Test - Rayman Rush : Rayman Rush

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Mittlerweile gibt es immer weniger erwähnenswerte Neuerscheinungen für die PSone. Die meisten Entwickler haben sich bekanntlich darauf beschränkt, ihre Ideen auf der PS2 zu verwirklichen. Doch Ubi Soft könnte mit 'Rayman Rush' endlich mal wieder brauchbares Futter für die PSone bringen. Ob PSone-Fans mit dem lustigen FunRacer-Verschnitt mit Rayman und seiner Bande glücklich werden können, erfahrt ihr hier.

Rayman Rush
'Rayman Rush' spielt ihr allein oder zu zweit.

Ubisoft hat sich entschlossen, Rayman auf der PSone noch einmal zum Zug kommen zu lassen. In 'Rayman Rush' feiert er sein Comeback, frei nach dem Motto 'Back to the Roots'. Immerhin war die PSone im Jahre 1995 der Grundstein für die erfolgreiche Serie, die mittlerweile auf alle möglichen Plattformen umgesetzt wurde. Bisher gab es zwei grossartige 'Rayman'-Plattformer auf der PSone, die sowohl Jung, als auch Alt begeistern konnten und für wochenlangen Spiespass sorgten. Nun kommt Rayman mitsamt seinen Freunden noch einmal auf die PSone zurück. Diesmal wird er jedoch kein neues Abenteuer erleben, sondern sich diverse Wettläufe mit anderen Charakteren liefern.

Das Gameplay ähnelt einem Funracer
'Rayman Rush' ist eine Art Rennspiel, welches am ehesten Codemasters 'Micromaniacs' ähnelt. Ihr steuert eine Figur aus dem 'Rayman'-Universum gegen einen Computer-Gegner oder menschlichen Gegenspieler. Ziel ist es, drei Runden zu absolvieren und als Erster ins Ziel zu laufen. Dabei sind die Rennstrecken in einer kompletten 3D-Landschaft gestaltet, wie bei den beiden Vorgängern auch. Stellt euch das so vor: Ihr spielt einen Plattformer, bei dem die Welten kleiner sind, ihr euch im Kreis bewegt und keine Fallen oder Gegner existieren, abgesehen von einem Gegenspieler, den ihr einfach schlagen sollt. Oder denkt euch einfach einen Funracer, bei dem ihr statt Fahrzeugen kleine Figuren steuert und das Renngeschehen auf mehreren Ebenen vonstatten geht, statt einer einzigen.

Rayman Rush
Zwölf Strecken gilt es nacheinander freizuschalten.

Gespielt wird auf zwölf verschiedenen Rennstrecken über drei Runden aus einer 3rd-Person-Perspektive, wie bei einem normalen Plattformer üblich. Ihr lauft beim Startschuss los, müsst einigen Hindernissen ausweichen, diverse Abhänge hinabspringen bzw. hinabrutschen oder einige Wände hochklettern. Dabei solltet ihr immer die kürzeste Strecke wählen, da jeder Level verschiedene Varianten parat hält. Die Abkürzungen sind in der Regel schwieriger zu meistern, da die Wege enger oder mit mehr Sprungpassagen versehen sind. Falls ihr diese nicht meistert, gelangt ihr wieder auf den längeren Abschnitt zurück, was gegen einen guten Gegner freilich einen Zeitverlust bedeutet.

Ihr seid in der Lage, eine Art Froststrahl abzuschiessen. Damit könnt ihr euren Gegenspieler beschiessen und diesen im Falle eines Volltreffers einige Sekunden einfrieren. Bei spannenden Rennen fliegen dann quasi ständig solche Energiebündel durch die Gegend und die Position des ersten Platzes wechselt ständig, was den Sieger bis zum Schluss offen lässt. Mit dem erwähnten Strahl seid ihr aber auch in der Lage, euch an die Ringe, aus den ersten Teilen, zu krallen und somit einige Abhänge zu überbrücken.

Rayman Rush
Schafft ihr es den Rundenrekord zu schlagen?

Take it easy
Wie ihr euch denken könnt, bedarf es für einen Racer einer unkomplizierten Steuerung, damit auch Anfänger schnell ins Spiel finden können und spannenden Mehrspieler-Matches nichts im Wege steht. Genau das trifft auch bei 'Rayman Rush' zu. Ihr müsst lediglich wissen, welche Tasten zum Springen oder Schiessen des Strahls sind und wie man den Turbo ausreizen kann - macht also drei Funktionen, die niemanden überfordern sollten. Die Schwierigkeit besteht eher darin, ein entsprechendes Timing für die Strecken zu finden. Es gibt Hürden, bei denen ihr nicht zu früh abspringen solltet, aber es gibt auch Stellen, an denen die Figur langsamer wird und man möglichst viel springen sollte. Dann existieren noch Dinge, die ihr erst abschiessen solltet, bevor ihr euren Weg fortsetzt. Weitere Schikanen sind eng angelegte Abhänge, die ihr aus Zeitgründen lieber nicht hinabfallen solltet, oder Klettereinlagen an Wänden.

Des Weiteren finden sich am Streckenrand nützliche Schalter, die ihr beschiessen könnt. Damit wird entweder ein Sprungbereich freigeschaltet, der euch in obere Gefilde leitet, oder aber auch deaktiviert. Wenn ein Gegenspieler nämlich vor euch ist, könnt ihr ihm so einen Streich spielen. Deaktivieren könnt ihr auch die Turbozonen, auf denen ihr als Spieler normalerweise noch mal richtig Schwung bekommt. Mit den Schaltern lässt sich mal so eben deren Richtung umkehren und der Spieler landet plötzlich weiter hinten. So gestaltet sich bei guten Fahrern, die sich mit den jeweiligen Strecken auskennen, jedes Rennen spannend, auch wenn nur zwei Spieler gegeneinander antreten.

 

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