Test - Pacific Warriors : Pacific Warriors

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Pacific Warriors
Das Menü.

Einzelspielermodus
Mit den zur Verfügung stehenden vier Leben und der ersten primären Hauptwaffe, dem Maschinengewehr, beginnt ihr in der ersten Mission im ersten Level. Die restlichen Missionen und Levels können nicht frei angewählt werden, sie werden jeweils nach dem erfolgreichen Absolvieren eines Auftrags freigegeben und können erst dann gespielt werden.

Zu Beginn eines jeden Abschnitts bekommt ihr eine Karte gezeigt, auf der die zu zerstörenden Ziele grob eingezeichnet sind. Prägt sie euch ein, denn nach dem Start seid ihr allein auf eure Orientierung und einen 3D-Pfeil, der das jeweils nächstliegende Ziel anzeigt, angewiesen. Eine Übersichtskarte fehlt genauso wie ein Höhenmesser. Positiv ausgedrückt könnte man das Cockpit übersichtlich nennen.

Ein kurzer Text informiert über den zu bewerkstelligenden Auftrag, kurze Hinweise während des Spiels helfen euch dabei, alles zu erledigen. Mal sind alle gegnerischen Stützpunkte zu vernichten, mal alle japanischen Flugzeuge, ein anderes Mal müssen U-Boote versenkt werden oder eine Kombination aus allem ist gefordert.

Während ihr gegen die Japaner kämpft, habt ihr die Möglichkeit, mit Hilfe von sogenannten 'Extras' - dargestellt durch ein Symbol am Himmel - eure Waffen aufzuwerten, Munition für die Spezialwaffen sowie Bonuspunkte zu sammeln und die Lebensenergie wieder aufzuladen. Um das zu erreichen, müsst ihr einfach nur mit dem jeweiligen 'Extra' kollidieren. Dadurch erreichte Punkte werden eurem Konto gutgeschrieben. Feindabschüsse bringen natürlich ebenso Punkte.

Im Laufe des Spiels stehen drei Primär- und vier Sekundärwaffen mit jeweils unbegrenzter Munition sowie vier Spezialwaffen zur Verfügung.

Pacific Warriors
Das kurze Briefing.

Das erfolgreiche Absolvieren der verschiedenen Spielabschnitte wird immer schwieriger, da ihr den Endbestand an Leben und Waffen aus dem vorherigen Level als Anfangsbestand in das nächste mitnehmt. Habt ihr die ersten fünf Teile der ersten Mission durchgespielt, kommt ihr in den sechsten Spielabschnitt, den BOSS-Level. Durch eine erfolgreiche Lösung des BOSS-Levels habt ihr die Möglichkeit, die nächste Kampagne zu spielen. Dort fangt ihr wieder mit vier Leben an. Ausserdem wird euch ein neues Flugzeug mit anderen Flugeigenschaften zugewiesen. Auch das Wetter hat sich geändert.

Die Japaner verfügen über Kanonenboote, Flakstellungen, Kreuzer, U-Boote und Radaranlagen, die je nach Grösse und Beweglichkeit entweder leichte Beute oder ein schwerer Fang sind.

Mehrspielermodus
Im Mehrspielermodus könnt ihr euch über LAN oder Internet mit Gleichgesinnten auf den Missionskarten Schlachten liefern. Man kann leider nur die Farbe seines Fliegers auswählen. Eine Lobby oder ein Forum, wo man sich mit anderen Spieler treffen kann, ist nicht vorhanden. Im Multiplayer ist es genau wie in einem 3D-Shooter es werden nur die gegnerischen Abschüsse gezählt.

Gameplay
Die Steuerung der Maschine wird auch ungeübten Spieler mit einem Joystick leicht fallen.
Die Hauptwaffen haben unendlich Munition, so dass man getrost Dauerfeuer einstellen kann. Flugmanöver sind nur eingeschränkt möglich. So stürzt ihr einfach vom Himmel, wenn ihr oben an den Bildschirm kommt. Eine ausgefeiltere Steuertechnik, mit der man auch Rollen, Loopings und dergleichen hätte fliegen können, wäre wünschenswert gewesen.

Pacific Warriors
Das Einsammeln von 'Extras' ist nicht immer sinnvoll.

Ist das Flugzeug von einem Gegner getroffen worden, verändert sich zwar das Motorengeräusch und eine Rauchfahne wird sichtbar, an der Lenkbarkeit des Fliegers ändert sich jedoch nichts. Hat man einen Gegner voll im Visier trifft man ihn oft trotzdem nicht. Da die Höhe sehr schwer zu erkennen und nirgendwo abzulesen ist, besiegt man sich oft selber, indem man gegen einen Berghang oder eine Bergspitze fliegt, obwohl man fest der Meinung war, hoch genug geflogen zu sein.

Die Hauptwaffen sind nicht frei wählbar. Es wird automatisch die Waffe genommen, die zuletzt per 'Extra' eingesammelt wurde. Daher solltet ihr genau darauf achten, welche 'Extras' ihr einsammelt und welche ihr lieber auslasst.

Die Spezialwaffen sind nicht treffsicher. Aus diesem Grund kann es schon mal vorkommen, dass man von sechs in einem Pulk fliegenden Japsen keinen vom Himmel holt. Hat mal eine japanische Maschine wieder euer Landemanöver eingeleitet, ist es nicht immer klar, an welcher Position ihr wieder in das Spielgeschehen eingreift. Befandet ihr euch eben noch hinter einem gegnerischen Flieger, so kann sich dieser nun hinter euch befinden.

 

Fazit

von Nikita
Die einfach Steuerung, die eher an einen 3D-Shooter als an einen Flugsimulator erinnert und von jedem leicht erlernt werden kann, ist der grosse Pluspunkt dieses Spiels. Negativ fällt auf, dass keine Möglichkeit zum Speichern vorhanden ist. Habt ihr es zum Beispiel in der ersten Mission bis zum vierten Level geschafft und verliert dann im fünften eure restlichen Leben, müsst ihr wieder beim ersten Level anfangen. Ein weiterer Minuspunkt ist die KI, dies besonders in den unteren Leveln, in denen sie nur im Kreis fliegt. Sie ist kaum in der Lage, euch durch Schüsse vom Himmel zu holen, lediglich die Kamikaze-Flieger, die euch auch unverhofft von der Seite oder von hinten treffen, sind ein effektives Mittel. Einige Missionsziele wie in anderen Flugsimulatoren wären angebracht gewesen, um Langzeitmotivation aufkommen zu lassen. Im Multiplayer-Modus hätte es die Möglichkeit geben sollen, die Missionen gemeinsam zu meistern. Ein paar mehr als die fünf angebotenen Karten sollten es auch sein. Die unausgereifte Grafik, bei der sich nichts im Hintergrund bewegt ausser den gegnerischen Einheiten und die vielen kleinen Mängel lassen keine höhere Wertung zu. Ich kann euch nicht empfehlen diesen Flugsimulator zu kaufen, da es in diesem Genre bessere wie zum Beispiel 'Crimson Skies' gibt.  

Wertung

  • PC
    69
    %

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