Test - Pikmin : Pikmin

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Captain Olimar hat Probleme: Bei einer Bruchlandung wurden 30 Teile seines Raumschiffes in der ganzen Umgebung verstreut und aufgrund seines Lebenserhaltungssystems hat er nur 30 Tage Zeit, diese Teile wiederzufinden. Zudem ist er gerade mal vier Zentimeter groß und damit ein gefundenes Fressen für allerlei Käfer und Insekten in der Umgebung. Er wäre aufgeschmissen, hätte er nicht durch Zufall festgestellt, dass es kleine, pflanzenartige Lebewesen gibt, die ihm aus irgendeinem nicht erfindlichen Grund zur Seite stehen und brav seinem Kommando gehorchen. Als Spieler habt ihr nun die Aufgabe, Captain Olimar und seine Begleiter, denen er den Namen 'Pikmin' gegeben hat, auf seiner Suche zu begleiten.

Pikmin
Unsere kleinen Helfer bauen eine Brücke.

'Pikmin' bietet eine interessante Mischung aus Denkspiel, Taktik und Strategie. Vater des Ganzen ist Shigeru Miyamoto, Schöpfer von 'Mario', 'Zelda', 'Donkey Kong' und vielen anderen. Um euer Ziel zu erreichen, habt ihr einiges zu tun. Die Einzelteile des Raumschiffes liegen in verschiedenen Abschnitten eines Waldes verstreut, von denen euch zunächst nur ein einziger zugänglich ist. Je mehr Teile ihr findet, desto mehr verbessern sich die Flugeigenschaften des Raumschiffes und ihr bekommt Gelegenheit, auch andere Teile des Waldes zu erkunden und zu durchsuchen, in denen jeweils mehrere Raumschiffkomponenten verteilt sind.

Aufgeteilt ist das Spiel nicht in Missionen, sondern in Tage. Wie schon erwähnt, habt ihr 30 Tage Zeit, alle Teile einzusammeln, wobei euch freisteht, in welcher Reihenfolge ihr vorgeht oder wie viele Teile ihr pro Tag einsammelt. So könnt ihr sowohl ein Teil nach dem anderen suchen, aber auch an einem Tag Vorbereitungen treffen und am nächsten Tag mehrere Teile einsammeln. Die Aktionsmöglichkeiten sind umfangreich. Oftmals versperren Hindernisse den Weg zu den Raumschiffteilen und eure Aufgabe ist es, diese zu beseitigen oder zu überbrücken. Zudem wimmelt es nur so von Insekten in der Umgebung, die eine ernste Gefahr für euch und die Pikmins darstellen, denn der Appetit dieser Insekten-Monster ist nicht gerade gering. Wichtigster Punkt ist aber zunächst einmal die Aufzucht der Pikmins.

Pikmin
Olimar inspiziert den Pikmin-Nachwuchs.

Pikmins und ihr Nachwuchs
Selbige gibt es in mehreren Ausführungen. Rote Pikmins eignen sich für Standard-Aufgaben wie das Tragen von Dingen oder den Kampf und sind feuerresistent, gelbe wiederum können explosive Lavabrocken einsammeln und als Bomben benutzen, um beispielsweise Hindernisse zu sprengen. Blaue Pikmins wiederum sind in der Lage, durch Wasser zu gehen, in welchem andere wiederum nach Sekunden ertrinken. Zudem können bestimmte Hindernisse nur von einer bestimmten Pikmin-Art beseitigt werden. Die verschiedenen Pikmin-Arten stehen euch dabei nicht von Anfang an zur Verfügung. Sie haben blumenartige Flugkörper, genannt Zwiebeln, die ihr erst einmal finden müsst. Habt ihr so ein Ding entdeckt, fällt zunächst ein einzelner Pikmin-Samen heraus, der in kurzer Zeit zu einem ausgewachsenen Pikmin heranwächst. Diesen müsst ihr dann nur noch aus dem Boden ziehen und schon habt ihr euren ersten Gesellen, der euch treu und brav hinterherdackelt.

Pikmin
Die Übersichtskarte zeigt uns die Orte der Raumschiffteile.

Um nun zu weiteren Pikmins zu kommen, gilt es bestimmte Objekte zu finden, die in der Gegend herumliegen, und Blumen zu fällen. Diese Objekte gibt es in den Farben der Pikmins, wobei eine Zahl angibt, wie viele Sprösslinge enthalten sind. Lasst ihr eure Pikmins diese Objekte zu den Zwiebeln bringen, entstehen daraus neue Pikmin-Samen. Jede Pikmin-Art verfügt über ihre eigene Zwiebel und bringt das Objekt, das sie trägt, entsprechend auch dorthin. Bei Objekten mit der gleichen Farbe wie der der Zwiebel gibt es Bonus-Samen. Mit der Zeit sammelt sich eine erkleckliche Zahl an Genossen, wobei aber nie mehr als 100 Pikmins gleichzeitig im Feld sein dürfen. Der Rest verbleibt als eiserne Reserve in den entsprechenden Zwiebeln, denn Kämpfe und andere kleine Unfälle fordern nicht selten ihren Tribut. Pikmins können sich zudem im Laufe der Zeit weiterentwickeln, was durch Knospen und Blüten auf ihren Köpfen ersichtlich ist. Zum einen erreicht ihr dies, indem ihr die Knirpse länger im Boden lasst, bevor ihr sie erntet, zum anderen können sie unterwegs Pflanzen und Blumen konsumieren, deren Nährstoffe für Wachstum sorgen. Dadurch werden die Pikmins schneller und stärker.

Die Pikmins folgen euch brav, wissen aber selbständig, was zu tun ist, wenn ihr sie per C-Stick als Horde oder einzeln mit einem gezielten Wurf auf ein Objekt oder einen Gegner ansetzt. Hindernisse werden beseitigt (sofern die Eigenschaften der Pikmins das erlauben), Gegner attackiert, Blumen gefällt und verschiedenste Objekte transportiert. Dabei sind für viele Aktionen bestimmte Mindestzahlen von Pikmins notwendig, je mehr darauf angesetzt werden, desto schneller wird die Aktion durchgeführt.

 

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