Preview - Shadow : Nie wieder teure Rechner kaufen: Hier kommt die Cloud-Power

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Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Highend für die Hosentasche

Shadow hat mich beeindruckt, denn Far Cry 5 performant auf einem Handybildschirm zocken zu können, ist schon etwas Besonderes. Über technisch schwache Geräte auf die Leistung eines sehr potenten PCs zuzugreifen, dürfte viele ansprechen, die nur ab und an zocken und dafür eben keinen ausgewachsenen Tower brauchen. Selbst auf einem Apple-Rechner funktioniert Shadow – der flinke Wechsel zwischen iOS und Windows ist ebenfalls eine feine Sache. Alles, was es braucht, ist ein stabiles Internet. Und genau das ist der große Knackpunkt.

Die geforderten 15 MBit/s klingen nach wenig, was auf viele Regionen Deutschlands auch zutrifft. Sogar im Mobile-Bereich ist LTE mit 50 Mbit/s aufwärts quasi Standard und liegt damit weit über der Mindestanforderung. Doch Schwankungen sind Alltag, daher muss sich zeigen, inwieweit Shadow mit schlechteren Verbindungen zurechtkommt. Ein weiteres Fragezeichen steht hinter der Leistungsfähigkeit der Rechenzentren. Diesbezüglich wird erst der normale Betrieb Aufschluss darüber geben können, ob Shadow auch bei starker Beanspruchung zuverlässig seine Leistung liefert. Stabilität ist die Grundvoraussetzung, damit Shadow eine reelle Chance hat, eine Alternative zum herkömmlichen PC-Modell zu werden.

Die Herausforderer: Playstation Now und Xbox Game Pass: Wer ist besser?

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