Test - Nintendo Labo : Der neue Geniestreich von Nintendo im Langzeit-Test

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Tag 2: Ein Blick in die Toy-Con-Werkstatt

Am ersten Tag habe ich mich noch voll und ganz aufs Bauen und Spielen beschränkt. Heute ist es aber so weit und ich werfe einen Blick auf den für mich spannendsten Aspekt von Labo: die Toy-Con-Werkstatt. Es handelt sich um ein auf Eingabe und Ausgabe basierendes Entwicklungstool, mit dem eigene verrückte Ideen, Toy-Con oder gar ganze Spiele entwickelt werden können. Links stehen einige Eingabemöglichkeiten zur Auswahl (eine bestimmte Taste drücken, die Konsole neigen usw.), rechts wird die zugehörige Reaktion ausgewählt (ein Ton, eine Vibration oder eine Darstellung auf dem Bildschirm). Beides muss miteinander verbunden werden, schon blinkt ein ausgewählter Teil des Bildschirms, wenn ein Knopf gedrückt wird.

Mittig können noch weitere Knoten eingefügt werden, um zwei Eingaben zu kombinieren oder Ausgaben umzukehren. Jeder Ein- und Ausgabeknoten verfügt außerdem über umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Es lässt sich alles Erdenkliche anstellen, man muss nur die zündende Idee haben. Meiner Ansicht nach bieten der Aufbau der Toy-Con und die Spiele die perfekte Spielwiese, um sich kreativ auszutoben – was ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Auch wenn man sich am Anfang etwas überfordert vorkommen mag, sind die Grundfunktionen dann doch erstaunlich schnell erlernt.

Nach ein wenig Rumprobieren habe ich ein sehr simples Spiel – sogar mit Multiplayer-Modus – auf die Beine gestellt: Beide Spieler nehmen einen Joy-Con und schütteln ihn, während sich eine Anzeige füllt. Wer zuerst die 100 Prozent erreicht, wird mit einer Vibration und einem Ton „belohnt“. Mir fehlen allerdings einige Optionen, die vor allem Experimente mit dem Faktor Zeit zulassen. Auch einen Zufallsgenerator habe ich vermisst. Bis zu acht Projekte lassen sich speichern und später wieder bearbeiten. Damit werde ich noch viel Zeit verbringen.

Nintendo Labo - Toy-Con Garage #3: Toy-Con Guitar
Der dritte Teil der Videoreihe "Toy-Con Garage" rund um Nintendos neues Gimmick Labo zeigt euch, wie ihr eine Toy-Con-Gitarre bauen könnt.

Tag 3: Lehrgänge, Lehrgänge, Lehrgänge

Erst heute habe ich bemerkt, dass es auch viele Erklärchats für die Toy-Con-Werkstatt gibt. Jetzt sind mir viele Funktionen des Entwicklungstools klarer. Da ich keine gute Idee für ein eigenes Spiel hatte, nutzte ich die Zeit, um mich mit den technischen Hintergründen von Nintendo Labo zu befassen. Neben den Funktionsweisen der Papp-Toy-Con gibt es auch Lehrgänge, die die Funktionsweise der Technik in den Joy-Con spielerisch erklären. Dabei wird ganz beiläufig Wissen per Multiple-Choice-Verfahren abgefragt.

Einige Informationen über die Möglichkeiten der Infrarotbewegungskamera waren mir neu, vielleicht kann ich sie für meine nächste Entwicklung gebrauchen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Labo-Software für viele Kinder ein Schnupperkurs in Software-Entwicklung und Robotik ist, was heutzutage nie schaden kann.

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