ob dieser Aspekt des Gameplays im fertigen Spiel weitere Facetten erhält.

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