Test - No one lives forever : No one lives forever

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Nachdem der Spieler in 'Medal of Honor: Frontline' im Zweiten Weltkrieg die gegnerischen Einheiten infiltrieren und deren Anlagen zerstören sollte, sowie sich in 'James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer' auf die Verbrecherhatz machen durfte, darf sich der Ego-Shooter-Fan ein weiteres Mal bewaffnen und gefährliche Aufträge übernehmen. Dieses Mal ist aber Frauen-Power angesagt, wenn ihr als Top-Agentin Cate Archer spannende Missionen übernehmt.

No one lives forever
Agenten-Training im Hauptquartier.

Lara Croft in der 'Tomb Raider'-Serie und Julie Strain in 'Heavy Metal F.A.K.K. 2' für PC haben es bereits vorgemacht: Es müssen nicht immer Männer sein, die gegen das Böse kämpfen. Nachdem die Heldin in diesem Spiel bereits vor knapp zwei Jahren auf PC für Ordnung gesorgt hat, kommen nun auch Konsolen-Besitzer in den Genuss des Agenten-Abenteuers.

Hintergrund-Geschichte
Alles beginnt damit, dass innerhalb weniger Tage sieben Geheimagenten, das sind mehr als die Hälfte der eingesetzten Männer, während ihrer Einsätze getötet werden. Aufgrund dieser Menge an regelrechten Exekutionen wird im Hauptquartier davon ausgegangen, dass ein Verräter in den eigenen Reihen dafür verantwortlich ist, dass eure Kollegen ihr Leben lassen mussten. Der einzige Hinweise auf den Täter ist bisher eine Lilie, die nach jedem Mord an einem Agenten am Schauplatz des Verbrechens zurückgelassen wurde. Diese ist wiederum Markenzeichen eines russischen Kriegsverbrechers und nun Mitglied der H.A.R.M., Dimitrij Volkov. Was die Ziele dieser Organisation sind und wofür das Kürzel im Namen steht, gilt es herauszufinden.

Ihr schlüpft also in die Rolle der sexy Geheimagentin Cate Archer, der ersten weiblichen Mitarbeiterin der UNITY. Diese Organisation besteht aus einer internationalen Gruppe zur weltweiten Terrorismusbekämpfung. Wie sich nun schnell herausstellt, werdet ihr aber nicht aufgrund eurer bisherigen hervorragenden Leistung auf diesen Fall angesetzt, sondern nur weil sonst keine Leute verfügbar sind. Nicht gerade ein schmeichelhafter Grund, sich auf die Suche nach den Bösewichtern zu machen, zumal euch das Komitee-Mitglied Smithy mehr als deutlich zu verstehen gibt, was er von weiblichen Mitarbeitern hält.

No one lives forever
Verbrecherhatz in Marokko.

Das Ganze spielt nun aber nicht in der Gegenwart und auch nicht in einer nahen oder fernen Zukunft, denn die Heldin macht sich in den 60er Jahren auf die Verbrecherjagd - was sich auch optisch im Leveldesign wiederspiegelt.

Vor dem ersten Einsatz ...
Bevor ihr euch auf die Suche machen dürft, solltet ihr das keineswegs obligatorische Training absolvieren, dass euch mit einigen Finessen des Gameplays vertraut macht: So lernt ihr in einem speziellen Bereich des Hauptquartiers, dass es beispielsweise nicht egal ist, auf welchem Untergrund ihr herumlauft, da ihr euch auf Teppich sehr viel leiser fortbewegen könnt, als auf einem harten Boden, wie man am besten an Überwachungskameras vorbei kommt und andere Dinge mehr. Natürlich fehlt auch ein Schiessstand nicht, auf dem ihr die zur Verfügung stehenden Waffen ausprobieren könnt.

Was eine richtige Agentin sein will, darf selbstverständlich nicht ohne das notwendige Rüstzeug in die Mission ziehen - schließlich darf auch Kollege James Bond allerlei Spezial-Utensilien mitnehmen. So auch hier: Während sich diese Gimmicks zu Beginn eurer Karriere noch auf eine todbringende Haarspange beschränkt, die sich übrigens auch als Dietrich verwenden lässt, kommen später weitere, zum Teil skurrile Dinge wie ein explodierender Lippenstift oder ein Roboterpudel hinzu. Daneben fehlen aber auch ein Schweißbrenner-Feuerzeug oder eine Sonnebrille mit integrierter Kamera nicht.

No one lives forever
Perfekte 60er-Atmosphäre im Beatnik-Club.

Das Abenteuer beginnt
Euer erster Auftrag führt euch nach Marokko, wo das mutmassliche H.A.R.M.-Mitglied Volkov vermutet wird. Hier habt ihr nun erstmals die Möglichkeit, eure Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und euch eurer Haut zu wehren. Denn dort treiben üble Terroristen ihr Unwesen, denen ihr entgegen treten müsst. Damit nicht genug, wird auch noch euer Mentor, Bruno Lawrie, von Volkov erschossen. Ein Grund mehr, die Bösewichter bis ans Ende der Welt zu jagen ...

Und dazu bekommt ihr auch Gelegenheit, denn nach Marokko geht es auch schon weiter nach Deutschland, genauer Berlin. Hier will nämlich ein ostdeutscher Biophysiker, Otto Schenker, der für die Russen gearbeitet hat, überlaufen - kein leichtes Unterfangen zur Zeit des Kalten Krieges. Weitere Locations sind beispielsweise Hamburg, wo ihr den gutaussehenden Agenten Thomas Goodman treffen sollt, die Karibik, die Alpen oder eine geheime russische Raumstation. Für Abwechslung sollte also gesorgt sein, zumal insgesamt rund 60 Level bewältigt werden wollen, bevor ihr bewiesen habt, dass ihr ein echter Agent seid.

Besonders freuen dürfen sich die PlayStation 2-Besitzer, dass bei der Portierung vom PC auch noch vier neue Level ihren Weg ins Spiel gefunden haben. Diese handeln in der Jugendzeit von Cate Archer, als sie noch nicht Mitglied der UNITY war und als Diebin ihr Unwesen trieb. Eine kleine Abwechslung zu den sonstigen Aufgaben einer Agentin.

 

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