Test - Project IGI : Project IGI

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Ein hoffnungsvoller Titel, der aber im Vorfeld nicht so hohes Interesse auf sich zog, ist zweifelsohne 'Project IGI'. Vor allem die Grafik im neuesten Werk von Innerloop und Eidos Interactive, welche auf der Engine einer Flugsimulation basiert, weiß durch einen hohen Grad an Realismus und weitläufige Landschaften zu überzeugen. Dass aber noch viel mehr hinter dem Agenten-Titel steckt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.


Die Story - In geheimer Mission
In 'Project IGI' trefft ihr auf ein Szenario, das euch schon geläufig sein dürfte. Einige Verbrecher schickten sich wieder einmal an, einen nuklearen Sprengkopf zu stehlen und drohen nun, diesen einzusetzen. Was bleibt der amerikanischen Regierung da übrig, als verdeckt in einer geheimen Operation zu ermitteln und den Ganoven das Handwerk zu legen. Der richtige Mann dazu: der britische Ex-SAS-Agent Jones, ein Mann, der seinen Job versteht. Und genau diesen verkörpert ihr im Spiel.

Nach dem kurzen Intro, welches stimmungsvoll in das Spiel führt, dürft ihr im recht mageren Hauptmenü wie gewohnt sämtliche Einstellungen vornehmen, die von den Grafikoptionen bis hin zur Steuerung reichen. Diese geht genretypisch mit Maus und Tastatur vonstatten, Besitzer des PC Dash 2 kommen allerdings auch nicht zu kurz. Eigens dazu haben die Macher der DVD-Verpackung eine passende Schablone beigelegt, so dass ihr das Steuerungsgerät von Saitek problemlos einsetzen könnt.

Project IGI
Das Intro führt stil- und stimmungsvoll ins Geschehen ein.

Habt ihr das alles bewerkstelligt, steigt ihr sogleich ins Spiel ein, welches euch in Form einer weiteren Zwischensequenz in das Geschehen einführt. Als eure Gehilfin fungiert dabei Anya, die im Hauptquartier sitzt und euch alle nötigen Informationen per Funk übermittelt. So verschlägt es euch gleich im ersten Einsatz in eine feindliche Basis, wo es einen Lastwagen zu stehlen gilt. Dass dies aber nicht so ganz einfach werden dürfte, vermittelt ein Blick durch das Fernglas, welches ihr immer mit euch führt und das perfekte Gerät ist, um erst einmal die feindliche Stellung auszukundschaften. Durch das Fernglas erspäht ihr mehrere Feinde, die nur so vor schwerem Kampfgerät strotzen und bereit sind, auf jeden Eindringling das Feuer zu eröffnen. Logisch, dass ein Frontalangriff wohl weniger erfolgreich verlaufen würde, doch das ist auch nicht der Sinn von ‚Project IGI'.


Das Gameplay - Tarnung ist Trumpf
Ganz im Sinne von Titeln wie 'Delta Force: Land Warrior' oder 'SWAT 3' wirft der Titel von Innerloop mehr Augenmerk auf taktisches Vorgehen und fordert vom Spieler ein gewisses strategisches Feingefühl. Wer im Gegensatz zur brachialen Variante möglichst ohne Aufsehen zu erlangen hinter Häusern und Kisten schleicht, kann in Mission 1 unbehelligt einen Turm erklimmen. Den dort befindlichen Gegner empfiehlt es sich lautlos mit dem Kampfmesser zu töten, so dass ihr letztendlich an dessen Dragunov (ein russisches Scharfschützengewehr) gelangt, mit welchem ihr nun in aller Seelenruhe einige Gegner loswerden könnt.

Project IGI
Die feindlichen Basen sind mitunter gigantisch.

In Acht nehmen solltet ihr euch außerdem vor den vielen Sicherheitskameras. Solltet ihr von diesen oder einem gegnerischen Soldaten erblickt werden, wird meist sofort Alarm ausgelöst, was weitere Truppen herbeistürmen lässt, die euch das Leben noch schwieriger machen, als es ohnehin schon ist. Dass das Ganze aber nicht immer genau so abläuft, dafür sorgt die manchmal etwas dümmliche Künstliche Intelligenz der Einheiten. Einerseits holen Gegner Hilfe, wenn sie euch erspähen, oder gehen in Deckung, andererseits reagieren diese manchmal auch überhaupt nicht, was die Sache natürlich etwas leichter werden lässt. So stört es einige der Feinde nicht im Geringsten, wenn ein paar Meter von ihm entfernt gerade sein Kamerad von euch getötet wird.

 

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