Test - SOCOM: U.S. Navy Seals : SOCOM: U.S. Navy Seals

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Spätestens seit der 'Tom Clancy’s Rainbow Six'-Reihe liegen Taktik-Shooter voll im Trend. Da die Konsolen-Umsetzungen der anspruchsvollen PC-Kost aber oft wenig gelungen sind, hat Sony die Sache nun kurzerhand selbst in die Hand genommen. Mit 'SOCOM: U.S. Navy SEALs' erwartet PS2-Besitzer ein spannender und maßgeschneiderter Vertreter des Genres, der sogar von den Online-Fähigkeiten der Konsole Gebrauch macht. Ob Sonys Taktik-Shooter-Debüt zu überzeugen weiß, erfahrt ihr in diesem Review.

SOCOM: U.S. Navy Seals
Die Navy SEALs in Aktion.

Terrorismus, wohin das Auge reicht
Wir schreiben das Jahr 2007 und die Probleme mit dem internationalen Terrorismus, wie wir sie kennen, sind längst nicht vorbei. Nach wie vor sorgen die organisierten Übeltäter auf der ganzen Welt für Angst und Schrecken. Glücklicherweise hat sich aber auch etwas anderes nicht geändert, nämlich die Existenz von effektiven Gegenmaßnahmen. In diesem Falle stehen die für alle Kampfsituationen ausgebildeten Mannen der amerikanischen Navy SEALs im Mittelpunkt und leihen 'SOCOM: U.S. Navy SEALs' nicht nur ihren Namen.

Natürlich schlüpft ihr dabei in die Rolle des Anführers eines Navy SEAL-Teams, welches aus gerade mal vier Teammitgliedern besteht und sich gegen so manche Bedrohung beweisen muss. Und so zieht ihr dann zu viert in den Kampf gegen den internationalen Terrorismus und müsst dabei während insgesamt zwölf spannenden Einsätzen allerlei Missionsziele erfüllen - seien es nun Sabotageeinsätze, bei denen meist das ein oder andere Objekt in die Luft gesprengt werden muss, Informationsbeschaffungen, bei denen Logbücher oder Laptops ausfindig gemacht werden müssen oder auch Rettungseinsätze, bei denen Gefangene oder gar unschuldige Geiseln sicher aus der Gefahrenzone gebracht werden sollen.

SOCOM: U.S. Navy Seals
Ein ausführliches Briefing darf nicht fehlen.

Der erste Einsatz
Und so beginnt die Einzelspielerkampagne des Spiels mit einer nächtlichen Mission mit dem Codenamen ’Tod auf See’. Ihr werdet zu viert in der Nähe eines Frachters abgesetzt, auf dem tonnenweise Waffen transportiert werden. Neben dem Sammeln von Informationen über die Pläne der offensichtlich gut bewaffneten Terroristen ist es auch euer Ziel, den gesamten Frachter am Ende der Mission mittels gut platzierter Sprengladungen zu versenken. Nach einem recht ausführlichen Briefing, in dem sowohl Hintergrundinformationen, Einsatzdetails als auch eine genaue Auflistung aller Einsatzziele abrufbar sind, geht es dann auch schon los, es sei denn ihr wollt noch das Arsenal eures SEALs oder seiner Kameraden verändern, wozu ihr natürlich ebenfalls die Möglichkeit habt. Eine aufwändige Planungsphase, bei der eure Vorgehensweise bis ins Detail ausgearbeitet und vorausgeplant werden muss, existiert hier nicht. Es gilt entweder, die bereits bestehenden Wegpunkte zu verwenden, welche ihr auch im Spiel mittels übersichtlicher Karte einsehen könnt, oder aber einfach nach eigenem Ermessen vorzugehen.

Ihr findet euch nach einer kurzen Zwischensequenz dann im Schatten einiger Transportcontainer wieder, wo ihr zunächst sicher vor den patrouillierenden Wachen seid. Anhand von Hilfstexteinblendungen werdet ihr nun langsam an die Funktionsweise von 'SOCOM: U.S. Navy SEALs' herangeführt. So besteht euer erstes Ziel lediglich darin, die beiden Wachen in eurer unmittelbaren Umgebung unauffällig auszuschalten, da das verdeckte Vorgehen oberste Priorität genießt. Gezeigt wird das Geschehen standardmäßig aus einer Perspektive direkt hinter der Spielfigur, welche dort recht steif für die nötige Übersicht sorgt. Da das Zielen so aber durchaus ab und zu problematisch werden kann, könnt ihr ganz einfach mit dem Digitalsteuerkreuz in eine First-Person-Perspektive umschalten. Je nach verwendeter Waffe könnt ihr so auch den Zoom oder das Nachtsichtgerät aktivieren.

SOCOM: U.S. Navy Seals
Eure Einsatzgebiete sind optisch sehr abwechslungsreich.

Nachdem ihr also die beiden Terroristen entweder mit effizienten Kopfschüssen aus euren schallgedämpften Waffen oder auch aus nächster Nähe mit dem Messer unschädlich gemacht habt, ohne selber bemerkt zu werden, und anschließend ihre Körper versteckt habt, geht es weiter ins Innere des Schiffes. Euer Vorgehen bleibt dabei immer gleich oder zumindest ähnlich. Unauffällig, im Schutze der Dunkelheit und möglichst immer nur gegen einen Gegner gilt es vorzugehen, da ansonsten Alarm ausgelöst werden konnte. Was im Laufe des Spiels allerdings stark variiert, sind die Lokalitäten, an denen ihr zu Werke schreiten müsst. Neben nächtlichen Ausflügen auf Schiffe oder auch Ölbohrinseln stehen nämlich Besuche in der eisigen Tundra, der trockenen Wüste oder im verregneten Dschungel an der Tagesordnung.

 

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