Test - Severance: Blade of Darkness : Severance: Blade of Darkness

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Vor langer Zeit erschuf ein Gott aus dem Chaos zwei Nachkommen, den 'Prince of Light' und den 'Prince of Darkness'. Letzterer brach jedoch das Gebot des Vaters und erlernte insgeheim die Magie der Schöpfung. Doch die Kreaturen die er erschuf waren zu mächtig und er verlor die Kontrolle über sie. Daraufhin mussten der Vater und der 'Prince of Light' die teuflische Brut bezwingen. Nach dem Kampf zog sich der erschöpfte Vater zurück und überließ den Nachkommen das Universum.

Der Prinz der Finsternis werkelte hingegen schon wieder an neuen Plänen und begann seine Macht auf die Menschen auszudehnen. Es kam erneut zum Konflikt zwischen den Mächten des Lichts und der Dunkelheit der die Welt in ein Chaos zu stürzen drohte, doch Ianna, eine weiteres Kind des Gottvaters, verbannte die Streitenden.

Ianna sollte über die Nacht wachen und der Prinz des Lichts über den Tag, die Menschen sollten ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Die Kreaturen die vom 'Prince of Darkness' erschaffen worden waren plagten die Menschen noch immer. Doch ein von Ianna auserwählter Mensch sollte das Böse vertreiben. Er war es der die 'Blade of Darkness' führte und so konnte er das Dunkle besiegen. Das ist lange her und die Zeichen mehren sich für eine Rückkehr des Bösen, Orks überfallen die Menschen, plündernd und raubend ziehen sie durchs Land, kaum eine Strasse ist noch sicher.

Severance: Blade of Darkness
Dieses Skelett ist ein echt harter Brocken.

Um der Ursache auf den Grund zu gehen treten vier tapfere Helden in den Dienst des Guten ein Barbar, ein Ritter, ein Zwerg und eine Abenteurerin.

Bevor ihr euch aufmacht das Böse zu bekämpfen wählt ihr euch einen dieser vier Helden aus. Natürlich hat jeder der Charaktere individuelle Vor -und Nachteile. Der Zwerg zum Beispiel ist ein guter Anfangscharakter, er ist wendiger als Ritter und Barbar und besitzt die ausgeglichensten Fähigkeiten. Sein Nachteil ist jedoch, dass er aufgrund seiner Grösse eine sehr geringe Reichweite hat, gerade gegen spätere Gegner hat er es da schwerer. Die Helden haben auch ganz spezielle Vorlieben was ihre Mordinstrumente, sprich Waffen angehen. Der Barbar setzt auf seinen Zweihänder, der Ritter bevorzugt die Kombination aus Schwert und Schild, der Zwerg liebt seine Axt und die flinke Abenteurerin verlässt sich gerne auf Pfeil und Bogen um die Gegner auf Distanz zu erlegen.

Ein umfangreiches, hervorragend gemachtes Tutorial stellt euch die Fähigkeiten der einzelnen Helden vor, macht euch mit den allgemeinen Tastaturkommandos vertraut und zeigt euch wie man die Welt von 'Severance' beeinflusst und benutzt. So könnt ihr auch erst einmal in aller Ruhe austesten ob euch der gewählte Charakter auch wirklich zusagt. Zudem könnt ihr hier das umfangreiche und für das weitere Überleben wichtige Kampfsystem in den Grundzügen erlernen. Nach dem Tutorial entlässt man euch ins eigentliche Abenteuer.

Severance: Blade of Darkness
Die animierte Übersichtskarte zeichnet die Fortschritte mit.

Die Grafik ist das erste was einem bei 'Severance' ins Auge sticht, schon die Charakterwahl wird mir einer beweglichen Kamerafahrt dramatisch in Szene gesetzt. Die Welt wird komplett in 3D dargestellt und wirkt insgesamt sehr glaubwürdig und 'echt. Gerade die Licht und Schatteneffekte vermitteln den Eindruck 'mittendrin statt nur dabei' zu sein. Besonders gut zur Geltung kommen diese wenn der Held eine Fackel in der Hand trägt. Dann bewegt sich der Schatten den Bewegungen eures Charakters entsprechend, wird grösser oder kleiner, je nachdem in welchem Winkel und Abstand ihr zur Lichtquelle steht. Sind zwei verschiedene Lichtquellen vorhanden werden auch dementsprechend perspektivisch korrekt die Schatten berechnet.

Wasseroberflächen spiegeln die Umgebung realistisch wieder, wirken allerdings eher wie ein Silbersee, denn Hineinschauen wie etwa bei 'Outcast' kann man nicht. Die Landschaftsgrafik wechselt von Abschnitt zu Abschnitt, so durchquert ihr unter anderem mittelalterliche Burgen, alte Zwergenminen, tiefe Canyons, eisverschneite Pässe oder arabisch angehauchte Tempelanlagen. Allesamt sind mit Liebe zum Detail entworfen worden und passen sehr gut in das mittelalterliche Fantasy Ambiente.

Die Architektur von den Gebäuden ist so gut gelungen, dass es fast scheint als wären sie direkt aus einem Fantasy Roman entnommen worden. Auch deren inneres wurde nicht vernachlässigt, extrem detaillierte und schöne Texturen zieren Wände und Fenster und verleihen den Burgverliesen unter anderem ein beklemmend wirkliches Aussehen.

Severance: Blade of Darkness
Ein Beispiel für die 1st-Person Perspektive.

Auch den Charakteren und Monstern wurde viel Arbeit gewidmet, feine und geschmeidige Animationen zeichnen die Bewegungen aus. Zudem besitzen Gegner und Helden umfangreiche Schadenstexturen, die je nach Verletzungsgrad den Zustand dieser schon äußerlich erkennen lassen.

Die Welt von 'Severance' unterliegt zudem physikalischen Gesetzen, was für eine noch wirklichkeitsnahere Spielerfahrung sorgt. Werft ihr eine Waffe oder einen anderen Gegenstand einen Hang hinauf, übrigens sind fast alle Gegenstände zerstörbar, so folgt dieser den Gesetzen der Physik, je nach Wurfwinkel, Wurfstärke und so weiter verhält er sich anders.

 

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