Test - Soul Calibur 3 : Soul Calibur 3

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Nach dem diesjährigen Release der Genrereferenz ’Tekken 5’ war es nur kurz ruhig im Bereich der Beat’em-ups. Nun schiebt Namco eine hauseigene Konkurrenz auf den Markt, die sich eher an die Fans von Klingen, Äxten und Ketten richtet. Ein paar neue Kämpfer sowie neue Modi sollen für viel Spielspaß sorgen und in diesem Subgenre die Messlatte hinaufschieben. Wir haben uns den PS2-Prügler genauer angeschaut, sagen euch, was sich seit dem zweiten Teil von ’Soul Calibur’ getan hat und welche Features sowie Neuerungen den Kauf rechtfertigen.

Ärger im Karton

Die storytechnischen Ereignisse um ’Soul Calibur 3’ finden kurz nach dem Vorgänger statt und handeln wieder von den Schwertern Soul Edge und Soul Calibur, die jeweils das Böse und das Gute schlechthin darstellen. Nachdem Soul Edge besiegt wurde, hat sich das Böse wieder einen neuen Wirt gesucht und ihr müsst erneut versuchen, die dunkle Seite zu stoppen. Dabei gesellen sich dem Kreis der bekannten Kämpfer drei neue Mitstreiter hinzu, die ebenfalls alle ihre gewissen Ziele verfolgen. Um was es sich dabei genau handelt, findet man im obligatorischen Einzelspielermodus heraus, bei dem ihr die Geschichte jedes Charakters spielt und euch von Herausforderung zu Herausforderung prügelt. Um für Abwechslung zu sorgen, haben sich die Entwickler jedoch einiges einfallen lassen und sowohl neue Einzelspieler- als auch Mehrspieler-Modi beigesteuert. So könnt ihr beispielsweise von Kontinent zu Kontinent durch die Welt ziehen und müsst dort in unterschiedlichen Turnieren immer wieder neue Kämpfe bestreiten, um zum absoluten Meister zu werden. Hier gibt es neben den Turnieren zudem auch eine Art Liga.

Dazu könnt ihr mit einer Party aus bis zu fünf Kämpfern durchs Land ziehen und müsst in einem strategischen Spielmodus etwa Burgen besetzen oder Feinde niedermetzeln und so in einem Krieg die entscheidenden Schlachten meistern. Dabei verbessern sich mit den gewonnenen Kämpfen auch die Eigenschaften eurer Party und ihr habt schnell eine Hand voll starker Kämpfer am Start. Die Kampagne ist für Einzelspieler eine sehr gute Abwechslung, auch wenn die Konkurrenz teils etwas bessere Alternativen bietet. Die Rollenspielelemente in diesem Modus runden das ganze wunderbar ab und es macht Spaß, seine Kämpfer stets aufsteigen zu sehen. Natürlich hat ’Soul Calibur 3’ aber auch Modi für Mehrspieler-Freunde zu bieten.

Mensch gegen Maschine

Neben den obligatorischen Versus-Kämpfen, Spieler gegen Spieler, kann man mit mehreren Freunden und KI-Spielern ein KO-Turnier bestreiten. Hier treten die Spieler gegeneinander an und kämpfen Runde für Runde bis hin zum Viertel- und Halbfinale, um zum Schluss im letzten finalen Kampf den Sieger zu ermitteln. Der Modus ist sehr spaßig und man ertappt sich dabei, wie man schnell mit ein paar Freunden das Turnier von den Vorrunden bis zum Finale immer wieder spielt. Hier zeichnet sich jedoch ab, dass die KI oft als Sieger vom Platz geht, gegen die insbesondere Anfänger absolut keine Chance haben.

Wer dabei die Nase vorn haben will, muss so zwangsläufig ins Trainingscamp. Wie bei der Masse der Beat’em-up-Spiele üblich, habt ihr hier die Möglichkeit, alle Moves, Combos und Tricks zu erlernen. Dabei fängt die Lernkurve im Tutorial sehr flach an und ändert sich nur durch das hinzukommen komplizierterer Moves, die natürlich alle auswendig gelernt werden wollen. Ebenso gehört ein gutes Timing dazu, um Angriffe und defensive Handlungen auch passend auf die Tasten des Gamepads zu hauen.

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