Test - Rayman Revolution : Rayman Revolution

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Haben wir es hier mit dem dritten Teil der 'Rayman'-Serie zu tun? Vom Namen her eigentlich schon. Denn ein 'Rayman Revolution' gab es noch nicht. Der erst vor kurzem erschienene Titel für die PSone hiess ja noch 'Rayman 2 The Great Escape'. Das war ja eigentlich schon kein neues Spiel, sondern nur eine Umsetzung der N64- und Dreamcast-Version mit Änderungen in der Level-Gestaltung. Die Story war aber die gleiche geblieben. Dass es nach der grossen Flucht zu einer Revolution kommen kann, ist durchaus möglich. Also doch ein neues 'Rayman' oder vielleicht doch eher nicht?

Voller Freude, jetzt ein neues Abenteuer unseres knuddeligen Helden zu besitzen, wartete ich auf das Intro. Doch dann die grosse Enttäuschung. Dieses Intro sah ich nun schon zum dritten Mal. Also altes Game mit neuem Namen? Ist auch eine Möglichkeit, dachte ich so bei mir. Na ja, wenigstens wusste ich bereits, wie die Steuerung funktioniert - auch ein Trost.

Die Story ist wieder die selbe wie im Vorgänger-Titel. Rayman begibt sich also ein weiteres mal auf die grosse Flucht. Selbstverständlich hilft ihm auch hier wieder sein treuer, aber etwas ängstliche Freund Globox. Von ihm bekommt Rayman auch hin und wieder ein Silber Lums, das seine Faust stärker macht.

Rayman Revolution
Erste Begegnung mit den Kleinlingen.

Beim Betreten des ersten Levels geriet ich etwas ins Staunen. Nicht, weil ich etwa in eine komplett neu gestaltete Umgebung gekommen wäre, sondern weil ich das Gefühl hatte, die N64-Version von 'Rayman 2' zu spielen. Enttäuscht war ich deswegen eigentlich nicht, eher im Gegenteil. Die Grafik von der Nintendo-Konsole gefiel mir persönlich besser als die Psone-Umsetzung. Nun konnte ich auch wieder im ersten Level durch den Wasserfall hindurch gehen und das dort versteckte Lums einsammeln.

Schon bald bemerkte ich allerdings, dass sich so einiges im Spiel geändert hatte. Es gibt nun keine Karte mehr, auf der ihr euch von Level zu Level bewegen könnt. Nachdem Ihr die Kleinlinge befreit habt, öffnen sie für Rayman ein Warp-Tor. Auf der anderen Seite angekommen, werdet ihr als erstes lernen, wie man schwimmt und taucht. Sobald ihr euch wieder auf dem Trockenen befindet, wird eure Treffsicherheit geprüft. Danach öffnet sich ein Gatter und ihr betretet die Minisaurus-Ebene. Wie es der Name schon andeutet, sind hier Minisauren anzutreffen und Piraten schleichen durch die Gegend. Kommt ihnen nicht zu nahe, sie sind euch nicht gerade friedlich gesonnen.

Rayman Revolution
Ein Freund eilt zu Hilfe.

Hier findet ihr mehrere Wege, die zu den verschiedenen Level führen. Wohin ihr jeweils müsst, wird euch immer von den Kleinlingen mitgeteilt. Sie befinden sich beim Steinzirkel im Wald. Wie ihr dahin kommt, erfahrt ihr, wenn ihr die Wegweiser lest, die überall am Wegrand herum stehen. Da frage ich mich doch, warum man das nicht schon früher so gemacht hat - ist doch gleich viel interessanter, wenn man noch durch die Landschaft gehen kann.

In den Käfigen, die ihr im ganzen Spiel finden müsst, sind nebst Freunden auch Kleinlinge und vertraute Geister gefangen. Die Kleinlinge findet ihr immer kurz vor dem Ende des Levels. Sie öffnen euch dann den Warp, der aus dem Level führt. Wenn ihr zehn vertraute Geister befreit habt, begebt euch zu Ly's Säule. Sie wird euch dann eine Tür zu einem Bonus-Spiel öffnen. Hier gilt es, so schnell wie möglich alle roten Lums einzusammeln. Hat man es geschafft, wartet eine Belohnung auf euch.

Rayman Revolution
Endgegner Piratenschiff.

Wenn Ihr alle gelben Lums und alle Käfige in einem Level gefunden habt, winkt euch als Belohnung die Level-Bonus-Runde. Ihr müsst unter anderem mit Globox ein Rennen gegen einen Piraten gewinnen. Um an Tempo zuzulegen, müsst ihr immer wieder die Tasten O und X drücken und das nicht gerade langsam. Wie schnell ihr seid, seht ihr anhand eines langen blauen Balken am unteren Bildschirmrand, der sich hellblau färbt.

 

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