Special - Die goldene Videospielära : Im Gaming-Paradies

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    Befinden wir uns momentan in einem goldenen Zeitalter der Videospiele oder steht uns die beste Zeit erst noch bevor? Kuro ist nach der diesjährigen E3 in Los Angeles der Überzeugung, dass es in der Geschichte der Videospiele keine bessere Zeit als die jetzige gab, um dem digitalen Hobby nachzugehen.

    Plötzlich machte es bei mir klick. Es war auf der diesjährigen E3 im sonnigen Los Angeles, irgendwann zwischen meinen Terminen zu Horizon: Zero Dawn und The Last Guardian. Nachdem ich For Honor spielen konnte, mir Resident Evil 7 mit PlayStation VR anschaute, mir von Sloclap Absolver zeigen ließ. In meinem Kopf machte sich folgender Gedanke breit: „Kuro, als Freund der Videospielunterhaltung hat man es aktuell ziemlich gut, findest du nicht?“

    So viel Auswahl!

    Ich musste der Stimme in meinem Kopf zustimmen, nachdem ich vorsichtshalber kurz mal recherchiert hatte. Allein wenn sich mal die Veröffentlichungen der vergangenen 18 Monate anschaut – da war so unfassbar viel gutes Zeug dabei. Dieses Jahr ist ebenfalls verdammt stark: Schon jetzt durften wir uns durch Dark Souls III schnetzeln, auf Abschiedstour mit Nathan Drake in Uncharted 4 gehen, die Welt in XCOM 2 zurückerobern und Blizzard mischte mit Overwatch den Shooter-Markt auf. Sogar das neue DOOM hinterließ einen deftigen Eindruck.

    Wenn die Mainstream-Schiene nichts für euch ist, könnt ihr euch an sehr viele Werke kleinerer Studios halten, die für Begeisterungsstürme sorgen. Gerade Perlen wie Stardew Valley, Enter The Gungeon oder auch The Culling zeigen eindrucksvoll, was man abseits der großen Blockbuster für Perlen entdecken kann. Auf dem Indie-Markt steppt gerade der Bär.

    Es gibt aber auch Schattenseiten: Dubiose Kickstarter-Kampagnen wollen an euer Erspartes, unfertige Werke müssen nach der Veröffentlichung fertiggepatcht werden und manche Spiele werden den hohen Erwartungen nicht gerecht. Natürlich ist das ärgerlich, aber betrachtet man die Gesamtsituation, dann ist das alles halb so wild. Wir sind eben mittlerweile ziemlich verwöhnt.

    Schaut man in die Zukunft, sieht es weiterhin rosig aus. Die virtuelle Realität, sollte sie mal aus dem Quark kommen, könnte die Art und Weise, wie wir Videospiele erleben, komplett auf den Kopf stellen. Und erst all die Spiele: Ein The Last Guardian steht noch an, Horizon: Zero Dawn und The Legend of Zelda: Breath of the Wild könnten ebenfalls einschlagen wie eine Bombe.

    The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Felix zockt das neue Zelda auf der E3 2016
    Felix hatte ENDLICH die Gelegenheit das neue The Legend of Zelda: Breath of the Wild auf der E3 2016 an zu zocken.

    Bedanken dürfen wir uns bei Microsoft, Nintendo und Sony. Deren Konkurrenzkampf um die Gunst der Spieler zündete in den letzten Jahren ein richtiges Feuerwerk. Es wird mehr Geld für Produktionen locker gemacht, um die Widersacher zu übertrumpfen oder kreative Ideen für sich zu gewinnen und sie den eigenen Fans zugänglich zu machen.

    Letztens war ich in München auf dem ID@Xbox-Event in München. Dort durften kleinere Entwickler ihre aktuellen Spiele vorstellen. Mit Shadow Tactics: Blades of the Shogun, We happy few oder auch Cuphead gab es dort reihenweise Titel zum Anzocken, die eine Menge Potenzial besitzen. Einen Nachteil hat das alles aber: Der eigene Turm der Schande an Spielen, die nachgeholt werden müssen, wird so nur noch größer. Aber das ist ein Problem, mit dem ich mich gerne auseinandersetze.

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