Komplettlösung - Sniper Elite 4 : Komplettlösung, alle Herausforderungen, schnell leveln, Einsteigertipps & -tricks

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In Sniper Elite 4 sind Geduld und Präzision gefragt. Unser Walkthrough legt euch hilfreiche Tipps nahe, wie euch die besten Kills gelingen. Wir zeigen euch, wie ihr Schussattribute kombiniert, helfen bei den Nebenmissionen und zu guter Letzt bei den optionalen Herausforderungen.

Wer die Sniper-Elite Serie kennt, muss sich in Teil 4 auf einige Neuerungen gefasst machen. Das Spiel ist nun in allen Belangen weit weniger geradlinig und verlangt vom Spieler das Austüfteln einer eigenen Strategie. Durch offen angelegte Szenarien, mit weitläufigen Landschaften, etlichen Verzweigungen und unterschiedlichen Höhen gibt es keinen Ort, an dem ihr hundertprozentig sicher seid. Darum nehmt euch folgende Tipps und Tricks zu Herzen:

Sniper Elite 4 Komplettlösung: Tipps und Tricks

Seid flexibel

Sniper Elite 4 setzt auf offene Landschaften, wodurch kein fester oder einzig richtiger Lösungsweg besteht. Kommt ihr an einer Stelle nicht weiter, dann versucht es mal auf eine ganz andere Weise, schleicht euch von der anderen Seite heran oder weicht zuerst auf ein anderes Ziel aus. Womöglich findet ihr an anderen Stellen nützliche Hilfsmittel.

Durchsucht alles und jeden

Ihr solltet jeden toten Soldaten, jede Hütte, jedes Zelt, und jedes noch so kleine Lager gründlich durchsuchen. Ihr werdet nicht nur allerhand Sammelgegenstände finden (Briefe an die Heimat, Geheimdokumente und so weiter), sondern auch nützliche Ausrüstung, angefangen bei mehr und wirkungsvollerer Munition über Helferlein der Marke Handgranaten, Stolperminen, Verbandszeug und mehr.

Bleibt stets im Verborgenen

In einigen Situationen habt ihr keine andere Wahl als offen über das Feld zu stolzieren. Das solltet ihr aber so gut es geht vermeiden und wenn überhaupt nur in gebückter Haltung. Ansonsten versteckt euch immer. Ja, wirklich immer! Taucht in einem Busch unter, deckt euch hinter Mauern, in Häusern und in Gräben. Je unauffälliger ihr voranschreitet, desto mehr Aussicht habt ihr auf Erfolg.

Achtet auf Umwelt und Gerätschaften

Eure Umgebung ist Freund und Feind zugleich. Nutzt das aus! Im ersten Level fliegen beispielsweise viele Flugzeuge über die Insel hinweg. Immer dann, wenn das passiert, bekommt ihr ein akustisches und visuelles Signal, das euch zeigt, dass Schüsse dadurch überlagert werden. Habt also Geduld und wartet einen Überflug ab. Auch das Antreten von Motoren, Mörserbeschuss und andere Geräuschquellen überdecken eure Schüsse.

Offensive: Wechselt oft eure Position und lenkt eure Opfer ab

Die virtuellen Nazis und Italo-Faschisten dieses Spiels sind ziemlich auf Zack. In der Regel gelingt es ihnen spätestens nach drei Schüssen von derselben Position, euren Standpunkt durch Triangulation zu bestimmen. Ist in der Realität zwar Blödsinn, wenn weitere Geräuschquellen dazukommen (etwa Explosionen), aber in Sniper Elite 4 müsst ihr damit leben. Das macht die Sache ja auch spannend. Der beste Rat ist somit, in der Offensive nicht zu lange an einer Stelle zu verweilen. Wenn ihr euren Angriffswinkel stets ändert und eure potenziellen Opfer gelegentlich ablenkt (zum Beispiel durch einen Steinwurf oder Pfeifen), könnt ihr sie gewollt in eine bestimmte Richtung locken, sie voneinander trennen und einzeln erledigen.

