Test - Scarface: The World is Yours : Scarface: The World is Yours

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Der herrlich fluchende Tony Montana kehrt auf die Bildschirme zurück. Zwar nicht in Form eines neues ’Scarface’-Films, aber immerhin als Videospiel mit ’GTA’-Anleihen. Verflucht gut oder müdes Lizenz-Spielchen? Die Antwort gibt’s im Test.

Sie haben dir alles genommen. Jetzt ist die Zeit, sich alles zurückzuholen. Koste es, was es wolle. Wer die Macht in Miami haben will, darf nicht zimperlich sein. Die Endszene des Films 'Scarface' mit Al Pacino gehört zu einem der bekanntesten Schusswechsel der Filmgeschichte. Und wo der Film aufhört, geht das Spiel 'Scarface: The World is Yours' einen anderen Weg. Tony Montana ist nicht tot und er kommt, um sich das zurückzuholen, was ihm genommen worden ist.

I told ya, don’t fuck with me, stupid fuck…

Die Geschichte von 'Scarface: The World is Yours' aus dem Hause Radical Entertainment ist schnell erzählt: Nachdem es zu einem Schusswechsel gekommen ist und Drogenbaron Sosa ihn auslöschen wollte, kann Tony Montana fliehen. Er hat sein Leben retten können, aber alle Macht und sein Geld verloren. Doch wie er gleich zu Anfang sagt: "Niemand kennt Miami so gut wie ich und niemand kann mich aufhalten. Ich hole es mir zurück." Die Geschichte wird mit einem Zusammenschnitt aus Szenen aus dem berühmten Filmvorbild eingeläutet und in dem Moment, in dem die Endszene mit dem berühmten Schusswechsel startet, bekommt der Spieler die Kontrolle über Tony. Auf der einen Seite ist dies das Tutorial fürs Zielen und Kämpfen, auf der anderen Seite wird so erzählt, wie Tony Montana es – anders als im Film – schafft, zu entkommen und von Null anzufangen.

Der Anfang von ganz unten ist nicht sehr nett. Gleich zu Beginn wird Tony klargemacht, dass er sich nicht mehr auf viele Leute verlassen kann. Nicht einmal sein Anwalt will gleich mit ihm gesehen werden. Erst wenn genügend Geld vorhanden ist, wird er wieder zum Team stoßen. Von zwei netten Polizisten der Sitte erfährt Tony, dass er 10.000 Dollar auftreiben muss, damit er seine Villa wieder bekommt, und damit fasst Montana den Entschluss, erst die Villa und dann ganz Miami zurückzuerobern. Glücklicherweise gibt es noch ein paar Leute, denen er trauen kann, und nachdem er sich ein wenig Kokain besorgt, es verkauft und die Polizei bestochen hat, kann er sein altes neues Hauptquartier beziehen und die Villa als Stützpunkt nutzen.

Im Laufe des Spiels muss man einige Dinge beachten. Natürlich ist das Dealen mit Kokain die Einnahmequelle Nummer eins. Dazu gilt es aber, Geld immer auf die Bank zu bringen – auch wenn man dann geschnappt wird, ist das Geld nicht weg –, die Polizei mit Spenden zur Mitarbeit zu überreden und die einzelnen Bereiche von Miami langsam, aber sicher wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Miami ist relativ einfach aufgeteilt: Zwei Bereiche stehen neutral zu Tony Montana und zwei Bereiche sind feindlich gesinnt. Eine Partnerschaft mit der neutralen Seite kann in diesem Krieg hilfreich sein, aber durch die vielen Geschäfte, die notwendig sind, um das Montana-Unternehmen wieder voll erstarken zu lassen, gibt es hier Probleme. Bestechungen und Freundschaftsdienste sind notwendig, um keinen Krieg zu provozieren. Am Ende sollen schließlich die volle Macht über Miami und die Rache an Sosa stehen, der versucht hat, euch alles zu nehmen.

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