Test - Solo – a Star Wars Story : Dieser Film funktioniert wirklich solo!

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    Mathias Windhager - Portraitvon Mathias Windhager
    Solo, dieser Film funktioniert wirklich alleine

    Ich bin froh, dass ich mit keiner großen Erwartungshaltung an „Solo – a Star Wars Story“ herangegangen bin. Nein, das heißt nicht, dass mich der neue Film gar nicht erst enttäuschen konnte. Es heißt, dass ich überrascht wurde. Durch „Solo“ hat sich die vermeintliche Star-Wars-Übersättigung als vorübergehendes Völlegefühl herausgestellt. Disney hat die Solofilm-Formel verfeinert und aus den Fehlern von „Rogue One“ gelernt. Gerade weil es in dem Film mal nicht um alles geht und doch lose die Verbindungen zum großen Ganzen hergestellt werden, war ich von „Solo“ so angetan.

    Was vielen Fans wichtig sein dürfte: Humorpannen wie aus Episode 8 sind nicht zu befürchten. Disney hat wieder den richtigen Ton gefunden. Auch was einen der meistgehassten Schnitte der 1997er Special Edition von „Eine neue Hoffnung“ angeht, leistet Disney nach über 20 Jahren Wiedergutmachung.

    „Solo“ ist rau und dreckig und bis auf ein einziges übertriebenes Effektfeuerwerk, das nicht zum restlichen Ton des Films passt, in sich sehr stimmig. Ihn anzuschauen, war ein Wohlfühlprogramm, das zwar erst in Fahrt kommen musste, aber mit dem ich im Vorfeld nicht gerechnet habe. Vor allem nicht mit dem Schluss, denn im Gegensatz zu Rogue One weiß diese Geschichte am Ende nochmal die Kinnlade gen Boden zu befördern.

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