Offensive: Wenn es geht, seid lautlos

Mit ein wenig Erfahrung im Spielverlauf werdet ihr feststellen, dass ihr euch einigen Gegnern besser nähern könnt als anderen. Das hängt von den Sichtverhältnissen und anderen Einflüssen der Umwelt ab. Etwa vom Verlauf der Straßen, den Höhenverhältnissen oder schlicht dem vorherrschenden Licht. Sofern möglich, solltet ihr versuchen, Gegner im Nahkampf mit dem Messer umzubringen. Seid ihr schnell genug, dann können sie keinen Alarm schlagen, ihr spart Munition und bleibt unauffällig. Ebenfalls ratsam ist der Einsatz von schalldämmender Munition. Die ist zwar ein Fantasieprodukt, aber in diesem Spiel immer wieder nützlich. Passt nur auf, dass eure Gegner nicht zu oft über verbleibende Leichen stolpern, die sie warnen. Notfalls tragt ihr Leichen weg und versteckt sie.

Offensive: Ausspähen, markieren und ausatmen

Wollt ihr effizient und sicher vorgehen, dann geht immer nach dem selben Schema vor. Zuerst solltet ihr die Gegner aus der Ferne mit dem Feldstecher ausspähen. Das Fernglas offeriert Übersicht und eine Einschätzung der Entfernung. Markiert eure Gegner unbedingt. Markierte Gegner seht ihr nämlich auch dann, wenn sie hinter einer Deckung lauern. Legt ihr schließlich das Gewehr an, dann atmet stets aus bevor ihr schießt, denn das stabilisiert eure Hand, sichert das Ziel und hilft, das Fadenkreuz exakt zu platzieren. Nicht vergessen: Liegt euer Gegner weiter als 100 Metern entfernt, dann schaltet die Zielvorgabe entsprechend um (auf dem Steuerkreuz). Zielt möglichst auf den Kopf, auf das Herz oder die Lunge und schießt nicht überhastet. Dann genügt meistens ein einzelner Schuss.

Offensive: Beachtet euren Puls

Ganz wichtig für den Erfolg beim Schießen ist euer Puls. Je länger ihr anvisiert und die Luft anhaltet, desto höher steigt eurer Puls. Und je höher der Puls, desto unruhiger euer Zeilen und um so wackeliger eurer Schuss. Selbst gut gezielte Schüsse können dann ineffektiv werden. Der Puls steigt auch dann, wenn ihr kurz zuvor rennen musstet. Lasst Karl also Zeit, sich zu beruhigen, bevor ihr schießt. Das spart Munition und vermeidet erneutes Wegrennen durch zu schnelles Entdeckt werden. Geduld zahlt sich aus.

Offensive: Legt fallen

Direkter Beschuss ist nicht immer die beste Lösung. Wenn ihr abgesehen könnt, dass eine Meute an Soldaten nachrückt, sobald ihr einen umgelegt habt, dann legt Fallen. Versteckt Tellerminen in gefallenen Soldaten oder in der Erde. Spannt Stolperminen auf Treppen oder in engen Passagen. Durch Steinwurf oder Pfeifen könnt ihr einzelne Gegner in die Falle locken.

Defensive: Wechselt die Position

Fliegt eure Deckung auf, solltet ihr auf keinen Fall am selben Ort verweilen. Einerseits werden Soldaten aus verschiedenen Richtungen anrücken, andererseits schießen Hauptmänner in späteren Level Granaten auf eure letzte Position auch aus der Ferne. Ihr solltet also zuerst eine neue Position suchen und darauf achten, dass ihr dabei unentdeckt bleibt. Achtet auf die Markierung auf eurem Radar. Ein rotes Dreieck zeigt den Ort an, an dem eure Feinde euch zuletzt gesehen haben und noch immer vermuten. Befindet sich das Dreieck direkt auf eurer aktuellen Position, dann wissen alle Gegner in der Nähe genau wo ihr euch befindet. Bleibt bei der Flucht also lieber geduckt, versteckt euch in Sträuchern und bleibt außer Sichtweite. Manchmal hilft es auch, die Beine in die Hand zu nehmen und möglichst schnell zu flüchten.

Defensive: Bleibt geduldig

Habt ihr nach dem Offenlegen eurer Position ein neues passendes Versteck gefunden, das sich am Besten nicht zu nah am alten Ort befindet, weil alarmierte Gegner sehr wachsam sind, dann bleibt geduldig und sitzt die Situation aus. Wartet am besten, bis die Markierungen der Gegner auf gelb umschaltet (heißt alarmiert) oder noch besser: bis die Luft völlig rein ist. Die Markierung der Soldaten wechselt dann auf weiß.

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