Test - Salt Lake 2002 : Salt Lake 2002

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In 'Salt Lake 2002', dem offiziellen Computerspiel zur diesjährigen Winter-Olympiade, schlüpft ihr in die Rolle eines Athleten, der bis zu sechs verschiedene Disziplinen bestreiten kann. Insgesamt stehen vier verschiedene Modi zur Verfügung, wobei der Olympia-Modus den Mittelpunkt aller vier Modi darstellt. Ebenfalls wurde auch ein Trainingsmodus dem Spiel beigefügt, in dem ihr euch mit den einzelnen Disziplinen vertraut machen könnt.

Salt Lake 2002
Bunt aber übersichtlich.

Klein und ohne Probleme
Bereits beim Öffnen der Verpackung ist klar zu erkennen, dass das Spiel nicht sonderlich viele Goodies enthält. Neben der in schwarz-weiß gehaltenen Anleitung sind leider keine weiteren Besonderheiten aufzufinden. Die Installation verläuft ohne Probleme und mit schlappen 240 MB ist die Größe des Spiels normal ausgefallen. Bei jedem Start des Games müsst ihr die Auflösung und Farbtiefe erneut euren Bedürfnissen anpassen, was auf Dauer ziemlich nervend und mühselig ist. Die verschiedenen Menüs sind sehr bunt, jedoch ordentlich und übersichtlich gestaltet. Unter dem Menüpunkt Optionen könnt ihr verschiedenste Bereiche ändern, wie zum Beispiel die Detailtiefe der Grafik. Hierbei könnt ihr selbst bestimmen, wie viele Bäume im Spiel darzustellen sind oder wie detailliert die Körper auszusehen haben. Ausserdem dürft ihr Einstellungen an der Lautstärke des Kommentators oder der allgemeinen Lautstärke im Spiel vornehmen. Leider verzichteten die Entwickler auf ein Intro, was dem offiziellen Spiel zur diesjährigen Winterolympiade sicher nicht geschadet hätte.

Die Wettbewerbe und Spiel-Modi
Kaum zu glauben, aber die virtuelle Olympiade in 'Salt Lake 2002' beinhaltet nur sechs verschiedene Disziplinen. Diese sind Ski Alpin-Abfahrt, Skispringen 120 Meter, Snowboard Parallel-Riesenslalom, Ski Alpin-Slalom, Freestyle Buckelpiste und Zweierbob. Von diesen insgesamt sechs Wettbewerben werden der Ski Alpin Slalom und die Freestyle Buckelpiste mit Damen bestritten, die anderen vier hingegen mit Herren in Angriff genommen. Im Abfahrtslauf der Herren bestreitet ihr eure Wettkämpfe entweder auf der 1100 oder 800 Meter langen Strecke, wobei der 1100 Meter lange Kurs etwas anspruchsvoller ist. Hierbei sind bei beiden Varianten vorgefertigte Spuren eingezeichnet, die euch die rasante Fahrt ins Tal erleichtern sollen und mit denen ihr eure persönliche Ideallinie herausfinden könnt. Im Abfahrtslauf besteht jedes zu passierende 'Tor' aus vier Stangen und zwei roten Fahnen. Eine zu lange Wartezeit im Starthäuschen, das Verfehlen eines Tores oder gar ein Sturz führen zur sofortigen Disqualifikation, wie dies auch bei 'realen' Abfahrten der Fall ist.

Salt Lake 2002
Anspannung pur.

Beim Skispringen von der 120-Meter-Schanze sind verschiedenste Aspekte von Nöten, um zu siegen. Zum einen ist die Windstärke, aber auch die Richtung aus der der Wind kommt, zu berücksichtigen. Diese beiden Punkte sind durch ein rotes Windfähnchen leicht zu erkennen. Zum anderen ist es wichtig, den richtigen Absprung- als auch Landepunkt herauszufinden. Der Absprung muss vor der eingezeichneten roten Linie erfolgen, da ihr mit dem daraus resultierenden Sprung ansonsten kaum über die 110-Meter-Marke hinwegsegeln werdet. Dieser Wettbewerb ist den Entwicklern leider weniger geglückt, vor allem da die Animationen der Athleten ziemlich unrealistisch und starr wirken.

Der Snowboard Parallel-Riesenslalom der Herren ist wohl der unterhaltsamste aller Modi, da dieser Modus bei mehreren Spielern im 'Split-Screen' gefahren werden kann. Das bedeutet, dass zwei Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten können. In diesem Modus ist das Manövrieren der Athleten besonders schwer, da die Steuerung sehr ungenau ist. Pro Rennen kämpfen zwei Läufer in zwei Durchgängen um den Sieg, wobei beide Boarder sowohl den roten als auch den blauen Kurs je einmal fahren müssen.

Salt Lake 2002
Auf in den Kampf.

Im Ski Alpin Slalom der Damen spielt die Geschwindigkeit eine eher nebensächliche Rolle. Beim Slalom muss vor allem darauf geachtet werden, dass man eine direkte Linie fährt, um so die Tore schneller passieren zu können. Die roten Tore müssen links passiert werden, die blauen rechts. Anders als bei der Abfahrt wird man beim Slalom für das Auslassen eines Tores nicht disqualifiziert, sondern darf bei dem Tor, an dem der Fehler passiert ist, die Fahrt fortsetzen.

Der wohl schwierigste Wettbewerb dieser sechs genannten ist ohne Zweifel das Freestyle-Spektakel der Damen. Hierbei müsst ihr zu Beginn mit einem Tastendruck die Geschwindigkeit bestimmen, mit der ihr euch der Absprungsschanze nähert. Nach dem Absprung müsst ihr eine Tastenkombination aus verschiedenen Tasten drücken, damit der Sprung erfolgreich ausgeführt werden kann. In die Bewertung des Sprunges werden sowohl die Flugphase als auch der Stil und die Landung miteinbezogen.

 

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