Test - Spyro 3 - Year of the Dragon : Spyro 3 - Year of the Dragon

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Spyro 3 - Year of the Dragon
Die TNT-Bomben sind sehr gefährlich und werden auf zu euch geschubst.

Da wäre beispielsweise das Kängeruh Sheila, das ihr immer wieder in Bonuswelten steuern könnt. Aber es gibt noch eine Menge anderer Tieren wie Bentley, Sgt. Byrd und Agent 9, welche ihr gelegentlich auch mal steuern dürft. Jede diese Figuren besitzt eigene Fähigkeiten, die ihr einsetzen müsst, wenn ihr wirklich alle Eier einsammeln wollt. Sheila zeichnet sich beispielsweise durch gute Kick-Attacken und Doppelsprünge aus, womit sie in versteckte Nischen gelangt. Der Vogel Sgt. Byrd beherrscht das Fliegen und kann Bomben werfen, was in manchen Welten für hartnäckige Gefässe benötigt wird. Insomniac Games hat die einzelnen Levels so gestaltet, dass ihr zwangsläufig später zu einigen Levels zurückkehren müsst, um mit den erkauften Charakteren neue Dracheneier zu erspielen.

Damit ihr auch dauerhaft die Motivation nicht verliert, alle Eier zu finden, haben die Entwickler auf die 'Pokemon'-Schiene gesetzt. Findet ihr ein Drachenei, schlüpft der Drache sofort aus. Jeder der kleinen Drachen ist mit einem eigenen Namen versehen, gesondert animiert und meist auch anders gestaltet. Ein kleines Schmunzeln konnte ich mir einige Male nicht verkneifen. Ob das ausreichend ist, wird sich jeder von euch im Verlaufe des Spieles selbst entscheiden müssen. Wie viele Eier und Edelsteine in jeder Welt versteckt sind, könnt ihr jederzeit bequem über einen Atlas abrufen, der reichlich Statistiken zu jedem Level offenbart und teilweise auch Hinweise auf die versteckten Dracheneier gibt.

Spyro 3 - Year of the Dragon
Auf den Hauptinseln gibt es keine Gegner.

Für mich persönlich gesehen ist das Spiel zu vorhersehbar. Was heisst das? Nun, auf jeder Hauptinsel gibt es zunächst einmal keine Gegner. Ihr klappert also nach und nach diese Insel ab, immer auf der Suche nach Edelsteinen und versteckten Eiern. Ihr besucht die Durchgänge zu den anderen Levels, bei denen ihr anderen Figuren helfen müsst. Diese Figur sagt euch, was ihr machen sollt und ihr haltet euch daran. Sehr schnell erreicht ihr das Ende des Levels und schaltet Bonusgänge frei. Dort gibt es immer wieder neue zeitbegrenzte Zusatzaufgaben und Kleinspiele, in denen ihr zum Beispiel skaten oder Diebe fangen müsst. Hier benötigt ihr wesentlich mehr Ausdauer und Geschicklichkeit, als in den eigentlichen Levels. Habt ihr dann auf jeder Insel den freundlich gesinnten Charakteren geholfen, geht's zur nächsten Insel, wo ihr von einem Endmonster begrüsst werdet, welches ihr niederstrecken müsst.

Und so zieht sich das Spiel durch dreissig riesige Levels, bei denen selten Plattformeinlagen oder Geschicklichkeit angesagt ist. Der Schwierigkeitsgrad ist für das Genre verhältnismässig leicht und die pure Unterhaltung steht im Vordergrund. In 'Spyro - Year of the Dragon' werdet ihr jedenfalls nicht durch unfaire Kameraperspektiven mit dem Tod bestraft, weil ihr zu weit oder neben einer Plattform gesprungen seid. Aufgelockert wird der Spielspass durch weitere Spielsequenzen.

Spyro 3 - Year of the Dragon
Sgt. Byard - einer der neuen, spielbaren Charaktere.

Als Ausgleich wurden die einzelnen Levels jedoch komplett unterschiedlich gestaltet. Monton sind sie jedenfalls nicht. Überhaupt ist die Grafik-Engine auf sehr hohem Level und stellt mitunter die Referenz in angestammten Genre dar. Keine Fehler, keine Pop-ups, keine Einbrüche der Performance, die konstant flüssig ist. Wie die ersten Teile bietet auch 'Spyro - Year of the Dragon' comichafte Grafiken mit vielen Details in einer kompletten 3D-Welt. Neben der überdurchschnittlichen Grösse der Welten verwundert es schon beinahe, dass auch sonst viele Objekte wie Körbe, Bäume, Blumentöpfe und natürlich noch mehr Gegner, die in zwei Klassen unterschieden werden können, auftauchen.

Jene, die aggressiv auf euch zukommen, werden mit der Kopfattacke besiegt und die anderen, meist klotzig aussehenden Gegner, mit einem Feuerhauch. Wer das Prinzip durchschaut hat, wird keine grossen Probleme mit dem Spiel haben.

 

Fazit

von Jan Krause
'Spyro - Year of the Dragon' richtet sich vor allem an die Kleinsten und macht es zu einem Familientitel. Kein Stress, kein Blut - einfach Unterhaltung der leichten Art, verknüpft mit viel Spass und Mini-Spielen. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr einfach gehalten und nur die abwechslungsreichen Mini-Spiele sind etwas verzwickter. Die Steuerung ist sehr zugänglich und die Grafiken gehören mit zum Besten, was die PSone zu bieten hat. Ein klarer Kauftip zu Weihnachten.  

Wertung

  • PSone
    90
    %

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