Test - PlanetSide : PlanetSide

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Ein fürchterlicher Krieg tobt auf dem freundlichen Planeten Auraxis. Drei Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft und ihr seid mittendrin: Mit 'PlanetSide' gründet Sony Online Entertainment das Genre der Massively Multiplayer Online First Person Shooter. Ob das Spiel noch mehr Spaß verspricht als die allseits beliebten MMORPGs, deckt unser Review der mittlerweile rund zwei Wochen alten Verkaufsversion schonungslos auf...

PlanetSide
Warp-Portale sorgen für kurze Wege zwischen den Kontinenten.

Gut und böse?
Zu Beginn von 'PlanetSide' steht, wie bei jedem Online-Spiel, natürlich die Erschaffung eines geeigneten Charakters. Abgesehen vom Aussehen eures Alter Egos trefft ihr hier gleich eine der wichtigsten Entscheidungen. Auf wessen Seite wollt ihr euch in der wütenden Schlacht schlagen? Drei Parteien stehen zur Wahl: Die 'Terran Republic' ist ein etablierter Verbund, dessen Hauptaugenmerk auf Tugenden der Marke Ordnung und Zusammenhalt sowie selbstverständlich der Machterhaltung liegt. Das 'New Conglomerate' stellt als eine Art Rebellentruppe genau das Gegenteil dar. Frei von jeglichen Regeln planen sie eine neue Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die 'Vanu Sovereignity' sind die Forscher unter den drei Gruppierungen. Mit Hilfe von außerirdischer Technologie, welche sie auf Auraxis gefunden haben, streben sie den nächsten Schritt der Evolution an. Natürlich unterscheiden sich die Fraktionen nicht nur in ihrer Gesinnung - auch Waffen und Vehikel weisen verschiedenste Eigenschaften auf.

PlanetSide
Auf der Brücke kommt es gleich zu einem heftigen Gefecht.

Tribes 2 und eine Prise Battlefield 1942
Ist das gute und umfangreiche Tutorial erst einmal bewältigt, geht es endlich ins Spiel. Davor kann jedoch bereits die erste Hürde einen direkten Einstieg verhindern: Beinahe täglich erscheint momentan ein neuer Patch, der vor dem Betreten eines Servers heruntergeladen werden muss. Je nach Größe und Verbindungsqualität dauert das Ganze gut und gerne 20 bis 30 Minuten.

Auf dem Server angekommen startet ihr für gewöhnlich in der so genannten Sanctuary, einer Heimat-Basis, die von den Feinden weder angegriffen noch eingenommen werden kann. Hier stattet ihr euren Soldaten mit Waffen, Munition, Werkzeugen und Rüstung aus, bevor es in den ersten Einsatz geht. Kosten verursacht die Ausrüstung nicht, ihr dürft jederzeit soviel kaufen, wie ihr tragen oder in einem der Schränke verstauen könnt. Beschränkungen existieren dennoch: Wie in Rollenspielen benötigt ihr erst eine bestimmte Anzahl an Erfahrungspunkten aus Kämpfen, welche sich dann gegen verbesserte Fähigkeiten eintauschen lassen.

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Der Lagerraum ist schon leergeräumt, die Basis wechselt bald den Besitzer.

Zudem dient die Sanctuary als Ausgangspunkt für sämtliche Missionen. Natürlich dürft ihr die zehn Kontinente von Auraxis völlig frei und allein erforschen, doch erst im Squad macht ein Angriff auf einen der feindlichen Posten oder eine Fabriken wirklich Sinn. Nicht nur Fuß-, sondern auch Einzelgänger sind in 'PlanetSide' eher fehl am Platz. Wie in 'Tribes 2' stehen zahlreiche Fahr- und Flugzeuge zur Verfügung, die als Transportmittel gute Dienste leisten, allerdings erst mit einem fähigen Piloten und treffsicheren Bordschützen als Angriffswaffe vollends zur Geltung kommen. Die Produktion der Vehikel ist ebenfalls kostenlos und uneingeschränkt möglich. Auch hier müssen jedoch Lizenzen erworben werden, um sich überall hinters Steuer zu schwingen. Als Verbindung zwischen den einzelnen Kontinenten dienen praktische Warp-Portale.

 

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