Test - Serious Sam : Serious Sam

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Das Ganze spielt im alten Ägypten, in das ein einzelner Mensch mittels einer Geheimwaffe, des sogenannten 'Timelock', teleportiert wird. Wer eignet sich wohl für eine solche Zeitreise besser als Sam 'Serious' Stone, Veteran einer Spezialeinheit? Dieser soll dem Schurken das Handwerk legen, bevor dieser seine Unsterblichkeit erlangt und mit ihm gleich seine teuflischen Heerscharen auslöschen. Es gibt also ordentlich was zu tun. Damit Sam trotzdem nicht ganz alleine ist, besitzt er ein Computer-Implantat, das ihm hilft Dinge zu analysieren und ihm Informationen zum jeweiligen Abschnitt anzeigt.

Am Anfang war der Feind
Was wäre schon ein Shooter ohne gute Gegner? Angreifer habt ihr wenigstens zahlenmäßig genug, stellenweise werdet ihr damit auch etwas überfordert sein. Was die Vielfalt angeht, wurde leider etwas getrickst, da zum Beispiel einfach das Weibchen einer Spezies als neuer Feindtyp klassiert wurde, obwohl der einzige Unterschied die Farbe der Kreatur ist. Auch die kopflosen Widersacher sehen fast identisch aus, abweichend sind lediglich die T-Shirt-Farbe und die Bewaffnung. Erst die größeren Gegner sind abwechslungsreicher gestaltet worden und wurden nicht mehr variiert. Ungefähr 18 verschiedene Feind-Typen stehen euch während eurem Abenteuer gegenüber, die von Mutanten über kopflose Soldaten, Tiergerippe und Arachnoiden bis hin zu Lava-Monstern reichen.

Serious Sam
Hübsche Grafik, große Wumme.

Die Künstliche Intelligenz eurer Angreifer ist stellenweise etwas unausgereift. So warten eure Feinde meist darauf, bis ihr einen gewissen Punkt überschritten habt, bevor sie euch angreifen. Besonders augenfällig ist dies in den Innenarealen, wenn ihr die Typen bereits hinter der nächsten Säule auf euch warten seht. Ansonsten nehmen sie euch meist aufs Korn, sobald ihr in deren Sichtfeld gerät oder verfolgen euch, um euch entweder aufzufressen, in die Luft zu jagen oder über den Haufen zu rennen. Vor allem mittelgroße Gegner machen euch am liebsten platt, die kleinsten wiederum versuchen sich an euch gütlich zu tun. In Deckung zu gehen, kommt anscheinend für eure Widersacher ebenfalls nicht in Frage, selbst wenn ihr mit dem Raketenwerfer um euch schießt.

Serious Sam
Schlafende soll man nicht stören.

Auch nach Aufnahme einer neuen Waffe, ist der Fortlauf der Handlung voraussehbar: Gleich nachdem ihr diese aufgenommen habt, stürmen feindliche Truppen auf euch zu, damit ihr das neue Gerät gleich ausprobieren könnt. Nach eigenen Angaben der Entwickler können mittels der hauseigen Engine über 50 Gegner gleichzeitig dargestellt werden, was ich nur bestätigen kann - zum Nachzählen hatte ich allerdings keine Zeit. Freut euch jedenfalls schon mal auf den Massenansturm, der zweifellos das stärkste Angriffsmittel eurer Feinde ist.

Es kann auch vorkommen, dass sich plötzlich die Türen eines Raumes schließen und ihr erst wieder herauskommt, nachdem alle Gegner erledigt sind. Beim ersten Mal ist das zwar noch etwas überraschend, später durchschaut ihr aber potentielle Fallen.


Serious Sam
Ein neuer, recht großer Gegner.

Waffen
Um die zahlreichen Aliens zur Strecke bringen zu können, müssen natürlich auch entsprechende Schiesseisen her. Zu Beginn seid ihr nur im Besitz eines 45er Shofield-Colts, wobei ihr aber schon bald einen zweiten dazubekommt, so dass ihr guter alter John Wayne-Manier eure Gegner ausschaltet. Schon bald gibt's glücklicherweise eine Schrotflinte, mit welcher der Weg besser freigeräumt werden kann. Später kommen dann noch die Minigun, ein Raketenwerfer, Minenwerfer, Plasmawerfer und ähnlich schweres Geschütz für die größeren Widersacher dazu. Falls euch die Munition einmal ausgehen sollte, habt ihr immer noch ein Messer; allerdings werdet ihr mit diesem Ding wohl nicht sehr weit kommen.

Munition liegt vor allem für die Standard-Waffen genug herum, dazu kommen kleine Power-Ups für die Gesundheit und die Panzerung, wobei manche an versteckten Orten auf euch warten. Daneben gibt es auch noch ein paar einfache Schalterrätsel zu lösen, wobei das Hauptproblem meist darin besteht, diese zu finden. Da die Areale ziemlich groß sind, könnt ihr euch schon mal darauf freuen, diese abzulaufen.

 

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