Test - Patrizier II : Patrizier II

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Patrizier II
Mit einer kleinen, gelungenen Zwischensequenz wird jedes Ereignis angekündigt.
Diese Ereignisse haben euch von den Sorgen der letzten Tage befreit. Das Ausrichten des Festes ist kein Problem mehr, alle Waren wie Fleisch, Fisch, Bier, Wein, Honig, Tran und Getreide sollten jetzt in ausreichendem Masse vorhanden sein, um eine hervorragende Bewirtung zu garantieren. Spielleute sind ebenfalls angeheuert. Den hoffentlich zahlreichen Gästen soll es an nichts mangeln.

Jetzt ist es auch endlich möglich, das Darlehen in der Nachbarstadt zu tilgen und die Schiffe reparieren zu lassen. Auch die Steuer braucht ihr nun nicht mehr zu fürchten. Die Matrosen können ihre Heuer empfangen, ebenso wie die Arbeiter auf dem Viehhof ihren Lohn. Schliesslich muss die Produktion weiter gehen. Ein unwirtschaftlicher Betrieb ist der Alptraum eines jeden Händlers.

Die von euch gebauten und mittlerweile aufgestockten Fachwerk-, Kaufmanns- und Giebelhäuser sind zu 90 Prozent bewohnt und werfen einen schönen Gewinn ab. Es ist sogar möglich, dass ihr eurerseits einen Kredit vergebt. Selbstverständlich zu einem angemessenen Zinssatz, schliesslich hat man euch auch nichts geschenkt.

Nachdem ihr die wichtigsten Geschäfte getätigt habt, genehmigt ihr euch eine wohltuende Pause im Badehaus. Bei eurem Gang dorthin nehmt ihr die Stimmung in den Strassen wahr. Die Leute beschweren sich über den zunehmenden Gestank, ein Spital wäre sehr wichtig, aber das sind alles noch Zukunftsträume, das Geld ist trotz der erfolgreichen Geschäfte noch nicht im Überfluss vorhanden. Soll sich erst einmal der amtierende Bürgermeister darum kümmern, ihr müsst eure Prioritäten vorerst anders setzen.

Im Badehaus trefft ihr zufällig den Richter, der euren Prozess wegen unzüchtigen Verhaltens leitet. Seit ihr zum Ratsherren aufgestiegen seid, häufen sich die Anschuldigungen, die Unbekannte gegen euch vorbringen, um euren Ruf und damit das Geschäft zu schädigen. Gegen eine stattliche Geldsumme, die einen ziemlich grossen Teil des gerade mit dem Weingeschäft eingenommenen Geldes verschlingt, verspricht der Richter, sich eures Falles ganz besonders anzunehmen.

Patrizier II
Bald habt ihr genug Geld, um eigene Häuser bauen zu lassen.

Nach dem Bad widmet ihr euch wieder dem alltäglichen Geschäft. Wein in Brügge für unter 180 Taler, Wolle in London für unter 900, Eisenwaren in Reval kosten nur 311. Ach da, von den Gewürzen, die mit der Flotte in Bremen ankamen, können auch noch ein paar Fässer mit aufs Schiff, sie werden in eurer Heimatstadt einen schönen Gewinn einbringen und ausserdem dazu beitragen, die Stadt exzellent zu versorgen. Schliesslich wollt ihr zum Patrizier aufsteigen, um endlich zum Bürgermeister gewählt zu werden. Dann stehen euch völlig neue Möglichkeiten offen und der letzte Schritt, die Wahl zum Eldermann, dem Vorsitzenden der Hanse, rückt in greifbare Nähe.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, der noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Vorerst bemüht ihr euch um eine passende Frau. Hin und wieder kamen zwar bereits Heiratsangebote, die schienen jedoch nicht besonders lukrativ zu sein, so dass ihr sie bislang abgelehnt habt. Vielleicht ändert sich das nach dem Fest in einigen Tagen.

Patrizier II
Schiffe müssen repariert werden und liegen dann gekennzeichnet im Hafen.

Eine Woche später resümiert ihr in eurem Kontor. Wie sich das Gebäude verändert hat. Es wurde mit jedem Schritt, den ihr gesellschaftlich getan habt, ein Stück weiter ausgebaut. Überhaupt wächst die gesamte Stadt, seitdem ihr euch der Versorgung widmet. Häuser werden aufgestockt, Betriebe schiessen wie Pilze aus dem Boden. Viele der Armen und Wohlhabenden und sogar einige der Reichen sehen euch bereits als Bürgermeister. Die Einwohnerzahl steigt stetig.

Die Geschäfte liefen gut in der letzten Woche, das verdiente Geld bringt euch einen guten Schritt voran. Ein neues Schiff konnte in Auftrag gegeben werden, die Kogge wird in knapp zwei Monaten vom Stapel laufen. Das Lager konnte erweitert werden, es ist jetzt noch besser möglich, Waren für die besonders lukrativen Grossaufträge zu sammeln, bei denen ein Festpreis garantiert wird und der Preis nicht mit jedem verkauften Gut sinkt. Dass dann auf einen Schlag zum Beispiel 250 Fässer Wein geliefert werden müssen, schränkt euch jetzt nicht länger ein. Das Fest war ein voller Erfolg. Die über 2500 Gäste, die ihr bewirtet habt, werden noch einige Zeit von dem Festschmaus zu erzählen wissen.

 

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