Test - Sacrifice : Sacrifice

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Nach 'Earthworm Jim', 'MDK' und 'Messiah' steht uns nun der neueste PC-Renner von Shiny ins Haus. Sacrifice setzt neue Massstäbe in der Echtzeit-Strategie-Szene und besticht durch grafische Darstellung wie man sie in dieser Form bis Dato nicht erlebt hat. Kämpft gegen andre Zauberer inmitten malerischer Landschaften und erlangt Macht indem ihr eurem Gott dient und die Magier anderer Götter vernichtet.

Das Spiel

Krieg der Magier
Nun ja, alles beginnt damit das ihr euch einen von fünf Göttern auswählt, dem ihr dienen wollt. Jeder wartet mit zehn charakterspezifischen Kreaturen und Zaubersprüchen auf die ihr erlernen könnt. Aber wie Götter eben so sind, verleihen sie nicht gleich jedem dahergelaufenen Copperfield uneingeschränkte Macht. Sonnenfinsternisse herbeirufen oder Meere teilen ist selbst bei uns sterblichen nur erfahrenen Propheten erlaubt. Deswegen dürft ihr auch erst mal für das Establishment die Drecksarbeit erledigen und erhaltet bei Erfolg häppchenweisse neue Zaubersprüche, zusätzliche Resistenzen und/oder neue, mächtigere Kreaturen. Insgesamt gibt es fünf Gottheiten bei `Sacrifice´: Charnel - Gott des Todes, Pyro - Gott des Feuers, Stratos - Herr der Lüfte und des Sturmes, Persephone, und schliesslich und letztendlich Erdengott James der nicht nur rein zufällig wie `Earthworm Jim´ aussieht.

Jeder der fünf Herrschaften hat ein Gebiet der schwebenden Welt von Sacrifice inne und wartet entsprechen mit diversen Kreaturen und götterspezifischen Zaubersprüchen auf. Es ist aber nicht notwendig sich auf einen der Herrschaften von Beginn an festzulegen, denn im Verlauf des Spiels ist der Wechsel zu einer anderen Gottheit im Singleplayermode möglich wenn nicht sogar sinnvoll. Ebenfalls eine Eigenheit von Göttern ist, dass jeder der abgehobenen Herrlichkeiten der Größte sein will und damit sind die Reibereien dann auch schon vorprogrammiert. Aber anstatt sich selber an die Wäsche zu gehen hetzen sie lieber ihre Untergebenen aufeinander los und tragen damit alles auf eurem Rücken aus, ist ja auch viel einfacher ...

Sacrifice
Welches Schweinderl hätten´s denn gern?

Vorhang Auf ! ... die Show kann losgehen
Jeder Magier besitzt einen Altar. Er ist das A und O bei Sacrifice und die Schnittstelle zu eurem Obermotz. Hier werden im Übrigen auch eure Feinde zu Ehren eures Gottes geopfert. Euer Altar strahlt Mana ab, welches bekanntlicherweise der Treibstoff eines jeden Zauberers ist, um mit Magie seine Umwelt zu beeinflussen. Solange euer Altar steht, könnt ihr nicht sterben! Kommt euer Magier um, geht ihr in einen Geisterzustand über. In dieser Phase ist es euch nicht möglich zu zaubern. Nun also schnell zurück zum Altar wo euch eure Gottheit mit Hilfe von Mana wieder zum Leben erweckt. Wahnsinnssache, so ein Altar.

Aber wie das Leben so spielt, hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Schafft es ein gegnerischer Magier euren Altar zu zerstören, seid ihr besiegt und müsst den Götterrealm verlassen. Zunächst kommen wir aber zurück zum Quell aller Magie, dem Mana.

Mannamanna ...
Wie wir bereits erfahren haben strahlt der Altar Mana ab und regeneriert Leben. Nun wäre es ziemlich langweilig nur ständig um den Altar zu tanzen und für das Publikum Kaninchen aus dem Zylinder zu ziehen, schließlich sollt ihr ja eine Aufgabe eures Chefs erfüllen oder entsprechend einen feindlichen Magier aufspüren und ihm den Gar ausmachen. Hierzu gibt es Mana-Fontainen in der Landschaft, die es euch erlauben euren Altar zu verlassen und abseits von ihm zu agieren. So eine Manaquelle strahlt logischerweise ebenso Mana ab und ist im Rohzustand für jeden Zauberer nutzbar sobald er in unmittelbarer Nähe der Quelle steht.

Sacrifice
Jawohl, Chef!

Das ist aber nicht der Sinn der Sache denn ihr wollt ja sicher nicht dass sich Jedermann (inklusive dem Feind) an eurer Tankstelle bedient. Zu diesem Zweck errichtet ihr mit Hilfe von Magie einen sog. Manalithen auf der Quelle und markiert sie somit als euer Eigentum. Solange euer Manalith darauf steht ist sie ausschließlich von euch nutzbar und wichtiger strategischer Stützpunkt um Mobilität im Gelände zu gewährleisten. Wird der Manalith von einem gegnerischen Magier zerstört könnt ihr sehen woher ihr euren Zauberbenzin bekommt und deswegen ist es auch von eminenter Wichtigkeit strategisch günstig gelegene Manaquellen von einigen Kreaturen bewachen zu lassen.

Auch eine tolle Sache, so ein Manalith, aber doch noch nicht so das Gelbe vom Ei denn die Betankung erfolgt nur in unmittelbarer Nähe des Selbigen und Mana verbraucht sich ziemlich schnell während eines Gefechtes. Aus diesem Grund gibt es kleine Kreaturen, sogenannte Manahoars, die als Laufburschen für euch den Wasserträger mimen und die kostbare Energie im Pendelverkehr herbeischaffen, sobald ihr euch vom Manalithen entfernt. Das Ganze hat natürlich auch nur einen gewissen Funktionsradius und mit einer einzigen Manaquelle ist es nicht getan um die gesamte Gegend mit Magie unsicher zu machen. Deshalb ist es wichtig so viele Manaquellen wie möglich in Beschlag zu nehmen, um die Versorgung mit Mana in jeder Region zu gewährleisten. Es gehören mindestens zwei Manahoars zur Standardbegleitung eines erfolgreichen Magiers. Je mehr um so schneller geht die Manaregeneration vonstatten. Manahoars sind sehr schwach und für den Kampf gänzlich ungeeignet und sind reine Arbeitstiere, sie kosten aber bei Erschaffung eine wertvolle Seele. Ihr solltet immer drauf achten, dass eure Manahoars nicht das zeitige segnet, sonst geht euch ziemlich schnell der Saft aus und ohne Mana seid ihr machtlos, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

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