Test - Razer Mamba + Firefly HyperFlux : Kabellos und ohne Akku

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Kabellose Stromversorgung ist derzeit der letzte Schrei bei Gaming-Mäusen. Corsair ging mit der Dark Core und dem MM1000-Mauspad den Weg des Qi-Spots zur Mausaufladung, während Logitechs Powerplay zum induktiven Aufladen des Mausakkus ein Magnetfeld nutzt, das sich über das gesamte Mauspad erstreckt. Razers HyperFlux setzt auf eine ähnliche Technik wie Logitech, verzichtet aber darauf, einen Mausakku zu befeuern. Stattdessen wird die Maus permanent mit dem nötigen Strom versorgt. Der Spaß hat seinen Preis: Das Bundle aus Razer Mamba und Firefly HyperFlux zerrt euch gewaltige 279,90 Euro aus dem Geldbeutel. Was bekommt ihr dafür?

Das bumsteure Bundle von Razer besteht im Grunde nur aus einer Mausmatte und einer neuen Variante der allseits bekannten Maus Razer Mamba. Derzeit ist die HyperFlux-Kombo nur im Komplettpaket erhältlich, was aber auch sinnvoll ist, da noch keine anderen Mäuse über die HyperFlux-Technologie verfügen. Während das Aufladen via Magnetfeld bereits von Logitechs Powerplay bekannt ist, setzt Razer auf eine weitere Innovation: Die Mamba HyperFlux kommt komplett ohne Akku und natürlich ohne Kabel aus.

Beginnen wir mit der Maus. Die Razer Mamba HyperFlux unterscheidet sich optisch nur geringfügig von ihren Artgenossen. Der 124,7 x 70.1 x 43,2 mm kleine Nager liegt dank wunderbarer Ergonomie prima in der Hand, gummierte Seiten sorgen zudem für sicheren Grip – leider nur für Rechtshänder, Linksgriffel müssen mal wieder draußen bleiben. Das Gewicht überrascht mit mageren 96 Gramm – wenig für eine Wireless-Maus, aufgrund des Verzichts auf einen Akku aber sofort nachvollziehbar.

Der 5G-Sensor, den wir von Basilisk und Lancehead kennen, arbeitet präzise und punktgenau mit einer Abtastrate von bis zu 16.000 dpi, die sich über die Synapse-Software und die beiden dpi-Schalter unterhalb des Mausrads jederzeit justieren lässt. Die Maustasten verfügen über die üblichen Switches aus der Razer-Omron-Küche. Ansonsten gibt es zwei gut positionierte Daumentasten, einen Profilwahlschalter vorn links und natürlich ein 4-Wege-Mausrad. Letzteres hat zwar eine gute Rasterung, allerdings ist es nicht gerade ein leiser Vertreter seiner Zunft.

Die Wireless-Technologie arbeitet mit einer adaptiven Frequenzanpassung, sodass Störungen durch schnelles Wechseln der Übertragungsfrequenz quasi ausgeschlossen sind. Das funktioniert ebenso gut wie Logitechs Lightspeed-Technologie, in der Praxis konnten wir keine Aussetzer wahrnehmen. Optional könnt ihr das 1,8 Meter lange Kabel des Firefly-Mauspads in den USB-Port der Maus stöpseln, wenn ihr sie mal kabelgebunden betreiben wollt.

Die Maus verrichtet ihre Arbeit ausgesprochen zuverlässig und präzise. Mittels Synapse-3.0-Software (Beta) sind alle nötigen Anpassungen möglich: von der Konfiguration der Chroma-Beleuchtung bei Logo und Mausrad bis hin zur Oberflächenkalibrierung, wobei die beiden Oberflächen des HyperFlux-Mauspads als Presets vorhanden sind.

Das schlichte, schwarze Firefly-Mauspad hat eine Kunststoffhalterung, in deren Kopfende sich der USB-Anschluss für den PC sowie alle anderen technischen Notwendigkeiten befinden. Die Mausmatte selbst verfügt über zwei Oberflächen, nämlich Hartplastik und Stoff, die man je nach Vorliebe beim Zocken verwenden kann. Die Abmessungen von 355 x 282,5 x 12,9 mm sollten den meisten Spielern ausreichen, um damit problemlos zu spielen oder zu arbeiten. Gute Gummierungen an der Unterseite des Pads sorgen dafür, dass euch die Feuerfliege auf dem Tisch nicht stiften geht.

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